Karin Unkrig

Alkohol, Zigaretten, Wertgegenstände


Fernbusreisende begegnen ihnen selten, sonstige Grenzgänger sehen sie ebenfalls lieber aus der Ferne: die Zollbeamten. Sie greifen sich Schwarze, Latinos oder sonstige Personen fremdländischer Erscheinung heraus. Fragen nach Papieren, Einreisegrund, Aufenthaltsdauer und Wertgegenständen. Zumeist präzisieren sie sich: »Führen Sie deklarationspflichtige Waren mit?« Sie fixieren ihr Gegenüber mit den Augen, warten auf Zeichen der Nervosität oder Ausflüchte.

Schwierig, wenn in die vermeintliche Obdachlose in der Wolldecke sich als grippegeplagte Tramperin erweist, von Kältewellen geschüttelt. Noch schwieriger, wenn in der Weihnachtszeit Konfektschachteln wie das Etui eines Colliers aussehen – und ihre Öffnung den Geschenkcharakter schmälert. Den Frischhaltefaktor übersehen die Fahnder zuweilen auch bei vakuumierten Lachs oder luftdicht verpacktem Tête de Moine. Für Heiterkeit sorgen sie – uniformiert oder nicht – wenn das Blutdruckgerät mit einem Geigenzähler verwechselt wird, der hochgehaltene Vibrator unvermittelt losgeht oder aus Versehen der blaue DB-Trolley des Schaffners gefilzt wird.


Was Zöllner/innen nie wissen wollen:
- Fiel der Abschied leicht?
- Freuen Sie sich auf Paris?
- Was haben Sie hinter sich gelassen?
- Wovor graut Ihnen bei der Ankunft?
- Bedeutet »leichtes Gepäck« Konsequenz?
- »Viel Gepäck« Unentschlossenheit?
- »Kein Gepäck« unbeschwertes Glück?

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.04.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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