Jack Bauer

Wenn du durch die Hölle gehst, dann geh weiter

 

Nach Abschluss meiner Berufsausbildung, Ende der 60er Jahre wurde ich zum Grundwehrdienst der Bundeswehr eingezogen. Ich hatte viele Pläne nach der Bundeswehr, aber es kam alles ganz anders, dass ich mir in den kühnsten Träumen hätte nicht vorstellen können. Die Grundausbildung viel mir sehr leicht, da ich in jungen Jahren schon mit dem Boxsport begonnen hatte und ich sehr erfolgreich war. Dementsprechend war ich durchtrainiert und konnte so den sportlichen Anforderungen mit Leichtigkeit bewältigen. Nach den drei Monaten Grundausbildung, hatte ich mich als Z4 (Zeitsoldat vier Jahre) entschieden und die Voraussetzungen dafür bestanden. Ich wurde in eine Bundeswehrsportschule zur Förderung Bundeswehrangehörigen Spitzensportler nach Süddeutschland versetzt, Für mich war das ein wichtiger Schritt, damit ich mehr Zeit hatte für meinen Sport und natürlich für die besseren Trainingsmöglichkeiten.  Es spielte, aber auch das Geld eine Rolle. Die Trainingsmöglichkeiten waren hier hervorragend. Alle Sportgeräte waren auf den neuesten Stand und die Trainer gaben sich redlich Mühe mit uns Sportlern. Mit meinem Freund, der ein erfolgreicher Judoka war, brauchten wir beide aber noch Herausforderungen und wir meldeten uns für die Einzelkämpferausbildung für zwei Abschnitte an.
Für die gestellte Truppe,
In feindlichem Gelände zur eigenen Truppe durchschlagen. Die Soldaten sind völlig auf sich gestellt, und trotz aller Schwierigkeiten müssen sie ihre Kampfkraft nach Möglichkeit erhalten und, wenn es geht, dem Feind Schaden zufügen.
Sowie für das Jagdkommando.
Aufgabengebiet bewusst hinter den Feindeslinien. Sein Ziel könnte etwa das Ausheben eines feindlichen Stabes, das Sprengen von Brücken oder die Zerstörung von Fernmeldeverbindungen sein. Zur Erfüllung all dieser Aufgaben ist ein gutes Zurechtfinden im Gelände oberstes Gebot. „Für einen Einzelkämpfer darf es einfach kein schwieriges Gelände geben. Mit einfachsten Mitteln muss er mit Geländehindernissen fertig werden“.
Es ist die härteste Ausbildung des Heeres!
Die Gesamtausbildung betrug 6 Wochen, davon 6 Tage in einem Waldlager. Normalerweise sind diese Lehrgänge nur für Offiziersanwärter oder Offiziere möglich. Ich weiß nicht wie unser Kommandeur uns dort unterbekommen hat. Er muss wohl reichliche Beziehungen gehabt haben. Der erste Lehrgang war in einem Waldgebiet im Spessart  und dauerte 6 Tage
Der Lehrplan bestand aus:
Verpflegung von Nahrungsmitteln aus der Natur.
Teil medizinische Ausbildung
fernmelde(Theorie und Praxis)
lange Märsche mit vollem Gepäck 40-60 kg,
Nachtübungen,
Gefechtseinlagen,
Nahkampfausbildung
O-Märsche
Unser erstes Essen war eine Gemüsesuppe.
