Sebastian Nokelsky

WUT

Von Narben der Vergangenheit gezeichnet, bin ich schon so oft gefallen und immer wieder aufgestanden. Ich gehe meinen Weg, aber ein Ziel gibt es nicht.
Nicht zu wissen, oder auf etwas zu warten, mit der letzten Hoffnung, dass es vielleicht nie passiert, macht einen Wahnsinnig. Weil man alles andere um sich herum vergisst und was von dir übrig bleibt ist Wut. Eine scheiß Wut, die alles zerstören kann, wenn man nicht stark genug ist sie zu kontrollieren. Sie zu nutzen um weiter zu kämpfen.

Wir fürchten uns nicht mehr vor der Hölle, weil wir uns unsere eigene jeden Tag selbst erschaffen. Ohne Verstand und Rücksicht stürzen wir uns in das Leben. In ein Leben, dass wir nicht verdient haben, weil wir blind geworden sind, sehen wir nur das, was wir sehen wollen und wollen immer nur das, was wir nicht haben. Gnadenlos und ohne Recht nehmen wir es uns. Wir tun anderen Menschen das an, was wir selbst nie erleben wollen. Weil es aufgewacht ist. Das Monster, dass in jedem von uns schläft und sich von Angst ernährt.
Ich schau in den Spiegel. Sehe mich und mein Leben. Die Wenigsten wissen was sie können und wie stark sie sind. Aber ich weiss trotzdem nicht wer ich bin. Ich spüre die Wut jeden Tag in mir. Sie verjagt meine Angst und lässt das Monster weiter schlafen.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.08.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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