Corinna König

Josie - Mein Leben und ich TEIL 7

Nachdem ich knappe vier Stunden lang am Bach, auf dem Hügel im Park und durch die Stadt gelaufen bin, die ersten Blätter hab fallen sehen und die letzten warmen Sonnenstrahlen genossen hab, komme ich wieder nach Hause, wo Linda schon ungeduldig auf mich wartet: "Wo warst du denn? Ich hatte 1000 Anrufe von dir auf meinem Handy. Und Dennis war auch schon zwei Mal hier. Was war denn los?" Da bricht es aus mir raus, ich muss fürchterlich weinen und falle ihr erschöpft in die Arme. Dass Dave auf der Couch sitzt, stört mich dabei nicht. "Josie, was ist denn?" Beide versuchen, mich zu beruhigen, doch das will leider nicht so recht klappen. "Setz dich, ich mach dir erstmal Tee", bietet Dave mir an. "Danke.", seufze ich, "Ihr seid so lieb." Ich sammle mich wieder und erzähle Ihnen, von Dennis' Seitensprüngen. Sonderlich überrascht wirken sie nicht auf mich. Woran das liegt, darüber klärt Linda mich im nächsten Moment auf: "Mäuschen, wir wissen es." "Wie bitte? Was wisst ihr?" "Dass Dennis dir fremdgegangen ist.", sagt Dave auf den Tisch starrend. "Was soll das denn heißen? Ihr wusstet das ? Und sagt mir nichts?" Ich werde von Wort zu Wort wütender und springe vom Tisch auf: "Das ist das Letzte!" Linda hechtet mir hinterher: "Nein Josie. Es ist anders als du denkst! Wir wissen es erst seit ein paar Tagen. Und wir waren der Meinung, dass er es dir selbst sagen soll. Immerhin wart ihr über zwei Jahre zusammen." "Ben wollte sofort los, als die Geschichte hochgekocht ist. Er wollte es dir sagen und Dennis am liebsten kaltmachen. Aber wir konnten ihn aufhalten." "Ben? Ben weiß es auch?" Das hat gesessen! Die ganze Sache verwirrt mich immer mehr. "Er hat es ausgenutzt...", murmele ich in Gedanken versunken vor mich hin. Wut macht sich in meinem Magen breit und ich fordere entschlossen: "Woher wisst ihr es denn? Und wer weiß es noch alles?" "Naja, die Tante, die Dennis immer... du weißt schon...", fuchtelt Dave mit den Händen rum, "Sie war neulich in der Bar und hat am Tresen gesessen. Sie hat sich mit einer Freundin auf ein Paar Drinks getroffen und dauernd von ihrem tollen Dennis geschwärmt. Dass die beiden kürzlich im Urlaub waren und wie liebevoll er immer ist und bla bla bla. Dass es sich dabei um DIESEN Dennis und es sich bei erwähntem Urlaub um die Geschäftsreise von Dennis' Firma handelt, konnte ich ja nicht ahnen. Aber als ich sie abkassiert hab, konnte ich einen Blick in ihren Geldbeutel werfen und hab ein Bild von den beiden entdeckt." Meine Augen werden immer größer. Ich muss immer wieder den Kopf schütteln und mich über mich selber ärgern. Warum hab ich denn nichts davon gemerkt?! Linda fährt fort: "Dave wollte nochmal sichergehen, ob auch kein Missverständnis vorliegt und hat direkt nachgefragt, ob das ihr Freund ist. Sie meinte ja und dass es zwar schwierig ist, aber sie sind schon seit fast einem Jahr zusammen. Kurz darauf hat Sara mich ganz aufgeregt angerufen. Ich bin hingefahren und da erzählten sie und Sascha mir, dass in der Firma das Gerücht rumgeht, dass die beiden was am Laufen hätten." "Also Sara und Sascha wissen es auch? Und die ganze Firma?" Sie schauen betroffen auf den Fußboden und nicken. "Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt und ich hab Dennis angerufen. Ich hab ihn direkt damit konfrontiert doch er hat alles abgestritten. An der Stelle war ich dann gänzlich verwirrt. Er hatte für alles eine Antwort. Er hat keine Miene verzogen. Ich wusste schlussendlich nicht mehr, was die Wahrheit ist." "Aber Linda, das Bild in ihrer Brieftasche!" "Ich weiß. Er ist so manipulativ. Ich hab einfach nicht klar denken können. Er sagte, dass diese Tussi schon von Anfang an auf ihn steht und ihn immer wieder belästigt, doch er liebt ja nur dich und da gäbe es gar keine Chance für irgendeine andere. Ich hab ihm angedroht, es dir zu sagen, doch er meinte nur, ich wäre eine schlechte Freundin, dich ohne Grund zu verprellen. Da wäre nichts dran und damit basta!" Ich kann nicht fassen, was ich da höre: "Linda, du bist doch sonst nicht so blauäugig." "Ich weiß, aber...", schlägt sie die Hände über dem Kopf zusammen, sichtlich verärgert über ihr eigenes Verhalten. Dave unterbricht sie: "Als Sara und Sascha dann neulich hier waren, hatte Sascha gerade erfahren, dass sie scheinbar versucht, von Dennis schwanger zu werden. Sascha hat aber mittlerweile selbst mit ihr gesprochen und sie wusste nichts von etwaigen Plänen in diese Richtung. Zumindest war diese Geschichte nur ein Gerücht." "Na das wäre ja noch schöner gewesen!!!", schimpfe ich. "Deshalb neulich diese Krisensitzung hier!! Als ich mit Anna den Kuchen für Joe backen wollte! Keiner von euch wollte was sagen!" "Josie, wir fanden alle, dass er selbst das mit dir klären muss. Dass er die Verantwortung übernehmen soll. Irgendwann konnte er auch nicht mehr anders und musste es uns gegenüber zugeben. Wir haben alle auf ihn eingeredet, dir reinen Wein einzuschenken. Wir haben ihm immer wieder Druck gemacht und ihm angedroht, alles auffliegen zu lassen, wenn er nicht von selbst in die Puschen kommt. Doch jedes Mal hat er versprochen, er sagt es dir und hat uns vertröstet. Und gleichzeitig hab ich immer versucht, dich davon zu überzeugen, dich zu trennen. Vielleicht hättest du dir dann das Ganze ersparen können." Linda hat Tränen in den Augen und ich merke, wie sehr sie selbst mitleidet. Fassungslos sitzt sie neben mir: "Es tut so weh, dich so zu sehen." Ich stehe auf, umarme sie und gebe ihr ein Küsschen. "Ich weiß, es war nicht böse gemeint." "Niemals Josie. Ich würde dir nie absichtlich weh tun." "Ich kann nicht sagen, ob ihr euch richtig verhalten habt, aber ich kann auch nicht sagen, was ich an eurer Stelle gemacht hätte.", sage ich, laufe um den Tisch und drücke auch Dave. "Ben wollten wir erst gar nicht sagen, dass das Gericht einer geplanten Schwangerschaft rumgeht, aber da hat Sara sich verquatscht." Ben! Ein gutes Stichwort! Ich komme mir so verarscht vor, wenn ich an letzte Nacht denke. "Ich muss los." "Wo willst du denn jetzt wieder hin? Soll ich mitkommen?", sorgt Linda sich um mich. "Nein, schon gut. Ich bin in ner Stunde wieder hier."