Sie war grün, ein paar Spitzwegerich Blätter schwammen statt der Fettaugen obenauf und verrieten, woraus sie gemacht worden war. Zusammen mit den anderen pflanzlichen Zutaten hatte man das Kraut auf der Wiese gesucht. Hauptgericht war Baumrindenbrot aus der weißen, inneren Rinde der Buche, zermahlen, mit Wasser zugesetzt, auf einem heißen Blech gebacken und nach Knäckebrot schmeckend. Nachtisch schließlich war ein Salat aus frischen Sauerampfer Blättern, der zu einem Tee gereicht wurde, den man aus jungen Fichtennadeln aufgebrüht hatte. Die gekochten Schnecken, die eigentlich noch zur Hauptmahlzeit gehören sollten, waren ausgefallen, da man sie statt morgens erst am Mittag eingesammelt hatte, und da hatten sie schon so viel gefressen, dass sie nicht mehr zu genießen waren. Zum Ausgleich dafür bestand der Salat am nächsten Tag statt aus Sauerampfer aus Löwenzahn mit Regenwürmern. So sah die Wirklichkeit aus, von Verwendung von Nahrungsmitteln aus der Natur. Einmal bekam jede Gruppe 4 Mann einen lebendigen Hasen. Natürlich keinen Feldhasen, sondern einen in einer Holzkiste. Dem mussten wir den Garaus machen. Schließlich stand auch das Fallenstellen auf unserem Ausbildungsplan, und da wir das hier nur theoretisch machen konnten, mussten sie uns schon einen Hasen liefern, wenn wir das waldgerechte Auseinandernehmen lernen sollten.
Über dem Feuer drehten wir den Hasen. „Endlich mal ein ordentlicher Bissen“, sagte mein Freund. Die ersten Tage im Waldlager gab es ja nur Grün Kost von der Wiese.
Als Zugabe zum selbst fabrizierten Mittagessen teilten die Ausbilder pro Mann eine rohe Kartoffel aus. „Mann, war das eine Freude.
Die Ausbildung war hart, erforderte größte körperliche Leistungen und viel Willensstärke. Man musste den inneren Schweinehund überwinden.
Das Überleben und Bewegen in feindlichem Gelände, ist oberste Priorität:
Viel sehen, ohne selbst gesehen und gehört zu werden, das ist der oberste Leitsatz eines jeden Einzelkämpfers, wenn er sich in Feindesgebiet befindet. Sein gefechtsmäßiges Verhalten zeigt sich dann darin, dass er nur nachts marschiert, und dann noch, wenn möglich das schwierigste Gelände, um dem Feind ja aus dem Wege zu gehen, und dass er sich tagsüber im dichtesten Unterholz verborgen hält. Um diese beiden Gebote erfüllen zu können, muss der Einzelkämpfer wissen, wie man Verstecke, und feldmäßige Unterkünfte anlegt, wie man Feuerstellen möglichst unsichtbar macht und trotzdem ein gutes Feuer unterhält, wie man sich Trinkwasser verschafft und es aufbereitet, wie man behelfsmäßig Truppenverpflegung zubereitet, Nahrungsmittel aus der Natur verwendet, Angelgeräte und Wildfallen baut. Zur Erfüllung all dieser Aufgaben war ein gutes Zurechtfinden im Gelände oberstes Gebot. „Für einen Einzelkämpfer darf es einfach kein schwieriges Gelände geben“. Mit einfachsten Mitteln mussten wir mit Geländehindernissen fertig werden. Besonderen Wert legten sie dabei auf das Abseilen von Steilhängen, Brücken und Gebäuden sowie das behelfsmäßige Überqueren von Schluchten und Flüssen.
Wir Erfüllten diese Aufgaben mit Bravour, aber viele Mitstreiter blieben auf der Strecke und konnten ihren Heimweg schon einplanen.
Bei dieser Ausbildung hatte ich viel gelernt und es hat mir sehr geholfen für meine späteren gefährlichen Einsätze.
Die "Nahkampfausbildung" bestand aus Boxen, Judo, Karate und ein bisschen Straßenkampf. Ich sprach, dann mit einem Ausbilder. „Das alles sehr veraltet wäre und in der heutigen Zeit damit kein Blumentopf mehr Mitzugewinnen wäre, viel weniger noch damit seine Feinde unschädlich zu machen.“ Ich machte ihm den Vorschlag, dass ich gegen drei Ausbilder kämpfen würde und wenn mein Kampfstil Erfolg haben sollte, wäre ich bereit die restlichen fünf Tage das Kampftraining zu übernehmen. „Ich werde euch die moderne Kampfkunst beibringen und ihr könnt es weiter geben für die nächsten Ausbildungen.“
Er lachte und sagte mir, „so wie wir kämpfen, reicht das gegen dich, allemal.“
Ok sagte ich, „nimm deine besten und dann in den Ring.“ Er nahm zwei Kämpfer mit in den Ring. „Ich hätte besser den Mund nicht so weit aufreißen sollen“, kam noch spöttisch von ihm rüber. Ich hörte aber noch aus der hinteren Reihe, wie einer sagte, dass er das Filmen müsste. Schon ging es los und der kräftigste Griff mich Frontal an. Als Boxer hatte ich schon tausendmal einen Side Step gemacht und diesen natürlich angewandt. Er lief ins Leere und daraufhin gab ich ihm ein Fußfeger ein sogenannter De Ashi Barai aus dem Judo. Kurz vor seinem Fall auf dem Boden täuschte ich noch einen Fuß Kick an seinem Kopf vor und sagte zu ihm, das war es. Ich zeigte mit meinem Finger auf die anderen beiden und sagte, sie sollten mich nun angreifen.
