Johann Hayer

Die Wege des Herren

Nachdenklich betrachtete der junge Priester die Frau, die in Frankfurt zugestiegen war und jetzt in seinem Abteil Platz genommen hatte. Er saß am Fenster, natürlich in Fahrtrichtung des Zuges. Andersherum wurde ihm regelmäßig schon nach kurzer Zeit übel. Sie saß schräg gegenüber, gleich neben der Türe, ansonsten war das Abteil leer. Die Frau war groß, extrem schlank, hatte langes schwarzes Haar, das ihr glatt über die Schultern fiel. Sie trug eine dieser modischen Sonnenbrillen mit verspiegelten Gläsern, die so vollständig den Blick in die Augen verwehren. Er ließ seinen Blick langsam nach unten schweifen. Sie trug ein enges T-Shirt, einen viel zu kurzen Rock und lange Lederstiefel, alles in Schwarz. Möglicherweise war sie eine dieser Gothic – Typen, wenngleich keinerlei Schmuck zu sehen war, den diese Leute doch meistens trugen. Sie hatte die Beine keck übereinandergeschlagen und lächelte ihm freundlich zu. Er fühlte sich ertappt, beendete abrupt seine Musterung und griff wieder nach dem Buch, das er bei ihrem Eintreten auf den Sitz neben sich gelegt hatte. Sie hatte die Abteiltür geöffnet, ihm einen „Guten Tag“ gewünscht und höflich gefragt ob der Platz noch frei wäre.

Er hatte ihr mit einem deutlichen „Grüß Gott“ geantwortet dem er dann ein gemurmeltes „ja natürlich“ folgen ließ. Er war um neun Uhr in Hamburg eingestiegen und hatte noch ein paar Stunden Fahrzeit vor sich bis er in München, seinem Ziel, ankommen würde. Er hätte es vorgezogen, auch den Rest der Reise allein zu verbringen und ärgerte sich zum wiederholten Male über seine Flugangst, die ihn dazu zwang, auch die weitesten Strecken mit dem Zug zurückzulegen. Er las sehr gerne, wenn er unterwegs war, und seine bevorzugte Literatur waren Geschichten über Vampire. Vielleicht etwas ungewöhnlich für einen Priester, aber das Thema faszinierte ihn unglaublich. Im Laufe der Zeit hatte er eine umfangreiche Bibliothek zusammengetragen, auf die er sehr stolz war. Zurzeit beschäftigte er sich mit „Dracula“ von Bram Stoker.

Er lächelte sie entschuldigend an und wandte sich wieder seiner Lektüre wieder zu.

Sie hat die Sonnenbrille nicht abgenommen, stellte er irritiert fest. Der Zug fuhr weiter, hatte aber gewendet. Natürlich, Frankfurt war ja ein Kopfbahnhof. Verärgert stand er auf und wechselte die Seite.

„Ich kann nicht verkehrt herum sitzen“, fügte er erklärend hinzu. Hoffentlich versteht sie das nicht als Einladung zu einem Gespräch.

„Mir macht das nichts aus“, antwortete sie zweideutig und ließ nicht erkennen, ob sie damit die Fahrtrichtung oder seine Platzwahl meinte.

Sie deutete auf sein Buch:

„Den Roman habe ich auch, sogar mit einer persönlichen Widmung.“

Der Priester sah sie irritiert an. „Einer Widmung?“ Also doch, sie sucht eine Unterhaltung. Er seufzte unterdrückt.

Die Frau nickte lachend. „Von Bram Stoker persönlich.“

„Sie scherzen. Stoker ist 1912 gestorben. So alt können Sie noch gar nicht sein!“ Er legte einen Anflug von Zorn in seinen Ton. Wenn sie bloß diese Brille nicht aufhätte und ich ihr in die Augen sehen könnte!

