Marlene Remen

SONNTAGSGESCHICHTEN 23

Immer wieder Sonntags, ach, ja, dabei ist mir gar nicht nach Sonntag
zu Mute. Was ist an einem Sonntag auch schon anders, als an jedem
anderen bescheidenen Tag. (Das fiesere Wort dafür schreibe ich nicht)
Für mich macht es keinen Unterschied, ob Wochentag oder Sonntag,
nur daß sie andere Namen haben, sind sie doch alle gleich für mich.

Immer die gleichen Abläufe, das gleich Programm wie an jedem anderen
Tag auch, mal mehr, mal weniger Tretmühle, immer weitermachen ???!!!
Oft bin ich reif für die Insel, wie man so schön sagt, aber für welche ?
Oder für eine kleine Hütte im Wald, wo nur Fuchs und Häschen sich
Gute Nacht sagen.  Mit genug Verpflegung und ein, zwei Büchern und
natürlich genug Papier und Stift zum Schreiben, da könnte ich es schon
eine Weile aushalten.

Ach ja, das sind Wunschträume, die sich nicht erfüllen lassen, wie soll es
dann hier weiterlaufen ? Wer versorgt Männe, Katz, Haus, Hof und Garten,
alles würde noch mehr im Chaos versinken, auch wenn es dort schon längst
angekommen ist. Die Kräfte reichen nicht mehr aus, das krieg ich an jedem Tag
auf Übelste gezeigt. Vielleicht sollte man sich eingestehen, man ist alt und wird
nicht jünger. Und gesünder auch nicht, es geht den Berg runter mit uns zwei Alten.
Aber, will man das wahrhaben, nee, weitermachen ist die Devise, bis zum bitteren Ende.

Meine Gedanken drehen sich im Kreis, aus dem ich nicht heraus komme, so sehr ich
es mir auch wünsche. Könnte ich nur die Zeit zurückdrehen, so zwanzig, fünfundzwanzig
Jahre und das Wissen von Heute haben, doch würde das etwas ändern ?
Leben ist Leben, wenn man sich auch oft wünscht, es könnte gehen und doch hängt
man dran, aber nicht immer.

So, Schluss für Heute, genug geknatscht, es ändert nichts an der Tatsache, es muss
weitergehen.
Tschüüüüüüüß an euch Alle, bis nächsten Sonntag ???!!!

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