 

 

Ich beschließe, zu Ben zu gehen und ihn zur Rede zu stellen. Wutentbrannt mache ich mich auf den Weg und bin froh, dass er gerade vor seiner Wohnung parkt, als ich ankomme. Er steigt aus. Ich gehe auf ihn zu: "Ben!!" Er dreht sich überrascht um: "Josie, hey! Trifft sich gut, dass du da bist: Darf ich dir meinen Opa vorstellen?" Und da öffnet sich schon die Beifahrerseite. Ben hilft seinem Opa dabei, auszusteigen. Gerade mal "Ähm... Hallo.", kriege ich verdutzt raus. So ein Mist, jetzt kann ich nicht mit ihm reden! "Hallöchen junges Fräulein. Opa Herbert. Du musst Josie sein, stimmts?" Noch etwas verdutzter gebe ich ihm die Hand: "Ja, genau. Die bin ich." "Hab schon viel von dir gehört, mein liebes Mädchen." Bens Opa ist wirklich zuckersüß. Ich könnte ihn knuddeln und vergesse schon halbwegs, weshalb ich überhaupt hier bin. "Was machst du denn hier?", lächelt Ben mich spitzbübisch an. "Also... naja..." "Ben wollte mir grad die Wohnung in ihrem neuen Glanz zeigen. Komm doch mit hoch, Josie." "Tut mir leid. So viel Zeit hab ich leider nicht.", ich muss mich zwingen, nicht noch mit rauf zu gehen, weil Opa Herbert einfach so sympathisch wirkt. "Aber was wolltest du denn?", hakt Ben nochmal nach. Ganz entschlossen sehe ich ihm in die Augen: "Das klären wir wann anders mal." "Wie du willst. Ruf mich einfach an. Oder komm heut Abend in die Bar. Ich hab ab 8 Uhr Schicht." Er drückt mir in Windeseile ein Küsschen auf die Wange, hält mich dabei an der Taille und verschwindet mit seinem Opa im Haus. Ehe die Tür ganz geschlossen ist, kann ich Herbert noch sagen hören: "Ne ganz Goldige. Da hätt ich auch nicht widerstehen können..." Ob er wohl was gesagt hat wegen unserer gemeinsamen Nacht?! Es erweckt zumindest den Eindruck.

