Heinz-Walter Hoetter

Die Endzeitbombe

Mai 2006

Mein lieber Sohn Mark!

Seit Mitte des letzten Jahres bin ich nun schon unterwegs und ständig auf Reisen. Deine Mutter, mit der ich so viele Jahre meines Lebens glücklich verheiratet war, bevor unsere Ehe meines unruhigen Forscherlebens wegen zerbrach, wird mich sicherlich nicht vermissen, du aber schon, wie ich denke. Ich bin weiß Gott kein guter Vater gewesen und anstatt mich um dich zu kümmern, treibe ich mich überall in der Weltgeschichte herum.

Ich weiß, ich weiß, mein Sohn! Ich informiere dich noch nicht einmal darüber, wo ich mich gerade aufhalte und auch über meine augenblickliche Arbeit erfährst Du so gut wie gar nichts. Es tut mir wirklich alles sehr leid, mein lieber Mark! Vieles ist in der Vergangenheit geschehen und manches hätte ich bestimmt besser machen können. Ich kann meine Fehler leider nicht mehr gut machen, dafür ist es jetzt zu spät.

Mach’ Dir bitte trotzdem keine Sorgen um mich! Mir geht es gut! Heute muss ich wohl rückblickend zugeben, dass mir meine wissenschaftliche Arbeit oft wichtiger war, als unser gemeinsames Familienleben. Ich war nie ein guter Ehemann und Vater gewesen. Bitte verzeih mir, mein Sohn!

Du wirst Dir bestimmt mittlerweile schon die Frage gestellt haben, warum ich Dir ausgerechnet jetzt einen Brief schreibe. Nun, dafür gibt es einen äußerst gewichtigen Grund, wie ich Dir im Nachfolgenden schildern werde.

Was würdest Du davon halten, wenn ich Dir sage, dass ich einer ganz großen Sache auf die Spur gekommen bin, die mir Anfangs so unglaublich erschien, dass ich mich selbst damit schwer getan habe, sie zu glauben? Meine Entdeckung stellt eine wissenschaftliche Sensation ersten Ranges dar und sie wirft alle bisherigen Theorien über das plötzliche Massensterben der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit über den Haufen.

Du hast mich als junger Mann oft danach gefragt, warum die Dinosaurier ausgestorben sind. Was habe ich Dir erzählt? Kannst Du Dich noch daran erinnern?

Vor etwa 65 Millionen Jahren verschwanden die Dinosaurier ganz plötzlich von der Bildfläche der Erde. Es gibt viele Katastrophentheorien darüber, warum die Herrschaft dieser gigantischen Riesenechsen über die Erde gegen Ende des Erdmittelalters in der Kreidezeit ein jähes Ende fand.

Wie oft haben wir beide uns immer wieder darüber unterhalten, welche der angeführten Theorien wohl zutreffen könne. Wir fragten uns, ob es damals im Erdmittelalter zu einer einschneidenden Klimaveränderung kam, wodurch eine schlimme Eiszeit ausgelöst wurde. Das vorher so reichhaltige Nahrungsangebot der Reptilien verschwand zusehends, bis sie schließlich an anhaltender Unterernährung und Hunger starben. Möglicherweise änderte sich auch die gesamte Pflanzenwelt, was den Sauriern nicht gut bekam, weil sie die neu entstandene Vegetation nicht verdauen konnten.

Oder hatte es gar eine kosmische Katastrophe gegeben? War der Einschlag eines gewaltigen Asteroiden oder Kometen daran schuld gewesen, dass das Leben damals auf der Erde fast völlig vernichtet wurde? All diese verschiedenen Theorien sind bis auf den heutigen Tag nur vage Vermutungen der Wissenschaftler geblieben – nicht mehr und nicht weniger und keine dieser fragwürdig gebliebenen Theorien sind von den Gelehrten jemals schlüssig bewiesen worden.

Was würdest Du wohl dazu sagen, wenn ich behaupte, dass Dein Vater seit geraumer Zeit einen absolut unwiderlegbaren Beweis dafür gefunden hat, dass die Dinosaurier am Ende der Kreidezeit durch eine ganz andere Ursache vernichtet worden sind?