Einer linke, der andere rechte Seite, so griffen sie mich jetzt an und ich dachte mir, dass das Publikum etwas zur Schau bekommen sollte. Mit dem einen Boxte ich und gab ihm immer Jabs aufs Gleiche Jochbein. Den anderen hatte ich mit Fuß Kicks beschäftigt, zum Körper, Bein oder Kopf. Ich tänzelte im Ring wie Muhamad Ali zu seinen besten Zeiten. Sie hatten mich nicht einmal getroffen, viel weniger in Bedrängnis gebracht. Nach einiger Zeit sagte ich dann, dass es erst mal ausreichen sollte. Wenn ich gewollt hätte, wäre alles schon viel früher zu Ende gewesen. Die umstehenden Soldaten klatschten und riefen Zugabe. Ich ließ es aber sein, weil ich die beiden doch erheblich verletzt hatte. Ich besprach dann mit dem Ausbilder unseren Trainingsplan für die nächsten Tage. Er fragte mich noch, woher ich so gut kämpfen könnte. Daraufhin habe ich ihm dann alles erzählt. Wir hätten uns in unserer Freizeit bei der Bundeswehrsportschule, mit fernöstlicher Kampfkunst befasst. Kung Fu und Thai Boxen passten sehr gut zu unseren Sportarten, ich war Boxer und mein Freund Judoka. Wir integrierten dieses zusammen und hatten zu dieser Zeit das Beste aus Nahkampf, Abwehr sowie den Angriff mit und ohne Waffe einstudiert. Wir entwickelten und trainierten diese Technik immer weiter aus, um aus den gefährlichsten Situationen, den oder die Gegner ausschalten zu können. Diese einstudierte Kampftechnik hat mir sehr oft das Leben gerettet. Die Einzelkämpfer Ausbildung hatten wir beide mit Auszeichnung bestanden.
Leider haben von insgesamt 42 Teilnehmern nur 9 Bestanden.
Mit ein paar Kilo weniger auf den Rippen kamen wir wieder in unserer Kaserne an und wir wurden von unserem Kommandeur empfangen.
Er war sehr angetan von unseren Leistungen, denn ich hatte mit besonderer Auszeichnung und mein Freund mit Auszeichnung bestanden.
Es hatte sich bereits bei der Bundeswehr herumgesprochen, dass wir mit unseren Kampfstiel die Ausbilder total überfordert hätten.
„Die Kampfpraktiken, sowie die Trainingseinheiten würden verändert werden, sobald sie von ihren Vorgesetzten das OK hätten.
Das hatten sie mir versprochen“ berichtigte ich noch meinem Vorgesetzten.
Während der olympischen Sommerspiele 1972 nahm ein palästinensisches Terrorkommando (Schwarzer September) israelische Sportler als Geiseln. Beim misslungenen Zugriff durch reguläre Polizeikräfte (es gab zu diesem Zeitpunkt noch keine SEK in Deutschland) am Flugplatz Fürstenfeldbruck starben alle neun Geiseln, fünf der acht Terroristen und ein Polizeibeamter.
Wir sahen diesen katastrophalen Einsatz der Polizei im Fernsehen.
Eines Tages berief unser Kommandeur uns zu sich.
Wir wussten nicht, worum es ging. Aber wir beide hatten befürchtet, dass es sich wohl um die vier Feldjäger handeln müsste, die bei ihrem Einsatz uns aus einer Diskothek zu holen verletzt wurden.