„Vielleicht, vielleicht ... vielleicht bin ich ja selber ein Vampir“, entgegnete sie geheimnisvoll. „Und die leben doch ewig und altern nicht.“

Erschrocken griff er unwillkürlich nach dem Kreuz, das gut sichtbar an einer Kette um seinen Hals hing, als er das Zucken ihrer Mundwinkel bemerkte und die Farce durchschaute. „Jetzt habe ich fast geglaubt, Sie meinen das ernst.“

Die Frau schüttelte lachend den Kopf. „Sorry, ich habe Sie auf den Arm genommen, das war nicht nett von mir.“ Sie griff nach einem Taschentuch und betupfte vorsichtig die Wangen unterhalb der Brillenfassung. Als sie es wieder wegnahm, glaubte der Priester winzige rote Punkte darin zu erkennen. Vampire weinen doch rote Tränen, oder? War sie am Ende doch echt?

„Bitte entschuldigen Sie. Das Buch hat mir mein Vater geschenkt. Zu meinem 18. Geburtstag. Er hat es in einem Antiquariat gefunden. Aber die Widmung ist echt, natürlich nicht für mich persönlich. Sie mögen Vampirgeschichten?“

„Es ist ein Hobby von mir. Ich ...“

An dieser Stelle wurde er vom Schaffner unterbrochen, der hereinkam, um die Fahrkarten zu kontrollieren. Als sie wieder unter sich waren, wandte sich die Frau abermals an ihn: „Wissen Sie was? Ich habe unheimlichen Hunger. Darf ich sie zur Wiedergutmachung für den Scherz von vorhin zu einem kleinen Imbiss in den Speisewagen einladen? Dann können wir uns ein bisschen über Vampire unterhalten.“

Das Angebot brachte den Priester in die Wirklichkeit zurück. Vampire essen und trinken nicht. Wir leben im 21. Jahrhundert. Es gibt keine Vampire. „Das ist nicht nötig, ich habe ...“

„Das können Sie mir nicht antun. Erstens war das vorhin wirklich nicht nett von mir, Sie so zu erschrecken, zweitens esse ich nicht gern allein und drittens, aber behalten Sie das bitte für sich, es bereitet mir keine Umstände, Geld spielt keine Rolle für mich. Ich tue halt mal zur Abwechslung ein gutes Werk und unterstütze einen Mann der Kirche. Nein“, winkte sie ab, als sie den Einwand in seiner Miene erkennen konnte, „das war diesmal nicht ironisch gemeint.“ Sie stand auf und hielt ihm die Hand hin. „Ich heiße Claudia.“

Er ergriff sie zögernd, „Martin, mein Name ist Martin.“

Gemeinsam gingen sie los. Als sie auf ihrem Weg an einem Spiegel vorbeikamen, nutzte Martin die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, dass sie darin zu erkennen war. Ein echter Vampir wäre darin ja nicht zu sehen gewesen. Absurderweise fühlt er sich jetzt sicherer.

Im Speisewagen angekommen fanden sie ohne Mühe einen freien Tisch.

Claudia überflog die Karte und winkte dem Ober. „Parmaschinken mit Melone und eine halbe Flasche Chianti.“ Sie warf Martin einen raschen Blick zu, „Mögen Sie Rotwein?“, und als sie sein überrascht erfreutes Lächeln, gepaart mit einem energischen Kopfschütteln sah, fuhr sie fort, „Ja, ich sehe Sie möchten. Also, Herr Ober, bitte eine ganze Flasche und zwei Gläser.“ Sie wandte sich wieder an ihn. „Was möchten Sie essen, Martin? Und bitte schauen Sie nicht auf den Preis.“

Martin war sichtlich irritiert. Erst die überraschende Einladung zum Essen, dann der Überfall mit dem Wein. Gut, er trank sehr gern Wein, in Maßen natürlich, zwei dreimal in der Woche ein Gläschen. Und diese eigentümliche Brille hatte sie immer noch nicht abgenommen, nicht mal beim Lesen der Speisekarte. Martin sah seinen Gesprächspartnern gern in die Augen, aber diese Frau ließ ihm keine Chance. „Äh, ja, einen Moment noch, ich glaube, ich glaube ... ja doch, ich nehme die Käseplatte.“