In den vielen zurückliegenden Jahren meiner intensiven Forschung als Paläontologe (und Geologe, wie Du weißt) bin ich erst letztes Jahr auf ein unglaublich altes Relikt gestoßen, dessen Existenz ich bis heute eisern für mich behalten habe, weil es im wahrsten Sinne des Wortes einen „hochbrisanten Stoff“ in sich birgt, der das Leben auf der gesamten Erde nachhaltig verändern wird.

Eigentlich wollte ich seinerzeit nur 65 Millionen Jahre altes Sedimentgestein untersuchen und nach Fossilien graben, bis ich völlig unverhofft auf dieses höchst eigenartige metallisch aussehende Ding im Boden jener Wüste gestoßen bin, die in prähistorischer Zeit einmal den Grund eines von Leben nur so wimmelnden, tiefen Urmeeres bildete.

Wie gesagt, niemandem erzählte ich bisher davon, was ich dort in den sandigen, ausgetrockneten Erdschichten des einstmals urzeitlichen Meeres aus dem Mesozoikum gefunden habe.

Mir liegt heute nichts mehr daran, der übrigen Menschheit mein dramatisches Geheimnis zu offenbaren! Du bist die einzige Ausnahme, mein Sohn. Dir vertraue ich mein Wissen an. Ich verlasse mich auf Dich! Meine Entdeckung birgt eine höllische Wahrheit in sich, die absolut tödliche Konsequenzen für die gesamte Menschheit haben wird.

Mein schreckliches Geheimnis teile ich nur mit Dir. Niemand sonst soll davon erfahren. Vielleicht ist es auch besser so, denn die Menschheit wird bald von einer fürchterlichen Katastrophe heimgesucht werden, die mit Sicherheit ihren Untergang ein für allemal besiegelt. Deshalb bin ich auch zu der Überzeugung gelangt, dass sie von ihrem bevorstehenden Ende auf gar keinen Fall etwas erfahren sollen. Wie unschuldige und ahnungslose kleine Kinder überlasse ich sie ihrem unvermeidlichen Schicksal. Aus Liebe zu ihnen werde ich sie ohne Angst und Verzweifelung sterben lassen, wenn die Apokalypse eintritt. Stell’ Dir einmal vor, die Menschen erführen davon, dass ihr unwiderrufliches Ende kurz bevorsteht. Es käme zur Anarchie. Chaos und Panik brächen aus und pure Verzweiflung griffen um sich. Das kann ich ihnen nicht antun.

Ja, mein lieber Sohn! Schon bald wird der Wind der Zeit durch ihre zerstörten Städte sein einsames Lied singen. Für immer!

Mark, die ganze Sache hat auch für Dich tödliche Konsequenzen! Entweder Du nimmst die Mitteilungen, die ich hier für Dich niedergeschrieben habe, als gegeben zur Kenntnis oder Du lässt es sein! Ganz wie Du willst.

Du solltest meine Worte aber dennoch sehr ernst nehmen, denn das Unvermeidliche wird auch Dich treffen. Das Unglück wird jeden ereilen. Auch mich.

Und nun zu meinem sensationellen Geheimnis. Bitte behalte es unbedingt für Dich! Erzähl’ keinem anderen Menschen davon! Versprich es mir!

Wie ich schon vorhin andeutete, fand ich vor einiger Zeit ein unheimliches Artefakt einer außerirdischen Rasse am äußersten Rand einer unter den Paläontologen gut bekannten Wüste. Sie war einstmals von einem riesigen, urzeitlichen Meer bedeckt.

 

Ja, Du hast richtig gelesen! Das seltsame Gebilde, auf das ich im Wüstensand gestoßen bin, ist nicht von Menschenhand erschaffen worden. Da bin ich mir heute ganz sicher. Mir liegen klare Beweise vor.

Anfangs wollte ich selbst nicht daran glauben, auf was ich da in etwa zwei Meter Tiefe unter der kargen Oberfläche des Wüstenbodens mit meinem Ausgrabungsgerät, einem Mini-Spezialbagger, gestoßen bin.

