Gabriele A.

und müd´zerfließt der Tag



Ein müder Tag zerfließt in letzte Stunden
die Abenddämmerung im Nachhinein
sie atmet Meeresblau hingebend ein
die frische Brise dreht noch ein paar Runden

Als wollen sie das Schiff im Schlafe wiegen
so schlagen Wellen monoton an´s Boot
der Horizont taucht ein in glühend Rot
ein Feuerball versinkt im Meer verschwiegen

Wenn Spuren dieses Tages sich verlieren
der Abendsonne Licht sie sanft entführen
der Mond mit hellem Scheine hält jetzt Wacht

Leuchtet weich romantisch zur Kajüte
als ob er den Moment vor Sorgen hüte
und mitnimmt in die Tiefe seiner Nacht...

@ Nordwind

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.07.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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