 

 

Wieder zuhause stimmt mich das Zusammentreffen mit Ben natürlich nicht gerade glücklich. Ich muss unbedingt seine Version der ganzen Geschehnisse hören. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass er die Situation für sich ausgenutzt hat. Aber zu meinem absoluten Bedauern deutet alles darauf hin. Er wusste ganz offensichtlich, dass Dennis mich betrügt. Dann erzähle ich ihm unter Tränen, dass ich mich getrennt hab und er... Mal sehen, wie er sich rausredet. Ich schlendere erstmal in mein Zimmer und lasse mich aufs Bett fallen. Ich bin fix und fertig und hab eigentlich vor, ne Runde zu schlafen. Doch in meinem Papierkorb sehe ich die aufgerissene Kondompackung und schweife mit den Gedanken völlig ab. Immer wenn ich die Augen schließe, erlebe ich die vergangene Nacht nochmal. Zumindest Fetzen davon. Nachdem ich einige Stunden so vor mich hingedöst habe, macht sich wieder mein Verlangen, die Sache zu klären in mir breit. Ich werfe einen Blick auf die Uhr. Kurz vor halb 8. Wenn Ben um 8 in der Bar sein muss, dann erwische ich ihn bestimmt noch zuhause. Und so mache ich es auch.

 

 

Ich mache mich also erneut auf den Weg. Hektisch, dass ich Ben auch nicht verpasse... Ich klingele und wundere mich noch, dass er einfach aufmacht, ohne zu fragen, wer denn überhaupt da ist. Auch die Wohnungstür oben ist schon einen Spalt geöffnet. "Ben?" Ich kann in Richtung Schlafzimmer Geräusche wahrnehmen und folge ihnen. Ben steht nass und mit einem Handtuch um die Hüften vor seinem Kleiderschrank. "Josie!" "Ben ich muss dich was fragen!" Er stellt sich fragend vor mich. "Also... Kannst du dir dazu bitte was anziehen?", stottere ich und blicke verlegen an die Decke. "Du kannst dich auch einfach ausziehen!", zwinkert er mir zu und lächelt. "Nein Spaß, mein Opa wollte nur schnell ne Zeitung vom Kiosk holen und müsste gleich wieder da sein." Ehe ich was sagen kann, ergänzt er: "Aber Bock hätt ich schon..." Da steht er. Halbnackt. Witzelnd. Und so verdammt sexy. Ich kann mich nicht konzentrieren und spiele an meinen Haaren rum, da kommt er auf mich zu. "Was hast du denn?" "Du wusstest, dass Dennis mich betrügt, hab ich Recht?", kommt es aus mir raus. Seine Miene versteinert sich schlagartig. "Du weißt es?" "Sag schon!" "Wow, ich hatte gehofft, du hast auch so noch die Kurve gekriegt." "Ben, red nicht drumrum! Gib mir ne Antwort! Du hast die Situation schamlos für dich ausgenutzt." "Das hab ich nicht!", ringt er nach Luft, doch ich schimpfe weiter: "Natürlich!" Da klingelt es. "Moment, ich muss meinem Opa schnell aufmachen." "Ben! Was ist denn jetzt?" Ich kann ihm ansehen, dass ihn die Situation überfordert. Er nimmt meine Hände: "Okay, das besprechen wir besser in Ruhe. Morgen muss ich nur bis 4 in die Bar. Komm doch nach der Arbeit vorbei, ich koche uns was und wir reden! Deal?" Bockig antworte ich: "Deal!" und verlasse dampfend die Wohnung.

