Wilhelm Westerkamp

Löw sollte doch besser gehen aktual.

Die deutsche Mannschaft hat gegen Südkorea bei der WM in Russland indiskutabel 0:2 verloren und sie ist nun zum erstem Mal - und dies ist ein Minusrekord - in der Vorrunde ausgeschieden, weil sie gegen unverblümt aufspielende Südkoreaner kein Konzept gefunden hat. So steht nun Joachim Löw massiv unter Druck und in der Kritik und die ersten Rücktrittsforderungen machen die Runde. Wie schnell scheint doch der Finalsieg gegen Argentinien vor vier Jahren in Vergessenheit geraten zu sein, den Löw zu einem der ganz großen in der Fussballbranche aufstiegen ließ und er als Trainer mit seiner Mannschaft den Weltmeistertitel feiern konnte. Das nun Stimmung gegen den 58–Jährigen gemacht wird, weil er bereits in der Vorrunde in Russland ausgeschieden ist, ist jedoch kein Zufall, denn ein Verlierer wie Löw wird in den Medien schnell wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Aber wie das so ist in dieser eitlen Branche, muss bei einer solch eklatanten Niederlage wie gegen die Koreaner, zu allererste der Trainer (in diesem Fall Löw) womöglich dran glauben, auch wenn sich Löw noch im Amt hält und eine Analyse des Spiels von Bierhoff noch aussteht, wird er wohl gehen müssen, da selbst DFB-Präsident Grindel in diesem Zusammenhang offen von einem “Umbruchprozess” in der Mannschaft spricht. Ein “Verlierer” wie es Löw nun ist, wird beim DFB wohl nicht mehr viel Freunde haben und es wird sich auch kaum Jemand finden, der ihm noch Rückhalt geben könnte. Löw sollte deshalb rasch seinen Stuhl räumen und einem neuen Trainer Platz machen, damit die zünftige Niederlage gegen Südkorea bald schon in Vergessenheit gerät.

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