„Sehr wohl.“ Der Ober entfernte sich und kam wenig später mit dem Wein und den Gläsern zurück. Er entkorkte die Flasche und schenkte ein. „Das Essen kommt gleich.“

Claudia nahm ihr Glas, sah Martin an und meinte: „Also dann, auf die Vampire!“

Vorsichtig stieß Martin mit ihr an. „Auf die Vampire.“

„Ich trinke eigentlich sehr wenig“, er nahm einen kleinen Schluck, „der Wein ist sehr gut.“

„Ja, nicht schlecht.“ Sie schenkte sich nach. „Ich liebe Rotwein. Er erinnert mich so an, an ... ja, an Blut.“ Sie lächelte ihn schelmisch an. Einen Augenblick lang glaubte Martin dabei zwei lange weiße Zähne in den Mundwinkeln erkennen zu können. „Schließlich bin ich ja ein Vampir.“

„Ach ja, Ihr Spielchen.“

Der Ober servierte das Essen.

„Aber wie vereinbaren Sie Ihr Vampirsein mit dem hier?“, dabei deutete er auf Wein und Essen.

„Ach das, tja ...“ sie zögerte ein wenig. „Ach, das ist dichterische Freiheit, ich suche mir raus, was ich möchte. Ich bin halt ein moderner Blutsauger. Aber Sie trinken ja gar nicht.“ Energisch füllte Claudia trotz Martins abwehrender Handbewegung dessen Glas nach.

„Ich muss aufpassen, sonst habe ich nachher gleich einen Schwips.“

„Wäre das denn so schlimm?“

Um nicht antworten zu müssen, begann er zu essen. Auch Claudia wandte sich ihrem Schinken zu.

Treib etwas Konversation. Sag was. Sei kein Langweiler. Schließlich raffte sich Martin auf: „Darf ich Sie etwas fragen?“, begann er vorsichtig, „ich hoffe Sie betrachten es nicht als aufdringlich, aber es interessiert mich.“

„Gern, jedenfalls wenn es nicht zu intim ist.“

Wieder dieses maliziöse Lächeln. „Warum tragen Sie ständig diese Sonnenbrille? Mirrorshades nennt man die doch, oder?“

„In manchen Kreisen ja, glaube ich. Und wozu“, die Antwort kam so automatisch als hätte man sie das schon öfters gefragt, „ich habe eine Allergie. Aber offen gesagt, ich rede nicht gern darüber, es ist so langweilig. Ich würde lieber über Sie sprechen. Ich habe noch nie einen Priester getroffen, der sich für Vampire interessiert. Erzählen Sie mir doch ein wenig von sich.“

„Das ist eine lange Geschichte. Aber wenn Sie möchten …“. Wie alle Hobbyforscher sprach er mit Begeisterung über sein Thema. „Vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich intensiv mit Vampiren zu beschäftigen. Zu Hause habe ich einen ganzen Bücherschrank voll zu diesem Thema und gelesen habe ich bestimmt die dreifache Menge. Ich schreibe Zusammenfassungen, mache Charakterstudien ...“ Er kam immer mehr in Fahrt und Claudia hörte lächelnd zu. Schließlich machte er eine Pause. „Ich langweile Sie doch hoffentlich nicht?“

„Nein, ganz und gar nicht. Ich höre Menschen gern zu, wenn Sie von ihren Liebhabereien erzählen.“

Der Wein machte Martin übermütig. „Ich muss Ihnen etwas gestehen. Wissen Sie eigentlich, dass ich mir gar nicht sicher bin, ob Sie nicht doch ein Vampir sind?“