 

 

Beim Abendessen entschuldigt Linda sich noch einige Male bei mir und fragt außerdem, wo ich heute Mittag so dringend hin wollte. "Ach, schon gut. Ich hab einfach ein bisschen Zeit für mich gebraucht." Irgendwie widerstrebt es mir, ihr davon zu erzählen, dass Ben bei mir war. Ich muss es ja selbst erstmal auf die Reihe kriegen. "Ja das versteh ich. Wenn du Lust hast, könnten wir morgen Abend ja ins Kino gehen. Um dich auf andere Gedanken zu bringen." "Das ist lieb von dir, aber da will Ben für mich kochen." Lindas Augen werden größer und ihr Grinsen immer breiter. "Wie? Ben will für dich kochen?" Und wegen dieser unüberlegten Aussage komme ich natürlich ins Stottern: "Naja, ich... ich würde auch gern mit ihm über das ganze Dennis-Thema sprechen. Dich und Dave hab ich ja schon angehört. Und mich würde einfach interessieren, was Ben dazu zu sagen hat." "Aah, verstehe! Dann wirst du sicherlich auch nochmal mit Sara und Sascha sprechen wollen, oder?" "Ähm...?! Ja! Genau! Irgendwann auch mit denen, ja..." druckse ich herum und stochere in meinem Essen. "Aber Josie, versprich mir, dass du nicht sauer auf Ben sein wirst. Er war so verärgert als er das von Dennis gehört hat. Er wollte dir mit aller Gewalt die Wahrheit sagen und war in Gedanken nur bei dir. Er hat es wirklich nicht böse gemeint. Haben wir alle nicht." "Ich weiß, Linda. Ich weiß.", beruhige ich sie und denke mir noch: "Von euch hat die Situation aber auch keiner für seinen Vorteil genutzt."

 

 

