Felicia Rüdig

Theodor Fliedner

Norbert Friedrich: Der Kaiserswerther Wie Theodort Fliedner Frauen einen Beruf gab; Wichern Verlag Hamburg 2010; 120 Seiten; ISBN: 978-3-88981-279-1
 

Theodor Fliedner (1800 - 1864) ist ein evangelischer Pfarrer im Rheinland. Im Oktober 1836 gründet er in Kaiserswerth (heute ein nördlicher Stadtteil der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf) die weltweit erste Diakonissenstiftung. In dieser neuartigen christlichen Gemeinschaft werden ledige Frauen zu Krankenpflegerinnen und Erzieherinnen ausgebildet. Fliedner und sein Erbe prägt die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen bis heute.  So betreibt die Fliedner-Stiftung beispielsweise Wohnanlagen für Senioren. Mein Mann hat mal für ein Jahr in einer solchen Einrichtung im Duisburger Süden gearbeitet; dies war auch der formale Aufhänger dafür, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

Die hier vorliegende Biographie wurde zum 175. Geburtstag der Kaiserswerther Diakonie herausgegeben.

Friedrich ist Jahrgang 1962. Der Dr. phil. ist Historiker, Buchautor und Theologe und leitet seit dem Jahre 2002 die Flieder Kulturstiftung Kaiserswerth.

Das Buch gefällt. In Wort und Bild stellt es Fliedner vor - die Stationen seines Lebens, aber auch seine Gedankenwelt. Die Vorgehensweise ist chronologischer Natur. Privatleben und berufliche Arbeit werden miteinander verknüpft, so daß sich insgesamt ein rundes Bild Fliedners ergibt.

Auch wenn Daten und Fakten im Vordergrund stehen, ist der Schreibstil liebevoll-persönlich. Wer sich für rheinisch-evangelische Kirchen- und Sozialgeschichte begeistern kann, hat hiermit ein informatives und gut gemachtes Buch in den Händen.

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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