Sie sah ihn überrascht an. „Im Ernst?“

„Na ja, ganz am Anfang, das Taschentuch, mit dem Sie Ihr Gesicht abtupften, da waren rote Punkte drin. Die Sonnenbrille, die Sie immer aufhaben und vorhin, ja, da habe ich zwei lange Zähne in Ihrem Mund gesehen.“ Je mehr Martin sprach, desto alberner kam er sich vor. „Ich glaube, jetzt geht meine Fantasie mit mir durch. Verzeihen Sie. Das ist natürlich alles Unsinn.“

„Sie müssen sich nicht entschuldigen.“ Claudia schüttelte den Kopf. „Lieber ein bisschen zu viel Einbildungskraft als zu wenig. Und das mit meinem Gebiss, das ist mir fast peinlich. Mein Kiefer ist zu eng und da hat sich alles ein wenig übereinander geschoben. Das ist verdammt unangenehm. Was glauben Sie, wie oft ich mir deswegen schon in die Zunge gebissen habe. Ich war auch schon mal beim Zahnarzt“, sie nippte an ihrem Glas, „aber ich schiebe es immer wieder vor mir her, sie richten zu lassen. Ich bin nämlich ziemlich feige, müssen Sie wissen“, schloss sie mit verschwörerischer Stimme.

Martin fand Claudia von Minute zu Minute sympathischer, obwohl er nicht ganz sicher war, ob das nicht auf der für ihn schon enormen Menge von zwei Gläsern Wein zurückzuführen war. Soeben füllte sie sein Glas erneut.

„Nein, danke ...“, wollte er abwinken.

„Ach, kommen Sie, das ist eh der Rest. Eins für Sie und eins für mich.“ Sie lachte ihn an und da war es wieder. Das kurze Aufblitzen zweier Fangzähne. Aber nein, Martin, das hat sie dir doch gerade erklärt. Martin, du hast zu viel getrunken.

Sie waren mit dem Essen fertig und der Kellner räumte ab. „Haben die Herrschaften noch einen Wunsch? Kaffee, Cognac?“ Er sah vom einem zum anderen.

„Cognac, für mich“, antwortete Claudia, „und du, Entschuldigung, ich bin da immer etwas schnell, und Sie, Martin?“

„Kaffee“, antwortete Martin hastig, um sich nicht wieder in etwas hineinmanövrieren zu lassen, dass er eigentlich nicht wollte.

„Also ein Kaffee, ein Cognac und die Rechnung bitte“, orderte Claudia.

„Stört es dich, oh verdammt, nein, das ist auch falsch, Entschuldigung. Also Martin, ist es O.K., wenn ich dich duze?“

Martin war froh über den Kaffee. Er hatte einen leichten Schwips, etwas, was er seit seiner Studentenzeit nicht mehr erlebt hatte. „Nein, ich glaube das ist O.K.“ Darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an.

“Schön, also stört es dich, wenn ich rauche?”

„Nein, ganz bestimmt nicht.“ Martin war froh, dass sich das Gespräch langsam normalen Bahnen näherte. Rauchen passt noch viel weniger zu einem Vampir.

Sie zündete sich eine Zigarette an und inhalierte tief. Die Getränke kamen und Claudia bezahlte. Den Gesten des Obers entnahm Martin, dass sie großzügig aufgerundet hatte. Der Zug fuhr gerade in Stuttgart ein, als sie ihr Dinner beendeten und ins Abteil zurückgingen. Ich hab’s bald überstanden, dachte Martin. Er fühlte sich träge und ein wenig angesäuselt und nahm nur halbwegs wahr, dass Claudia direkt neben ihm Platz nahm. Langsam setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Jetzt nur nicht einschlafen.

Vorsichtig beugte sie sich über ihn und streichelte zärtlich seine Wange. Ihre linke Hand lag auf seinem Knie und glitt langsam den Oberschenkel hinauf.