Und dann ist es soweit: Unser "Dinner-Date" steht vor der Tür, bzw. ich stehe vor Bens Tür. "Da bist du ja, komm rein." Ich betrete also seine Wohnung und hab direkt wieder das Gefühl, mich wohl zu fühlen. "Wow, es duftet ja schon wahnsinnig hier! Was gibts denn?", schwänzle ich neugierig um die Kochtöpfe, da haut Ben mir auf die Finger: "Finger weg! Setz dich. Was möchtest du trinken?" Ich kann mich gar nicht so recht auf das leckere Essen stürzen. "Dann erzähl mal, du weißt ja, warum ich dich sehen wollte." Ben holt tief Luft. Ich merke ihm an, dass es ihm nicht leicht fällt, darüber zu sprechen, doch ich beharre darauf, alles zu erfahren! "Vor ein Paar Tagen kam ich in die Bar. Linda war auch da und saß direkt am Tresen. Dauernd hat sie den Kopf geschüttelt und mit Dave getuschelt. Irgendwann hab ich dann gefragt, was denn los sei. Da hat Dave erzählt, dass am Tag zuvor eine junge Frau in der Bar war..." "Ja, das weiß ich schon. Mit dem Foto in der Brieftasche und so. Das haben die beiden mir schon erzählt." "Gut. Naja jedenfalls bin ich stocksauer geworden, als ich das gehört hab. Linda hatte anfangs noch ihre Zweifel, aber ich wusste sofort, dass das alles stimmen muss. Du bist ohnehin viel zu gut für so einen Vollpfosten. Ich wollte eigentlich direkt los. Zu dir! Um dir die Wahrheit zu sagen. Und danach zu diesem Wichser und ihn einfach plattmachen!" Gespannt höre ich zu und zwirbele meine Haare. "Doch Linda meinte, das soll ich nicht. Dass er das mit dir klären soll. Immerhin seid ihr schon lange zusammen. Ich hab also auf sie gehört. Und habs jede Sekunde gehasst. Ich konnte nicht mehr an dich denken, ohne schlechtes Gewissen." "Das ist süß von dir.", muss ich etwas lächeln und scharre mit den Beinen am Boden. "Tja. Irgendwann hab ich ihn mal zufällig in der Stadt getroffen und er meinte, mir unter die Nase reiben zu müssen, dass er auf dem Weg zu dir sei. Und dass du schon... in Unterwäsche auf ihn warten würdest und so einen Scheiß. Und dann bin ich doch ausgetickt. Ich hab alle zusammengetrommelt und wollte sie davon überzeugen, dir die Wahrheit zu sagen. Doch bevor wir uns richtig besprechen konnten, standest du plötzlich mit Anna in der Wohnung." Er steht auf. Läuft auf und ab. Gestikuliert wild mit seinen Händen. "Und dann kam er neulich in die Bar und hat sich so ekelhaft an dich rangezeckt. Das hat mich krank gemacht." "Ja das war kaum zu übersehen." "Als Dave mir dann noch erzählt hat, was er zu dir gesagt hat..." Ich starre ihn fragend an. "Na, dass er mit dir in die Kiste will! Da hatte ich genug! Ich war kurz unten um mir mein Gesicht mit kaltem Wasser abzuwaschen. Da kam er mir auf der Treppe entgegen." "Und dann hast du die Fassung verloren! Was hat er denn gesagt?" "Anfangs nichts. Nur dämlich gegrinst. Aber als er schon fast unten war meinte er, was ich eigentlich für ein Problem mit ihm hab. Da hab ich gesagt, dass er ein Würstchen ist und du hoffentlich bald was besseres findest." "Und dann?" Irgendwie will er nicht weitererzählen. Er sträubt sich richtig. Doch als ich eindringlicher nachbohre, rückt er mit der Sprache raus: "Er hat gefragt, was ich denn für einen Narren an dir gefressen hätte. Wo das herkommt." Mit dem Finger zeige ich ihm, dass er weitererzählen soll. "Und dann hat er eben - so vulgär und unterbelichtet wie er ist - gefragt, ob du mir auf unserem Trip wohl schön dein Krönchen gezeigt hast." Da steht er und schaut mich an. Sich vor seinen eigenen Worten ekelnd. "Wirklich?! Das ist..." "Widerlich!" Er räumt den Tisch ab, während mich mein Unmut wieder übermannt. Ich kann es nicht verhindern, dass mir ein paar Tränen übers Gesicht kullern. Ohne ein Wort zu sagen setzt er sich neben mich und nimmt mich einfach in den Arm. Er streichelt mir über die Schulter und küsst mich auf die Schläfe. Einige Zeit lang bleiben wir so sitzen, bis ich mich wieder eingefangen hab: "Du hättest trotzdem nicht mit mir schlafen dürfen, Ben." Er lässt mich los, lehnt sich zurück und schaut mich an: "Was meinst du?" "Du wusstest die ganze Zeit, dass Dennis mich betrügt. Gut, du wolltest mir davon erzählen, geschehen ist aber nichts. Dann trenne ich mich von ihm, bitte dich, zu mir zu kommen, weils mir schlecht geht und erzähle dir von der Trennung." Sein Blick wird ernst. "Du hast ausgenutzt, dass es mir schlecht geht und dich als Seelentröster angeboten, weil du mit mir in die Kiste wolltest." "Dein Ernst?", hakt er nach. Er steht auf. Die Stimmung droht zu kippen. "Ben, wie soll ich das denn sonst verstehen?" "Josie, denk doch mal nach. Mach die Augen auf: Ich bins!" Verunsichert starre ich aus dem Fenster. "Meinst du echt, ich war nur darauf aus?" "Ich weiß ja auch nicht. Ach ich bin so durcheinander! Wie erklärst du dir das denn dann?" Er lehnt sich gegen die Küchenzeile, steckt seine Hände in die Hosentaschen und beginnt zu erklären: "Fürs Protokoll: Seit du mir vors Auto gelaufen bist, will ich mit dir in die Kiste! Zugegeben! Aber ist doch normal, oder?!" Ich starre ihn unwissend an. "Naja, wenn du jemanden gut findest, schließt du Sex ja nicht aus. Im Gegenteil! Männer sind da vielleicht etwas forscher, aber ich hab doch Recht, oder nicht?!" Ich grüble. Welchen Gedanken hatte ich denn damals, als Ben mich angefahren... Okay! "Womöglich hast du Recht! Ganz eventuell..." "Siehst du! Den Rest brauch ich dir ja nicht zu erklären. Ich hab artig drauf gewartet, dass du nicht zur Fremdgängerin wirst und als du dann Samstag Nacht so in der Wohnung gestanden hast. Mit deinen verheulten Kulleraugen. Da hab ich nicht mehr nachgedacht. Einfach gehandelt. Und das was goldrichtig!", klopft er sich selbst auf die Schulter. Ertappt fuchtele ich an meinen Haaren. "Du hast Recht. Vielleicht gings mir insgeheim ja genauso.", gebe ich mich resigniert. "Weißt du, ich bin so sauer auf mich. Wie ich auf so einen Arsch reinfallen konnte. Und wieso ich so blind war!" "Josie, mit sowas rechnet doch keiner." Wir unterhalten uns noch lange darüber. Bis in die Nacht. Auf die Uhr tippend stelle ich fest: "Schon spät geworden." "Wenn du magst, kannst du hi..." Geistesgegenwärtig unterbreche ich Ben: "Linda wartet sicher schon!" Natürlich weiß ich genau, worauf Ben hinaus wollte, vielleicht auch nur aus Höflichkeit. Aber ich kann unmöglich bei ihm übernachten. "Dann fahre ich dich wenigstens, okay?" "Danke Ben. Das ist lieb." Während der Autofahrt schweigen wir größtenteils. Ben summt ab und zu mal mit der Musik mit, aber das wars dann schon. Die Verabschiedung läuft kurz und knapp. Ich bedanke mich nochmal nett und steige aus. Ben wartet, bis ich im Haus verschwunden bin, ehe er losfährt. Ein richtiger Aufpasser halt...

