Marlene Remen

SONNTAGSGESCHICHTEN 32

Heute, am 32. Sonntag in diesem Jahr, möchte ich euch 2 Gedichte,
die ich vor Jahren schrieb, hierlassen. Sie haben ihre Bedeutung nicht
verloren, auch wenn dieses vielleicht nur für mich gilt.


                                             G E D A N K E N

Wie Perlen gleich, auf einer Schnur, ein Tag sich an den Andren reiht.
Oft weiß ich nicht mehr, wer ich bin, Mutlosigkeit, sie macht sich breit.
Gedanken, die im Kopf mir kreisen, formieren sich und machen Angst.
Wie wird mein Leben weitergehen, ich weiß es nicht und mir wird bang.

Als Kind schon hat ich einen Traum, ein Traum, der immer wieder kam.
In diesem Traum, da konnt ich fliegen, frei wie ein Vogel, wunderbar.
Konnt über Felder, Wiesen schweben und spürn, wie warm die Sonne scheint.
Kinderträume, sie sind schön, die Wirklichkeit holt Jeden ein.

Wenn mir auch heut, so manches Mal, nur noch zum Weinen ist zumut,
setz ich mich hin, versuch zu Schreiben, denn das tut meiner Seele gut.
Gedanken, die im Kopf mir kreisen, erst wirr noch und ohne jeden Sinn.
Formieren sich zu kleinen Reimen, doch manchmal kriege ich es nicht hin.

Den Traum vom Fliegen, ich träume ihn auch heut noch oft,
doch führt er mich zu andren Zielen, an Orte, wo ich niemals war.
In ferne Länder kann ich reisen und mir die ganze Welt ansehn.
Wenn ich auch weiß, es sind nur Träume, so sind sie trotzdem wunderbar.

Gedanken, wenn sie glücklich machen, sie können soviel Gutes tun.
Sie können dir deinHerz erleichtern und lassen die Seele sich ausruhn.
Laß ihnen Platz, verdräng sie nicht, sie brauchen nur ganz wenig Raum.
Sie können dich auch glücklich machen, erfüllen dir so manchen Traum.



                       GEDANKEN   GEBEN    NIEMALS    RUH


Gedanken, glaubtest du einmal, sie können soviel Gutes tun.
Das tun sie auch, denn sind sie schön, dann sind Gedanken wunderbar.
Die Anderen jedoch, die dich nur quälen, weil sie immerzu im Kreis sich drehn.
Einen Anfang, doch nie ein Ende haben, sie tun nicht gut, sie tun nur weh.

Wenn du versuchst dich abzulenken, mit Allem, was dir Freude macht.
Glaubst du wirklich, es wird dir gelingen, ganz plötzlich sind sie wieder da.
Und Alles, was du dir vorgenommen, es wird nichts draus, sie lähmen dich.
Und wieder ist ein Tag vergangen, der so wie der Vorherige war.

Auch in der Nacht, wenn du Ruhe suchst, Ruhe, die du für den Tag doch brauchst.
Kehren sie zurück, sie gehen nicht, dringen sogar in deine Träume ein.
Wenn das geschieht, dann glaub es nur, der Wahnsinn, er steht schon vor der Tür.

Dann möchtest du schrein, ganz laut nur schrein  :

Geht weg von mir, ich brauch euch nicht, laßt mich in Ruh, warum quält ihr mich ??

Gedanken kehren zurück zu dir, immerzu, Gedanken geben niemals Ruh.

Und doch, es wird der Tag noch kommen, da sind Gedanken nicht mehr bei dir.
Dann sind sie fort, sie sind gegangen und niemals kehren sie zurück.
Doch an diesem Tag bist auch du gegangen, auf eine Reise ohne Wiederkehr.
Und alle deine bittren Tränen, sie füllen nicht weiter, deiner Traurigkeit tiefes Meer.

Und nichts mehr, nichts mehr kann dich quälen, das ist Vergangenheit, endgültig vorbei.
An diesem Tag, ja, da bist du gegangen, doch deine Seele, sie ist endlich frei.

DOCH DEINE SEELE, SIE IST ENDLICH FREI  !!!


Bis zum nächsten Sonntag sage ich euch herzlich Tschüüüß  ???



 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Der Weg eines ausgesiedelten Lehrerehepaars führte ab 1977 über Höhen und Tiefen. Die Erziehungsmethoden aus Ost und West prallten manchmal wie Feuer und Wasser aufeinander, und gaben uns Recht,dass ein Umdenken im Sinne einer Verbindung von positiven Elementen aus den beiden Schulsystemen aus West und Ost,erfolgen musste.Siehe Kindertagesstädten,ein entschlossenes Durchgreifen bei Jugendlichen, ohne Verletzung der Schülerwürde.Ein Geschichtsabriss aus der Sicht eines Volkskundlers.

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