Georges Ettlin

Das Gleichnis

Ein Prediger, um den sich viele Jünger und Neugierige vom Volk versammelten, lehrte
die Menschen, damit sie die Gerechtigkeit Gottes verstehen:

"Da war einmal ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter für sein
Vermögen in seinem Hause angestellt. Dieser aber hat den reichen Mann jahrelang heimlich bestohlen
und das Geld -ebenfalls heimlich- an arme Leute verteilt."
Jetzt arm und bedürftig geworden, konnte der ehemals reiche Geschäftsmann seinen drängenden
Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und seine Gläubiger gingen leer aus.
Er lebte jetzt bescheiden und wahrscheinlich auch in der unangenehmen Schande.des Versagers :"

Wie war das möglich? Seine Arbeit und seine lebenslangen, intelligenten und fleissigen Bemühungen
und auch die wohlüberlegten Entschlüsse
und gerechten Entscheidungen im Leben haben ihm doch Reichtum fürs eigene Leben gebracht.?
Wie konnte dieser so dumm sein, seinem Verwalter zu vertrauen?
Die Menschen vom Dorf versammelten sich vor dem maroden Haus des verarmten Reichen und riefen " Bestraft den
ungetreuen Verwalter, tötet ihn !"

Der betrogene , ehemals reiche Mann trat aber vor sein Haus und sagte
zu den Leuten :
"Warum bestrafen?....Er war ein getreuer Verwalter, denn er hat mein ganzes Geld den Armen gegeben! "

Komisch, zweitausend Jahre später hat mich das Gleichnis des Predigers an Europa und an Frau Merkel erinnert.

Da es sich aber um Gottes Gerechtigkeit handelt, verhalte ich mich lieb und kritiklos gegenüber solchen
Beobachtungen, die zum Teil auch von autobiographischen Art waren und lebe ohne Verbitterung
schweigend und  einfach, streit- und -kampflos ganz zufrieden weiter....:

Gott ist unbegreiflich, doch wir schaffen das!

***

c/G.E.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.09.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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