 

 

Am nächsten Tag verbringen wir Mädels unsere Mittagspause wieder in der Bar. Ich hab in der vergangenen Nacht einfach nicht richtig schlafen können. Hab viel nachgedacht. Und immer, wenn ich die Augen schließe entweder Dennis oder Ben vor mit gesehen. Dass das alles Schlag auf Schlag passiert ist, tut mir nicht gut. Und zu allem Überfluss begrüßt Ben mich direkt an der Eingangstür mit einem Schmatzer auf die Wange. "Was ist denn mit dir los?", fragen die Mädels belustigt nach. Doch bevor Ben zu Wort kommt, grätsche ich dazwischen: "Weiß auch nicht. Kommt, wir setzen uns da gleich an den ersten Tisch." Ben versteht zunächst nur Bahnhof. Aber als ich ihm tief in die Augen blicke, versteht er mich doch. Ich kann mich nicht so wirklich aufs Essen konzentrieren und auf unsere Gesprächsthemen erst recht nicht. Da erzähle ich Linda und Sara, ich müsste kurz auf die Toilette. Von den beiden unbemerkt frage ich Ben, ob er kurz Zeit hätte. Wir gehen - langsam wird das Routine - nach unten in den Lagerraum. "Ich wollte dich nicht verprellen, Ben." Gespannt hört er zu, was ich zu sagen hab. "Aber das alles ist unglaublich viel für mich. Verstehst du?" Gott sei Dank - er nickt verständnisvoll. "Bis vor Kurzem war ich noch einfach das Mädchen, das seit ner Ewigkeit ein und denselben Freund hat. Und dann muss ich erfahren, dass der eine andere vögelt und hüpfe kurz darauf mit einem anderen ins Bett! Das ist so irreal! Das bin nicht ich! Keine Ahnung...", lasse ich die Schultern hängen. "Und was schlägst du jetzt vor?" "Ich denke erstmal nicht, dass ich eine Beziehung führen kann. Das würde mir viel zu schnell gehen!" "Also dann läuft das hier...", er fuchtelt mit den Händen zwischen uns beiden rum, "...erstmal auf Sparflamme weiter?!" Ich kann ihm nicht antworten. Wie ein begossener Pudel nicke ich ihm zu. "Okay! Kein Problem, Josie. Nimm dir die Zeit die du brauchst. Keiner versteht dich da besser als ich." Ich bin so dankbar für sein Verständnis. Wir wollen wieder raufgehen, als er sich nochmal versichert: "Also... auch kein Poppen, ja?!" Ich drehe mich um und muss lachen. Er lächelt zurück. "Wollte nur sichergehen!" Ich gehe noch einige Stufen, ehe ich mich umdrehe, meine: "Scheiß drauf!" und ihn wie wild geworden anfalle. Ich zerre ihn in die Herrentoilette und knöpfe ihm sein Hemd auf. Er fummelt hektisch nach der Türe, um sie zuzuschlagen. Ich mache währenddessen seinen Gürtel auf. Ben greift mir unters Shirt und öffnet mit einer Hand meinen BH. Ich bin wie in Trance. Er fasst unter meinen Rock und zieht mir Strumpfhose und Höschen runter. Während ich wie von Sinnen seinen Hals küsse, lässt er auch seine Hose und sein Boxershort fallen. "Hast du ein...", stammelt er und küsst mich weiter. "Nein, hast du denn keins?", frage ich mich an seiner Schulter festkrallend. Er fummelt nach seiner Brieftasche: "Ich weiß nicht!" Immer unkonzentrierter und schneller stochert er in seinem Geldbeutel rum. "Hier ist keins! Hier ist keins drin!", kann er es gar nicht fassen. Wir starren uns an. Etwas peinlich berührt ziehen wir uns wieder an, verlassen die Herrentoilette und gehen wieder in den Gastraum zurück. Das war schon wieder so eine Aktion, die nicht gerade Josie-typisch ist!