Mein mitgeführter Kompass zeigte schon vorher ganz in der Nähe der späteren Ausgrabungsstelle eine außergewöhnlich starke magnetische Abweichung an, was mich aus Neugier dazu veranlasste, eben genau an dieser Stelle unverzüglich mit den Grabungen zu beginnen. Es dauerte nicht lange, da stieß ich auf die glatte Oberfläche eines außergewöhnlich harten Metalls unbekannter Herkunft. Während meiner gesamten wissenschaftlichen Laufbahn als Paläontologe und Geologe habe ich derart Ungewöhnliches vorher noch nie zu Gesicht bekommen.

Du wirst mich deshalb sicherlich auch verstehen können, wenn ich Dir sage, dass mich von diesem Moment an ein unwiderstehlicher Entdeckungsdrang gepackt hat. Ich befinde mich seit der Zeit hier ganz allein in der Wüste. Meinem geschundenen Körper kann man die Strapazen und Entbehrungen der letzten Monate mittlerweile gut ansehen. Mein Körpergewicht ist um mindestens ein Drittel zurück gegangen. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst.

 

 

Nur wenige Male habe ich diesen Ort verlassen, um mich mit ausreichender Menge Wasser und Proviant einzudecken. Ich tat das so unauffällig wie möglich. Zwischendurch habe ich Dir auch diesen Brief geschrieben und ihn nachts heimlich in einen der wenigen Briefkästen geworfen, die es hier in diesen heruntergekommen Kleinstädten am Rande der Wüste gibt, ohne mir überhaupt sicher zu sein, dass Dich mein Schreiben jemals erreichen wird.

 

 

Jetzt befinde ich mich seit einigen Tagen wieder am Fundort des Artefaktes. Der Strapazen wegen bin ich nur zweimal von hier weg gegangen. Hoffentlich erreicht Dich mein Brief noch rechtzeitig! Sei nicht traurig, wenn ich Dir mitteile, dass dies das letzte Lebenszeichen von mir sein wird.

Es hat sich nämlich nachträglich durch meine weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen herausgestellt (ich bin mir dessen sogar ganz sicher, weil ich mich auch in der Metallurgie und Kernphysik einigermaßen gut auskenne), dass es sich bei meiner eigenartigen Entdeckung um eine gigantische, außerirdische Superbombe handeln muss, deren ungeahnte Vernichtungskraft alles übersteigt, was Menschen sich überhaupt vorstellen können. Ich hab’ ihr daher den treffenden Namen „Endzeitbombe“ gegeben.

Ich nehme auch einmal an, dass sie sich vielleicht sogar durch meine bloße Anwesenheit in ihrem Innern möglicherweise von selbst in Gang gesetzt hat. Ungewöhnliches spielt sich seit dem ab. Das komische Ding surrt, brummt und vibriert an allen Ecken und Kanten und der sandige Boden zittert wie Espenlaub.

Unheimlich ist auch, dass diese Superbombe wahrscheinlich schon seit 65 Millionen Jahre hier unten im prähistorischen Wüstenboden gelegen haben muss. Ich konnte das durch spezielle Zeitdatierungsmethoden ganz klar nachweisen. Meine Experimente habe ich gleich mehrmals wiederholt und jedes Mal kam ich zum gleichen Ergebnis. Sie kann nicht aus unserer Zeit stammen. Das steht für mich zweifelsfrei fest. Das seltsame Metall der äußeren Hülle besteht aus einer Legierung, die ich noch nie gesehen habe. Ihre Zusammensetzung gibt mir andauernd neue Rätsel auf.

Auch die Dimensionen der gewaltigen Bombe sind wahnsinnig beeindruckend. Bis jetzt konnte ich allerdings nicht feststellen, wie groß sie wirklich ist. Ihre Form ist die eines riesigen Kegels, weil sie aufgrund meiner Messungen einwandfrei von einer ausgedehnten Oberfläche nach unten hin spitz zuläuft. Ich schätze einmal, wegen ihrer klar erkennbaren Strukturen, die mir meine Scanner auf den Monitoren angezeigt haben, dass sie bis zu zwei oder drei Kilometer tief in den Boden hinab reicht.

