Wilhelm Westerkamp

Das liebe Wetter und die Folgen

Sind die Temperaturen jetzt Anfang Mai, doch einen Iota zu hoch, fühlt man sich von der plötzlichen Wärmewelle jedoch frei wie ein Vogel.
Das Wetter fragt eben niemanden, wie es denn sein soll, ob Regen, Schnee oder Sonne, ist es dem Wetter vorbehalten, wie es sich dann eben entscheiden wird.
Viele Bürger (vor allem die jüngeren), sehnen sich nach der Sonne – auch nach der frühen Maisonne in diesem Jahr – während die älteren Semester und betagten Bürger von einer solchen Sonne Anfang Mai, nicht mehr so begeistert sind und lieber den Schatten aufsuchen und sich von dieser Sonne nicht allzu lange bescheinen lassen, weil sie sie auch nicht mehr so gut vertragen können, als vielleicht noch in jüngeren Jahren.
Dennoch kann so ein Sonnenzyklus bereits am frühen Morgen gute Laune hervorrufen, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Scheiben des Schlafzimmers fallen. Bei Regen und Schnee jedoch, kann sich so ein Gemütszustand sicher nur sehr reduziert manifestieren, so muss sich das Individuum gezwungenermaßen damit arrangieren.
Die Wintersportler beispielsweise sind vom Schnee natürlich abhängig und auf ihn angewiesen und freuen sich bestimmt wie kleine Kinder, wenn ein Schneetreiben in den Alpen aufzieht, damit genügend Schnee auf die Pisten dort fällt, damit die Skifahrer die Berge ungestört bis ins Tal hinabgleiten können.
Somit ist der Regen bezogen auf die drei Wetterepisoden bei den Menschen sicher der unsympathischste, doch zugleich auch dringend notwendig, weil der Regen die Natur damit versorgt, die zudem zwingend darauf angewiesen ist, denn sonst würde sie in recht kurzer Zeit elendig zu Grunde gehen; was sich wohl kaum ein Mensch auf der Erde wird wünschen wollen. Denn auch der Mensch ist von der Natur abhängig und sollte sie aufgrund einer langen Trockenperiode zerstört werden, zerstört sich sie auch den Mensch, der ohne Natur nicht überleben kann und es ihm dann selber an der Kragen gehen würde.

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