 

 

Abends schicke ich Ben noch eine kurze Nachricht. >Hey. Sorry, hab mich heut blöd verhalten. War vermutlich besser so, dass es nicht zum Äußersten kam. Ich hoffe, du verstehst mich.< Es dauert zwar nur einige Minuten, bis Ben mir antwortet, doch es fühlt sich an, als wären es Tage. >Klar doch. Ich hoffe nur, dass du mich jetzt nicht meidest.< In Gedanken höre ich ihn seine Worte sagen, während ich sie lese. >Nein, natürlich nicht.< Und so soll es auch sein. Ich gebe mir Mühe, Ben ganz normal zu behandeln. Immer wieder schweife ich in Gesprächen ab und muss an unsere Nacht denken, aber das ist - denke ich - ganz normal. Jedenfalls gebe ich mich wie sonst auch. Stinknormal ich halt. Ich bin freundlich, zu Späßen aufgelegt und führe zwischendurch auch mal ernstere Gespräche mit Ben. Wir sind einfach Freunde. Gute Freunde. Vielleicht sogar sehr gute.

 

An einem verregneten Abend verabschiede ich mich nach der Arbeit direkt von Linda, da sie mit Dave zusammen zu ihrer Schwester fährt und dort das Wochenende verbringt. Es war ein unheimlich anstrengender Tag. Ich hatte morgens schon den Wecker volle Kanne überhört und musste mich innerhalb von fünf Minuten komplett fertig machen. Dann war auf der Arbeit auch noch die Hölle los. Meine Kopfschmerzen und mein angehender Schnupfen machen mir zudem auch noch zu schaffen. Ich will also noch kurz in die Apotheke und mir Schmerztabletten kaufen. Danach nur noch nach Hause. Aufs Sofa. Hühnersuppe schlürfend. Natürlich muss ich ewig in der Apotheke anstehen. Meine hämmernden Kopfschmerzen werden nicht besser. Plötzlich läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken, als ich eine mir vertraute Stimme höre. Ich drehe mich um und da steht er. Da steht Dennis. Mit Handy am Ohr. Vermutlich ist seine Schnalle dran, aber darüber möchte ich mir jetzt gar keine Gedanken machen. "Josie?!", erschreckt er sich sichtlich. Er ringt nach Worten. Geht einen Schritt auf mich zu und hebt schließlich verunsichert seinen Arm. Ehe er mich berühren oder noch etwas sagen kann, stürme ich wie vom Donner gerührt aus der Apotheke. Hinaus in den strömenden Regen. "Josie, jetzt warte doch kurz.", eilt Dennis mir hinterher. Ich merke, wie die Wut und vor allem die Tränen in mir aufsteigen. Ich bleibe stehen. "Bitte. Lass uns reden.", bittet er. Ich drehe mich um und starre ihn an: "Was gibts da noch zu reden? Ich will nicht hören, was du zu sagen hast." Von Wort zu Wort rede ich mich mehr in Rage: "Du hast mich ein Jahr lang belogen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Du hast mich hintergangen und mich für dumm verkauft! Also was? Was hast du mir noch zu sagen?" Es dauert einige Sekunden, ehe er mir antwortet. Doch seine Antwort erwischt mich eiskalt: "Ich liebe dich." Ungläubig starre ich ihn an, während ich wie angewurzelt stehen bleibe. "Du bist die Liebe meines Lebens. Ich will mein Leben mit dir verbringen." Ich schüttele den Kopf. Dennis kommt auf mich zu, in Windeseile nimmt er meine Hände: "Heirate mich. Josie, lass uns heiraten. Ich kann nicht ohne dich leben. Wir lieben uns doch." Er blickt mich mit Tränen in den Augen an. Ich werde zunehmend wütender. Ich banne seinen Blick und ohne nachzudenken höre ich mich sagen: "Ich hab mit Ben geschlafen." Seine Miene versteinert sich: "Du hast was?" "Ich hab mit Ben geschlafen. Zweimal. Und es war toll." Augenblicklich lässt er meine Hände los und geht einen Schritt zurück. "Das... das ist nicht wahr! Du lügst!", schüttelt er immer wieder den Kopf. Ich provoziere ihn immer weiter und weiter: "Ich hab jede einzelne Sekunde genossen. Es war der beste Sex, den ich je hatte." "Du lügst. Josie, du lügst." "Zuerst waren wir in meinem Zimmer. Und beim zweiten Mal haben wir in der Dusche angefangen und sind letztendlich wieder in meinem Bett gelandet." "Hör auf damit. Ich bin doch der einzige Mann, mit dem du...." "Der größte Fehler meines Lebens. Das bist du." Ich kann ihm ansehen, wie sehr ihn meine Worte verletzen: "Ist das wohl dein krankes Wunschdenken?! Dass du wild in der Gegend rumpoppen kannst und mich wird nie wieder jemand anrühren?! Das hättest du wohl gerne. Ich kann dir gern erzählen, wie Ben mich angerührt hat. Wie er mich geküsst hat. Und wie er mich um den Verstand gebracht hat." Wie ein Häufchen Elend steht er vor mir. Es macht mir eine riesen Freude, ihn so leiden zu sehen und ich sammle immer mehr Mut: "Weißt du, was Ben besonders gerne mag?" Dennis wird lauter: "Hör auf! Halt den Mund." "Und soll ich dir verraten, was er besonders gut kann?" Ich weiß gar nicht, wie mir geschieht. Urplötzlich packt Dennis mich und schüttelt mich, während er mich lauthals anbrüllt: "Du lügst! Hör auf damit! Wie kannst du mir das antun?" Ich versuche, mich zu wehren, doch ich komme nicht gegen ihn an. "Ich liebe dich doch! Wir gehören zusammen! Du kannst nicht mit Ben schlafen. Das kannst du einfach nicht." Er reißt immer weiter und weiter an meinen Armen. "Du tust mir weh!", zetere ich. Ich kann erkennen, dass er gerade die Hand hebt und versuche mich schützend wegzudrehen. Doch zu meinem Glück kommt ein Pärchen vorbei. Dem jungen Mann gelingt es, Dennis von mir loszueisen, während die junge Frau sich um mich kümmert. "Gehts dir gut? Bist du verletzt?" Völlig überfordert stottere ich: "Nein. Ich denke nicht. Es geht schon. Danke." Dennis ist im strömenden Regen davon gelaufen. Feige wie eh und je. Meine beiden Retter in der Not erkundigen sich nochmal nach meinem Befinden und ob ich wirklich nicht verletzt bin. Nochmal dankend verabschiede ich mich von Ihnen.