Dann entdeckte ich zufällig einen kreisrunden Eingang, der in das Innere des explosiven Kolosses führte. Zu meinem allergrößten Erstaunen öffnete sich der Zugang ganz ohne mein eigenes Zutun. Wahrscheinlich sollte ich ihn finden.

 

 

Aus lauter Neugier bin ich hinein gestiegen. Vorsichtig habe ich mich jeden Tag ein Stück weiter in den dahinter liegenden Gang gewagt und ich sag’ Dir, das Ganze sieht innen aus wie ein unbemanntes Raumschiff, denn nirgendwo konnte ich irgendwelche Steuereinheiten erkennen.

Es gibt nur einen einzigen Hallen ähnlichen Raum, der aussieht wie das Abbild einer mittelalterlichen Kathedrale, allerdings nur viel kleiner. Alles ist in einem fluoreszierenden Licht getaucht. Die sagenhafte Technik des außerirdischen Artefakts sieht man so gut wie gar nicht. Man kann sie nur hören. Sie arbeitet leise und verborgen im Hintergrund, und das wahrscheinlich schon seit 65 Millionen Jahren, wenn ich mich nicht irre. Das ist schier unfassbar! Ich kann es nicht glauben, dass es so etwas überhaupt gibt.

Die kleine Halle hat etwas Heiliges an sich. Ganz hinten, dem Eingang direkt gegenüber liegend, befindet sich ein magisch aussehendes, metaphorisches Gebilde, das ich beim besten Willen mit den mir zur Verfügung stehenden Worten einfach nicht beschreiben kann. Es verändert ständig seine Form. Als ich den Raum zum ersten Mal betrat, fing es schwach zu leuchten an, flimmerte und flackerte wie ein alter Fernsehbildschirm und formte sich in wenigen Augenblicken zu einer menschenähnlichen Gestalt, die verblüffende Ähnlichkeit mit mir selbst hatte.

 

Diese faszinierende menschenähnliche Illusion, die offensichtlich aus reiner Energie aufgebaut wird, leitete auch die Vernichtungssequenz ein, die sich unter anderem darin äußerte, dass sie eine geraffte Darstellung der gesamten Erdgeschichte in plastischen 3D-Bildern präsentierte – und zwar in einer Endlosschleife, die sich seitdem mit einer kontinuierlich ablaufenden Geschwindigkeit wiederholt.

Jeder Ablauf- oder Darstellungszyklus dauert ungefähr einen Monat, dann änderte sich das erdgeschichtliche Thema wieder. Es gibt genau 12 visuelle Abläufe davon, die sich nahtlos aneinander reihen.

Das Energiewesen spricht seltsamerweise in meiner eigenen Sprache zu mir. Wie es das in so kurzer Zeit geschafft hat ist wirklich unglaublich faszinierend. Dabei habe ich in seiner Gegenwart eigentlich nicht viel geredet.

Von dieser gespenstisch anmutenden Gestalt aus reiner Energie habe ich im Verlauf meiner Untersuchungen herausgefunden, dass es sich bei dem seltsamen Koloss um eine Art Antimateriebombe handeln muss, die meinen Berechnungen zufolge gegen Ende des Jahres 2006 zur Zündung kommen wird. Genau zu diesem Zeitpunkt endet der Ablauf der in Gang gesetzten Vernichtungssequenz. Dann wird die gewaltige Superbombe allem Anschein nach explodieren.

Bis zum diesem Punkt Null werde ich mich als Paläontologe und Geologe damit beschäftigen mein bisher erworbenes Wissen über die vergangene Erdgeschichte der letzten 300 Millionen Jahre mit Hilfe dieser visuell ablaufenden Vernichtungssequenz zu vervollständigen.

Wenn ich dann über den wahren Ablauf der Erdgeschichte Bescheid weiß, muss ich mein gesamtes Wissen leider mit in den Tod nehmen. Welch eine Ironie!

