Margit Farwig

Viel Lärm um wenig - der Fall Mesut Özil

Viel Lärm um wenig – der Fall Mesut Özil

 

Seltsam, wir haben Özil noch nie jammern gehört, er verdiene zu viel Geld durch seine Fußballtätigkeit bei uns. Er möchte gern im Vordergrund stehen, das will schließlich jeder. Aber nun hat er sich selbst ein Tor geschossen. Das zählt. Er wollte sich (nach eigenen Angaben) schon eher von Deutschland lösen. Gemerkt habe ich das daran, als er mit aller Wucht „über“ das gegnerische Tor gezielt hat, da wusste ich noch nichts von seinem Plan….Das hätte er doch machen können. Ohne seinen Tritt in Deutschlands verlängertes Rückgrat. Er hat aber sein Rückgrat getroffen. Es ordentlich verbogen, man könnte auch sagen, er wirkt wie ein falscher Fuffziger. Er wurde gemobbt, wie viele Kinder werden im Internet gemobbt, nehmen sich sogar das Leben. Deutsche Kinder und alle anderen. Darüber sollte eine Debatte angefacht werden.

Nun ist der arme Mesut Özil nach London geflüchtet in die Arme des Strippenziehers Erkut Sögüt. „Er soll das Erdogan-Foto angeschoben haben – und könnte hinter der Abrechnung des Ex-Nationalspielers stecken“. (Die Welt)

Wenn man das liest, liest es sich feige. Nun beschimpfen wir uns wieder gehörig, anstatt all jenen, die hier „ein besseres Leben für sich und die Kinder“ erhalten haben, ins selbe Horn blasen, deren Mittel zu kürzen. Wir geben Milliarden aus, unsere Rentner werden düpiert durch Abzüge, Steuern, usw. Maas fürchtet wegen Özil-Debatte um deutsches Ansehen in der Welt. Das ist hirnverbrannt, alle Welt will nach Deutschland, weil wir uns um alle kümmern, ein Leben in Würde ermöglichen. Warum schleppen die Schleuser alle in unser Land???

Grünen-Fraktionschefin - Göring-Eckardt: Seehofer bereitet Boden für Rassismus

Seehofer spricht klare Worte und lässt sich nicht in die deutsche Migranten-Schmuddelecke ziehen. Warum gehen all jene, die jetzt das Maul aufreißen nicht in ihre geliebte Heimat zurück. Warum wohl, alle wissen es, doch wir machen uns Gutmenschen noch zu billigenden Tätern!!!

Nachrichten | heute - Gastkommentar zur #MeTwo-Bewegung: "Seid kurz ruhig und hört zu"

Der in Israel geborene deutsche Künstler und Satiriker Shahak Shapira sagt, warum die #MeTwo-Bewegung

Jeder ausländische Komiker darf alle, auch Türken (sind oft selbst Türken), ins Lächerliche ziehen, wir lachen laut dazu, doch wir dürfen uns nicht die leiseste Kritik erlauben, dann saust die Ausländerfeindlichkeits-Keule auf uns nieder.

Hören wir uns das nicht schon lange genug an und bewerfen uns mit Scham - und Schande auf unser Haupt??? Wie viele Ehrenamtliche opfern bis zur Selbstaufgabe ihre Freizeit und Geduld! Das wird nicht zur Kenntnis genommen, als selbstverständlich angesehen, weil SIE uns ja "beehren" mit ihren übermäßigen Wünschen.

Wir kennen nur nette Türken, die sich jetzt vielleicht schämen, von diesem undankbaren Fußballspieler zu lesen. Fußball, ist doch nur mit den Füßen, oft humpelt der Geist hinterher und dann noch in Fallen. Fragt sich nur, wer will diesen noch in seine Weltmannschaft holen. Er hat sich einen miserablen Dienst erwiesen, das wird er merken, wenn es zu spät ist.

Ich glaube, Mesut Özil gefällt sich selber nicht und wir müssen dafür büßen.

© Margit Farwig 30. 7. 2018

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.07.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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