Mit der Schlägerei hatten wir nichts zu tun gehabt, aber es gab Unstimmigkeiten zwischen uns. Wie Feldjäger nun mal so ihren Ruf hatten, wollten sie uns mit Gewaltanwendung vor dem Disko-Publikum festnehmen. Wir hatten nur eine kleine Gegenwehr gemacht und dagegen waren sie machtlos. Wir gingen dann danach ganz ruhig zurück in die Kaserne. Na ja, es war nach 2 Uhr, die Zeit war schon reichlich überschritten und wir mussten über die Mauer, um unbemerkt einkehren zu können.
Wir sahen auf dem Parkplatz, vor der Kommandantur einen großen schwarzen Mercedes mit Bonner Kennzeichen und wir ahnten nichts Gutes.
Beim Eintreten Grüßten wir und sahen, dass noch zwei weitere Leute beim Kommandeur waren. Einer stellte sich vor, dass er Staatssekretär vom Innenministerium wäre, der andere war ein Oberstleutnant des Grenzschutzes.
„Na toll, was wollen die denn von uns,“ flüsterten wir uns an!
„Sie haben doch bestimmt durch Presse und Fernsehen mit bekommen, dass ein palästinensisches Terror Kommando bei den olympischen Spielen israelische Sportler als Geiseln entführt wurden und bei der Befreiungsaktion alle zu Tode kamen,“ sprach mich der Staatssekretär an.
Ich bejahte dieses und sagte, „dass sie nicht professionell genug gehandelt hätten und dass alles ohne Planung abgelaufen ist.“
Er sagte noch, „dass es nun mal keine Anti -Terror Einheit in Deutschland gäbe.
Israel hat solch eine, sie nennt sich Sajerat Matkal die Einheit.
Die Soldaten würden speziell für solche Einsätze gegen den Terror ausgebildet und geschult.
Weltweit sind deren Elite Einheiten die besten.“
„Ulrich Wegener, Oberstleutnant im Bundesgrenzschutz, der bislang als Verbindungsoffizier des BGS beim Bundesministerium des Innern tätig war und mich hierhin begleitet hatte, wurde daraufhin von Minister Genscher mit der Aufstellung einer schlagkräftigen Antiterroreinheit beauftragt.“
„Ist ja alles schön und Gut aber was haben wir damit zu tun.“
„Ihr Vorgesetzter hat sich mit uns in Verbindung gesetzt und sie Empfohlen für unsere
Anti-Terroreinheit. Sie wird den Namen GSG9 haben, Grenzschutzgruppe 9.
Wir hatten natürlich vorher recherchiert, wer sie überhaupt sind und haben Erkundungen eingeholt. Sie sind ein hervorragender Schütze mit den Handfeuerwaffen und ein herausragender Sportler.
Alleine ihr Kampfstil und ihre Technik waren bei der Bundeswehr in aller Munde und sind auch bei uns angekommen.
Bei dem Militär Weltmeisterschaften im Boxen hatten Sie auch eine Medaille gewonnen.
Wäre der Mittelfingerhandbruch nicht gewesen, hätten sie im Endkampf gestanden.
Sie hätten sogar die Goldmedaille gewinnen können. Das war uns nicht entgangen.
Bei der Einzelkämpfer Ausbildung des Heeres hatten Sie als einziger überhaupt, seit der Gründung der Bundeswehr mit besonderer Auszeichnung bestanden.
Die Ausbilder dort sprachen in höchsten Tönen von ihnen.
Kurz und gut, wir wollen sie dabei haben,“ sagten beide.
Wir sprachen noch eine ganze Weile, wie alles nun so ablaufen sollte. Zum Schluss gab ich mein Einverständnis, das ich bei der GSG9 meinen Dienst antreten würde.
Sie schauten sich beide an und waren sehr zufrieden, dass sie mich überzeugen konnten diesen wichtigen Schritt gemacht zu haben.
Wir machten noch einen kurzfristigen Termin aus, dass ich noch zum Innenministerium nach Bonn kommen sollte, um alles zu Besprechen und das ich mich noch mal zusätzliche vier Jahre weiter verpflichten müsste.
Meine Dienstzeit würde ja im Dezember auslaufen.