„Nicht“, wehrte Martin ab, „bitte nicht, ich bin ein Priester, ich darf das nicht.“

„Willst du nicht oder darfst du nicht?“

Martin saß in der Falle „Nein, ich will nicht ...“, log er.

Aber Claudias Hand hatte bereits seinen Genitalbereich erreicht. Vorsichtig tastete sie nach seinem Penis. Die Erektion kam augenblicklich.

Ihr Gesicht näherte sich langsam dem seinen. Ihre Zunge spielte eine Weile mit seinem Mund, während sie den Reißverschluss seiner Hose öffnete und nach seinem Glied griff.

„Bitte nicht“, versuchte Martin nochmals sie zu bremsen, aber sein vom Wein benebeltes Bewusstsein war zu keinem wirklichen Widerstand mehr fähig. Claudias Lippen bewegten sich langsam nach unten, erreichten den Hals. Martin spürte einen leichten Stich. Sie ließ noch einmal von seiner Kehle ab und beugte sich zurück. Ohne wirklich überrascht zu sein, erkannte Martin die Wahrheit. „Oh Gott, oh mein Gott, du bist wirklich ein Vampir!“

Seine Hand umfasste verzweifelt das Kreuz und streckte es ihr entgegen. „Im Namen Gottes, weiche zurück!“

„Martin, du bist so naiv. Du denkst, was du in deinen Büchern über uns liest, ist wahr! Glaub mir, das Kreuz, Kirchen, Spiegel, Knoblauch, was auch immer Martin, das hat keine Bedeutung für uns. Wir essen, wir trinken“, der Griff um seinen Penis wurde fester, „wir ficken ...“ Mit der rechten Hand riss sie seinen Kopf nach hinten und vollendete ihren Satz mit eiskalter Härte, „... und wir töten!“ Sie hielt kurz inne, weidete sich an seinem entsetzten Gesicht und flüsterte zynisch, „Grüß Gott von mir!“ Ihr Kopf schnellte nach vorne und ihre Fangzähne rissen seine Halsschlagader auf. Martins Orgasmus kam im selben Moment. Er stieß einen kurzen Schrei aus und verstummte. Der Schmerz war geringer als er erwartet hatte. Über ihn gebeugt saugte sie genüsslich sein Blut. Ein Reisender, der an ihrem Abteil vorüber kam sah nur die eng umschlungenen Gestalten eines Priesters und einer jungen Frau, deren Rock fast bis zum Gesäß hochgerutscht war. Kopfschüttelnd über die Verkommenheit des Klerus ging er rasch weiter.

Je länger sie sich an ihm labte, desto schwächer schlug sein Herz. Sie leckte das letzte Blut aus seinem Hals und benetzte die Wunde mit ihrem Speichel, die sich daraufhin langsam schloss.

Priester schmecken auch nicht anders.

Sorgfältig reinigte sie ihn von den Blutresten und platzierte ihn in einer unverfänglichen Position. Ein Priester, der über der Lektüre seines Buchs eingeschlafen ist. Sie drehte das Buch so, dass der Titel sichtbar war und nickte zufrieden. Der Zug würde in wenigen Minuten Augsburg, ihr Reiseziel, erreichen. Alles Weitere war das Problem der Polizei in München. Natürlich würde bei der sicherlich durchgeführten Obduktion das Fehlen des Blutes bemerkt werden. Das würde vielleicht Anlass zu Spekulationen über einen satanistischen Ritualmord geben, aber einen Vampir würde man bestimmt nicht in die Überlegungen mit einbeziehen. Da es nun mal keine Vampire gab, konnte man der Öffentlichkeit keinen frei herumlaufenden Blutsauger zumuten. Sie achtete peinlichst genau darauf, dass die Zahl ihrer Opfer, die gefunden wurden, nicht überhandnahm. Meist entsorgte sie die Überreste ihrer Mahlzeit sorgfältiger.

Sie schloss die Abteiltür und ging zum Ausgang.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.09.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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