Wilhelm Westerkamp

Feuer im Schnee

Draußen brennt es lichterloh und ein Mann mit breitem Kreuz versucht verzweifelt mit einem Gartenschlauch aus dem das kalte Wasser laut herausspritzt, es in Richtung des Feuers zu halten, um es damit zu löschen. Aber der Mann kann dem nur mühsam Herr werden und erst nach Stunden des Löschens erlischt das Feuer auch dann endlich.
Übrig geblieben ist eine unüberschaubare Menge von stark riechender Asche, die hellglühend einen übelriechenden Gestank produziert, den der Mann kaum ertragen kann. So hat er dann doch die Feuerwehr alarmieren müssen, weil er mit der glühenden Asche nicht fertig wird. Die Feuerwehr löscht dann als sie am Einsatzort eingetroffen ist, routiniert diese gefährlich anmutende Asche, mit einer Schaumlawine, die die Asche völlig bedeckt und es von nun an dort monoton weiß aussieht.
Der Mann mit dem breiten Kreuz lacht jetzt amüsiert vor sich hin, denn auch er sieht die vom Schaum der Feuerwehr zugedeckte Asche, so dass das Szenario aussieht wie im Winter, als wäre der erste Schnee gefallen. Eine Schimäre also, die selten so einen glücklichem Ausgang genommen hat - und wer könnte dagegen schon etwas einzuwenden haben?

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Wilhelm Westerkamp).
Der Beitrag wurde von Wilhelm Westerkamp auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.07.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Deutschland mittendrin von Petra Mönter



Eine vierköpfige, völlig normale Familie wird von Hartz IV getroffen, was zur Folge hat, dass die beiden Eltern gezwungen werden, ihre Stellung in der Gemeinschaft und der Gesellschaft neu zu bedenken und neu zu bewerten. Die Ergebnisse dieser Bewusstwerdung drohen die Familie zu zerstören, letztlich aber schweißen sie das Gefüge mehr zusammen als vorher. Und einer der unsicheren Veränderungsversuche sorgt sogar dafür, dass jenseits des für die Protagonisten bisher Vorstellbaren sich ein neuer Horizont öffnet.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Absurd" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Wilhelm Westerkamp

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Mann des Glücks? von Wilhelm Westerkamp (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Die Couch von Klaus-D. Heid (Absurd)
Die zärtlichen Worte eines Streithahnes von Michael Reißig (Humor)