Mein Freund sollte später rekrutiert werden, wenn alles in trockenen Tüchern wäre.
Wir verabschiedeten uns und gingen schweigend in unsere Kantine, um alles erst mal sacken zu lassen, was nun so auf mich zukommen würde, ich wusste es nicht. (das war auch gut so)
„Die Feldjäger hatten also doch nichts gesagt“, sagte mein Freund noch zu mir.
„Na ja, sie wollten sich wohl nicht blamieren und hatten ja auch unrecht“
Zwei Tage später wurde ich von einem Dienstwagen des Innenministeriums abgeholt und wir fuhren nach Bonn.
Bald alle Soldaten sahen zu und sie wussten nicht, warum ich abgeholt wurde.
„Die verrücktesten Vermutungen waren in Umlauf“, sagte mein Freund mir später.
Als wir angekommen waren, wurde ich schon erwartet.
Oberstleutnant Wegener und vier vom Innenministerium sowie eine Sekretärin waren in einen riesigen Raum mit Stuckdecken und Schiffsbodenparkett, Ledersessel, Sofas und einen Steinkamin alles sehr Nobel eingerichtet.
Sie begrüßten mich und stellten sich vor. Einer war die rechte Hand vom Innenminister Genscher, der auch überwiegend das Wort hatte.
Es wurde über die Strukturierung, Aufstellung und vor allem die Aufgabenbereiche der Neugegründeten GSG9 besprochen, damit ich erst mal einen Überblick über alles hätte.
Wegener, der ja vom Bundesgrenzschutz kam, hatte noch einen ehemaligen Hauptmann
und eine Handvoll seiner Leute in die GSG9 miteingebracht.
Sie hätten jetzt die Aufgabe von Polizei, Kripo und Bundeswehr Top Leute anzuwerben und zu rekrutieren nach bestandener Aufnahme Prüfung.
Die dann spezielle Ausbildungen und Lehrgänge bei der GSG9 haben würden.
Fitness, Schiesstechnik sowie Kampf mit und ohne Waffe.
Jeder müsste einen Einzelkämpfer Ausbildung absolvieren und bestehen.
„Nun zu Ihnen, sagte der Oberstleutnant. „Sie werden befördert vom Unteroffizier zum Leutnant ab sofort.
Als Grund dafür ist natürlich auch, dass sie eine führende Position bei der Ausbildung
der neuen Elite Einheit der GSG9 haben müssen.“
„Das ist ja ein Karriereschub für mich“, sagte ich und bedankte mich.
„Sie werden nach Israel reisen und deren Anti-Terror Einheit besuchen.
Man kennt sie dort schon, denn jemand filmte mit einer Schmalspurkamera ihren Auftritt bei der Einzelkämpfer Ausbildung, speziell ihren Nahkampf.
Diese Aufnahmen sind bei denen auf unerklärlicherweise angekommen.
Sie möchten, dass sie sich mit deren verschiedenen Kampftechniken austauschen.
Es ist aber auch gut für uns und sie könnten deren Strukturierung, Aufstellung und Strategien sowie deren Bewaffnung sich ansehen und uns dann später Berichten.“
Wir sprachen noch eine Weile über meine privaten Angelegenheiten, die ich ja noch zu klären hätte.
„In einer Woche geht’s nach Tel Aviv. Ich habe den Kommandant per Fernschreiben benachrichtigt und sie werden dort vom Flughafen abgeholt.
Wie lange der Aufenthalt für sie sein wird, kann ich ihnen nicht sagen, aber ich werde mit ihnen in Verbindung stehen.“
Er sagte mir persönlich noch, dass er schon vor einem Monat in Israel gewesen wäre, aber sie hätten ihn voll auflaufen lassen. Den richtigen Kontakt mit dem Kommandanten von der Antiterror Einheit hatte er nicht gehabt. Es waren zu wenige Informationen die er mitgebracht hätte.
„Ich bin froh, dass sie diese Einladung bekommen haben“, sagte mir Wegener noch.
Sie wünschten mir viel Glück und Erfolg für diesen außergewöhnlichen Aufenthalt in Israel.
Als ich in meiner Heimatstadt wieder ankam, hatte ich viele Erledigungen zu machen.
