Georges Ettlin

Die Kraft der Gedanken


Als ich als kleines Knäblein oft alleine war, da habe ich mein Mütterlein mit meiner Gedankenkraft
herbeigezaubert: Nach stundenlanger oder tagelanger Konzentration meiner Gedanken
auf den erwünschten Punkt der Erfüllung kam das Mütterlein dann tatsächlich irgendwann hereingeschneit.
Bei schlechter Konzentration meiner Vorstellungskraft kam nur das Schwesterlein, das Brüderlein oder
eine Hexe oder ein unzüchtiges Engelchen durch die Tür meines Zimmers, die haben mich dann alle oft erschreckt.
Durch das aus der Not entstandene Denk- und -Traumverhalten entstanden intelektuelle Besonderheiten
in der geheimen Begabungskiste meines  noch kindlich- leeren, noch nicht synapsenreichen Gehirnes:
Ich wurde zum Zauberer !
Meine Peiniger habe ich in Gedanken zu langen Fäden gezogen und über die verkehrseiche Strasse gespannt.
Irgendwann gab es Verkehrsunfälle, die ich dann in der Ursache auf mich selber bezog. Ich verwandelte die Fäden
in weisse Würmchen, gefangen in alten Brotkrumen, die ich ausklopfte. Die zappelnden Dinger lies ich dann durch
Gedankenkraft über ein immaginäres Streichholz springen: Das Streichholz brannte und ich rief anfeuernd zu den
Hüpf-Würmchen .... "Hopp,hopp,hopp !"
So durchlebte ich eine entspannte Kindheit und wurde später zum Poeten.

c/G.E.
 

(Es handelt sich hier um eine
erfundene Geschichte)
Georges Ettlin, Anmerkung zur Geschichte

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