Dieter Battisti

An diesem Tag verfolgte mich das Gesetz

Das Wochenende, flog auf uns zu. Die Autos rotzten wieder ihren Dreck in die Umwelt. Welch eine Dunstglocke. Da passierte es. Fast vor der Haustüre.

Sie wollen Wissen, wer Ihnen das alles an den überfüllten Kopf schmeißt? Mit dem Namen Olaf Axleitner, schlug ich mich tapfer durchs Leben Mein Geburts- Ort war Xanten. Da schmeckte mir mein Essen. Da hatte ich meinen Beruf. Da wohnte ich in einem Mehrfamilienhaus, in einer sauberen zwei Zimmer Wohnung, Tor an Tor mit Kunst begeisterten Menschen.

Mit meinen 1,80cm, ragte ich in den Himmel, und es störte nicht, wenn ich mal einen Döner, belegt mit Krautsalat, vielen Zwiebeln und Schafskäse in mich rein stopfte.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Mein Fußall großer Kopf, mit den tiefliegenden Spiegeleier Augen, und dem zuckenden breiten Mund, der dicken fleischigen Knolle in meinem Gesicht, den rot grünen Haaren, grünen Augen, und der Totenblässe, schreckte meine Freundin Katrin Hammelbühnen, nicht davon ab, mich zu Umklammern.

Katrin, war im zarten Alter von 27 Jahren, und lebte in Rheinberg. Sie hatte Glück, denn sie durfte sich als Masseurin ,abplagen. Ihre Schaufel großen Hände, kneteten so manchen vermatschten Körper.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

,,Du bist ja Heute wieder mal so richtig verführerisch angezogen.“
,, Ja, findest du?“
,, Deine Jeans, mit dem Feinstrick Pullover, und das darunter schlabbernde T-Shirt, den weißen Turnschuhen, passen zu dir, wie die Faust aufs Gretchen.“
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

,,Dein Anblick, werden mich jetzt drei Tage ,nicht in den Schlaf bringen.“
,, Du mit deinen braunen Haaren und dem schmalen Mund, erwecken mich zu einem Schreck Gespenst.“

,, Gedanken spinnen, werde ich von dir, auch mit aufgerissenen Augen, ganz bestimmt.“

Einige Zeit vorher, hatte ich einige Langhaar Dackel, die mich wegen meines Berufes als Hufschmied ,nicht gerade in ihre Arme schlossen, abgeschleppt. Sie fanden, ich schnaufte genau, wie ein Pferd.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Schuhe tragen Menschen. Hufeisen Pferde. Der Hufschmied fertigt Hufeisen an. Hufeisen kann man nicht im Supermarkt kaufen, kaufen wie Schuhe. Pferde bekamen neue Schuhe, aus Eisen, rot glühend, aus dem Schmiede Ofen. Die Eisen waren heißer, als kochendes Wasser. Da konnte man sich ordentlich die Greifer verbrennen. Einige Pferde hatten Angst, sich Beschlagen zu lassen. Sie blieben einfach nicht ruhig stehen. Sie hatten auch mal einen schrägen Tag, wie wir Menschen.

Pferde Hufe können mächtig schwer werden. Muckis ,sind hier hilfreich. Wenn man so Pferde verrückt ist, wie ich, ist der Beruf nicht schlecht.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Wenn alle Hufeisen saßen und silbern glänzten, fing ich vor Freude an zu schnaufen. Das Pferd, bekam dann einen vollen Trog, mit Lecke-rein.

Tagelang verdrehte ich meinen Körper, in meinem frisch überzogenen Bett. ,, Na und, sagte ich mir.“ Furzte ganz gelassen in mein frisch über zogenes Bett. Gut, dass ich ledig war. In dieser schnelllebigen, Egoistischen Zeit, wo der andere dem anderen das Pfeffern in der Suppe nicht gönnte. Jeder machte sein Ding.

Ledig, war auch meine Freundin und unermüdlich. Sie konnte auf die Menschen zu gehen. Egal welches Vaterland sie angehörten. Sie hatte keine Probleme damit. Der Lebensraum, gehörte ja uns allen. Waffen sollte man am besten einstampfen, und sich umarmen.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Im Juli 2017 war es, ein milder Freitag Abend. Mein Buckel Porsche , ein Feuerroter Opel GT, lud mich zu einer Landfahrt ein. Meine Freundin, sollte sich mit mir, daran erfreuen. Katrin, teilte mir mit, dass eine Party in Rheinberg abging. Emma, ein spindeldürres Mädchen, mit langen Hexen roten Haaren und Sommersprossen, hatte geladen. Wir kannten uns alle von der Schule.

Endlich aus dem Auto ausgestiegen, wanderten meine Blicke, in die Runde. Allen waren da. Die ich nicht ausstehen konnte ,mit inbegriffen. Das Geilste Schüsselchen aus unserer Klasse, riss die schwere Eichentür auf, und zog uns zaghaft in den Fummel Bunker.

Die Zeit schlug ich damit Tod, ein Glas Milch nach dem anderen zu saufen, und manchem Girl hier, auf ihren Prallen Hintern zu Glotzen. Ich wollte an die frische Luft, Eis schlürfen. Alle Kicherten und Gierten.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

,, Oh!“
,, Juchhu!“
Einige taumelten zu meinem Buckel Porsche, Popelten in der Nase.

,, Du wirst fünf Jahre unglücklich sein, wenn du jetzt deine Freundin nicht küsst.“
,, Wenn du sie beschmatzt, hören wir sofort, mit dem Popeln auf, sagte Emil.“

Katrin und ich, wollten schnell weg. Fluchtartig den Ort verlassen.

Der Unfall geschah, gegen 23:30 Uhr. Ich fuhr, schneller als der Schall, mit dem Opel GT, von Rheinberg nach Xanten. Bin wohl wie ein angestecktes Huhn ,durch die Gegend gebuttert, sagte mir die Polizei später.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Schneller gebrettert, wie der Schutzengel fliegen konnte.

Kurz vor einer Langgezogenen, sich schlängelnden Rechtskurve, kam ich von der Fahrbahn ab. Der Wagen Krachte mit voller Wucht gegen einen Baum. Wir beiden Weiß Glatzen, verfolgt von Dämonen, ereilte die Panik.

Der Opel GT stand Zerstört vor uns. Eine Strafmaßnahme drohte. Das Auto, schleppte man ab.
,, Ach du mein lieber mein Pferd.“

Näher beschreiben, musste ich alles später auf der Wache. Die Stoßstange schlängelte sich, wie eine bissige Schlange. Sie liebkoste einen Knorrigen alten Baum.

Hallo!

Danke für die Positive, nicht zerreißende Antwort, auf meine Kurzgeschichte.


Gruß:

Dieter Battisti
Dieter Battisti, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.05.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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