Ja, mein Sohn, du ahnst nicht, was ich sehen durfte. Ich konnte die wechselnden Herrscher des Lebens über die Erde betrachten, alles entstehende und vergehende Leben erblicken, das vor 225 Millionen Jahren im Mesozoikum, Trias, Jura und Kreide begann und das Zeitalter der Dinosaurier war. Dann, am Ende der Kreidezeit, eine unfassbar gigantische Explosion. Die Sonne verfinsterte sich, das Leben auf der Erde schien vernichtet. Ich sah die Dinosaurier aussterben. Dann unheimliche Stille überall. Ein ganzes Zeitalter lang. Ich wurde Zeuge davon, wie uralte Riesenbäume abstarben, bis an den Horizont reichende Sumpflandschaften austrockneten um dann wieder gewaltigen Laubwäldern Platz zu machen.

Bei der Betrachtung der ungeheuren Explosion am Ende der Kreidezeit stellte ich mir instinktiv die Frage, wie die nächste Detonation wohl die weitere Erdgeschichte dieses Planeten beeinflussen wird.

 

Doch die Geschichte in der Erdneuzeit, dem Känozoikum, ging weiter. Nach dem Aussterben der Dinosaurier und anderer Reptilien entwickelten sich im Tertiär die Säugetiere zu den vorherrschenden Lebewesen. Ich beobachtete, wie sich der Mensch entwickelte, der erst vor 2 bis 3 Millionen Jahren in Erscheinung trat.

Ich frage mich immer wieder, wer diese geheimnisvollen Fremden aus dem All wohl sind? Wo kommen sie her? Wie sehen sie aus? Aus welchem Winkel des Universums haben sie ihre Antimateriebomben zu uns auf die Erde geschickt? Sind sie eine außerirdische Rasse, die mit ihrem weit überlegenen technischen Wissen aus den unendlichen Fernen des Alls heraus auf die Geschicke des Lebens auf dem Planeten Erde Einfluss nehmen wollen und in für menschliche Begriffe unvorstellbaren Zeiträumen denken?

Wenn diese 65 Millionen Jahre alte monströse Antimateriebombe aus der Kreidezeit explodiert, wird die Erde in ihren Grundfesten erbeben, altbekannte Kontinente, Landschaften, Seen und Gebirge vielleicht verschwinden und neue sich aus dem verborgenen Schoß der Erde wieder auftun. Meere werden verdampfen. Die Sonne wird sich verdunkeln, wie schon einmal vor 65 Millionen Jahren. Dann werden abermals die meisten Lebewesen auf diesem Planeten der Vernichtung anheim fallen. Einige jedoch werden überleben, dessen bin ich mir gewiss. Die Natur wird aus ihnen neuartiges Leben entstehen lassen, andersartige Kreaturen, die sich den veränderten Umweltbedingungen anpassen. So hat es Mutter Natur schon immer gemacht. Sie findet immer einen Weg.

Es erscheint mir heute unfassbar! Diese unbekannte, außerirdische Macht hat der Kreatur Mensch Millionen Jahre lang Zeit gegeben, sich zu entwickeln und jetzt läuft die Ära des Homo sapiens sapiens ab! Unerbittlich teilen wir das gleiche Schicksal, wie das der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit.

Mein lieber Sohn! Bleib’ wo du bist und suche nicht erst nach mir! Du wirst mich nicht finden! Genieße Dein restliches Leben! Wenn Du dieses Schreiben von mir in Deinen Händen hältst, ist die gesamte Menschheit bereits ihrer totalen Vernichtung durch diese fürchterliche Endzeitbombe wieder ein paar Schritte näher gekommen. Mittlerweile steht sie am Anfang des zehnten Zyklusses und ihr geheimnisvoller Mechanismus arbeitet gnadenlos und unerbittlich weiter. An dieser Stelle möchte ich den Brief an Dich beenden...

Ich bete für uns alle!

Dein Dich immer liebender Vater


Steven

Ende

©Heinz-Walter Hoetter

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.06.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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