 

 

Den ganzen Weg nach Hause laufe ich. Zitternd und aufgewühlt. Den Regen merke ich schon gar nicht mehr. Er verbindet sich auf meinen Wangen mit meinen Tränen. Ich kann nicht fassen, was soeben passiert ist. Und noch weniger, was wohl passiert wäre, wenn man mir nicht geholfen hätte. Dennis wurde noch nie auch nur annähernd handgreiflich mir gegenüber. Seine Verzweiflung muss riesengroß gewesen sein. Man könnte das ganze einen Nervenzusammenbruch nennen. Doch ich fühle kein Mitleid. Nur Wut und Verachtung. Und als wäre der Tag nicht ohnehin schon gelaufen, habe ich tatsächlich meine Schlüssel vergessen, als ich heute Morgen aus der Wohnung gehastet bin. Da stehe ich nun. Gegen die Wohnungstüre gelehnt und mit den Nerven am Ende. Soll ich zu meinen Eltern? Da ist mir zu viel los. Ich kann ja auch nicht einfach den Zweitschlüssel einkassieren und wieder abhauen. Doch ich weiß, dass sie mir sofort ansehen würden, dass irgendwas passiert ist. Und die nötige Kraft für diese Diskussion kann ich heute beim besten Willen nicht mehr aufbringen. Noch dazu würde Joe sich wahrscheinlich ohne Umschweife auf den Weg zu Dennis machen und ihn kaltmachen. Nein, das ist mir wirklich zu viel Theater heute. Aber was soll ich denn machen?! Die Nacht im Flur verbringen ist ja auch keine Lösung. Warum muss Linda gerade heute wegfahren? Einige Minuten bleibe ich noch vor der Wohnungstür sitzen. Doch dann überkommt mich die Angst, dass Dennis plötzlich hier auf der Matte stehen könnte. Außerdem friere ich und meine Kleidung ist vollkommen durchnässt. Mit dem Gedanken spiele ich schon seit ich den Heimweg angetreten bin, doch durchringen konnte ich mich nicht so wirklich. Kurzerhand mache ich mich dann aber doch auf den Weg zu Ben. Unterwegs halte ich aufmerksam Ausschau nach Dennis. Doch er ist glücklicherweise nicht zu sehen.

 

 

Dafür ist Ben umso geschockter, als er mich triefend vor seiner Türe stehen sieht: "Was machst du denn hier?"

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.08.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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