Maik Tippner

Auf Gedei und Verderb

Jeder Baum steht im Dreck, doch seine Äste greifen in den Himmel.
Das möchte ich mal an den Anfang stellen. Doch rechtfertigt diese Sehnsucht nach dem Weit da draußen liegendem, welche ja offensichtlich jedem Lebewesen innewohnt, schon das Recht dieses Weite auch zu erreichen?
Und so entwickelte sich der Mensch von einer Amöbe, die das Licht sucht, über den Affen hin zum Homo sapiens und schließlich zum Raumfahrer, der eines Tages den Planeten verlassen wird, um auf anderen Planeten des Universums, oder etwas tiefer gehängt, der Galaxis zu wohnen. 
Doch dies glaube ich nicht, nicht mehr, muss ich dazu sagen. 
Und zwar aus folgenden Gründen: 
Erstens: Der nächst gelegene Stern Proxima Centaurie ist 4,2 Lichtjahre von uns entfernt. Ihn umkreist aber kein bewohnbahrer Planet. Aber gut, nehmen wir an wir würden versuchen wollen dort hin zu gelangen. Es würde natürlich nur dann 4,2 Jahre dauern, wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, was wir nicht tun. Wir fliegen mit 11,2 Kilometer pro Sekunde. Das ist weniger als die 300000 km/s, mit der sich das Licht bewegt. Und nehmen wir nun aber auch noch die Unmöglichkeit an, wir würden mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, so würde es immernoch 4,2 Jahre dauern. In denen wir uns im Weltraum bei völliger Dunkelheit versorgen müssten. Essen, Strom verbrauchen, Trinken. Um was zu erreichen? Einen unbewohnbaren Planeten, der den nächst gelegen Stern umkreist, der zu erreichen ist!? Nein meine Damen und Herren es ist unmöglich dort hin zu gelangen. 
Zweitens: Das Hoffen auf Wurmlöcher. Ich halte das für Spekulation und pure Fiktion.
Drittens: Das Hoffen auf Zeitreisen, ist zwar wie mir scheint nicht absolut Unmöglich aber wenn ich mich recht erinnere, ist die Wahrscheinlichkeit kleiner als die Wahrscheinlichkeit, dafür, daß ein Proton zerfällt, welches im gesamten Kosmos, seit seiner Entstehung vor 10 hoch 34 Sekunden noch nie beobachtet worden ist. 

Fazit: Meine Damen und Herren, wir sind auf Gedei und Verderb, der Erde angewiesen. Wir werden den Planeten, physisch zumindest, nie verlassen. Unsere Gedanken können allerdings auf Reisen gehen. Und die grosse Sehnsucht, von der eingangs die Rede war, ist ein Beleg dafür, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns jetzt vorstellen können. 
Was wir aber zu allererst in den Weltraum schießen sollten, ist das, was uns trennt von der Verbindung zu allem, was existiert. Eine durchaus mystische Verbindung. Ich meine das allerdings wirklich so. Es gibt manche, und ich gehöre auch dazu, die waren schon einmal im(n) (dem) Bewußtsein (welches alles verbindet) Und eines ist klar, wenn Sie wieder hier sind, dann ist nichts so schön wie das Leben. 
Lassen Sie mich noch ein anderes sagen. Zum Thema schwarze Löcher. Ich glaube unser schwarzer Raum, den wir als Weltraum bezeichnen, ist eine Hülle, die einen anderen weissen Raum umgibt. Und die so genannten schwarzen Löcher sind Verbindungen, mehr noch Extraktionspunkte, des weißen Raumes. Und eine Physik, die eines ihrer wesentlichten Erklärungsmodelle, vom Zusammenhalt, der Materie, in Dunkler Materie sieht, kann nicht Kind eines guten Geistes sein. 

Dankeschön....

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.08.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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