Meinen besten Freund, den ich schon aus frühester Kindheit kannte, hatte ich berichtet
dass ich mich für weitere vier Jahre verpflichtet hätte.
Er ist aus allen Wolken gefallen und sagte mir, „ob ich verrückt wäre.
Was willst du denn beim Bund, komm lieber wieder nach Hause.
Wir können wieder in die Disko gehen und haben wieder viel Spaß wie früher.“
Ich durfte ihm aber nichts sagen von der GSG9, sogar bei meiner Familie musste ich Stillschweigen bewahren.
Dafür hatte ich Unterschreiben müssen, damit ich keinem Außenstehenden in irgendeiner Weise etwas darüber erzählen darf.
Man sagte mir, dass es für die Sicherheit der Familienangehörigen, Freunden und Bekannten wäre und Terroristen sind Unberechenbar, wenn sie eine schwache Stelle finden sollten.
Ich hatte allen Erzählt, dass ich eine Offizierslaufbahn anstrebe und nach der Bundeswehrzeit eine sehr gute Abfindung bekommen würde.
Nach Ende der Dienstzeit hätte ich dann genügend Startkapital, um in meinem erlernten Beruf in die Selbständigkeit zu gehen.
Damit konnte ich dann bei längerer Abwesenheit ihnen immer bestimmte Gründe nennen,
dass ich nicht nach Hause kommen konnte.

In Tel Aviv angekommen, wartete ich in der Ankunftshalle auf die Leute, die mich abholen sollten. Es war noch Winter und es herrschte hier ein ganz anderes Klima als in Deutschland. Das wurde mir bewusst, als ich aus dem Flugzeug stieg.
Den Pullover zog ich aus und die Jacke nahm ich unter den Arm.
Morgen werde ich erst mal Sommerklamotten kaufen, damit ich es hier aushalte.
Es kamen zwei Männer auf mich zu, die in Militäruniform gekleidet waren und sprachen mich an. Einer von ihnen sprach sehr gut Deutsch und er sagte zu mir, „dass wir etwa eine Stunde fahren würden. Das Camp liege außerhalb von Tel Aviv.“
Wir fuhren mit dem kleinen Jeep der Sonne entgegen.
Als wir ankamen, wurde ich dem Kommandant vorgestellt und er erklärte mir, „dass dies ein spezielles Ausbildungscamp wäre von der Sajeret Matkal, eine geheime Anti-Terror Einheit.
Ein Freund vom deutschen Staatsministerium hat sie Empfohlen als Austausch wegen ihrer besonderen Kampftechnik und natürlich für die Neugründung der GSG9 hier zu lernen.
Wir hatten uns schon selber ein Bild machen können von ihnen, es gibt Aufnahmen von ihrer Einzelkämpfer Ausbildung. Wir haben ja den Mossad, der kann alles besorgen und wir sind froh, dass sie jetzt hier sind.
Ich bin gespannt, wie unsere Elite Kämpfer mit ihnen zurechtkommen werden.
Sie bekommen noch neutrale Militärkleidung und ihre Unterkunft wird ihnen noch gezeigt,“ sagte er mir.
Die Unterkunft war ein vier Mann Zelt und ich wurde den Soldaten vorgestellt, aber sie wussten schon Bescheid über mich.
Sprachlich hatten wir keine Probleme, es waren viele, die deutsch sprachen und englisch ohnehin.
Der erste Tag begann schon um 5 Uhr mit Frühstücken und danach Training mit Handfeuer Waffen, Gewehr und Granaten.
Ich war erstaunt über die Waffen, die kannte ich von der Bundeswehr noch.
P1 und G3 waren mir noch sehr vertraut, aber diese hier in einer modifizierten Ausführung. 
„Wir wollen doch mal sehen, wie gut sie schießen können.“
Das Schießtraining hatte sehr gut geklappt, keine Fahrkarte.
Er sagte mir noch, „dass ich das Schießen aus der Hüfte noch viel verbessern müsste.“
Das Trainieren ohne Zielanschlag hat bei der Einzelkämpfer Ausbildung gefehlt.
Bestimmt hatte keiner der Ausbilder diese Schießtechnik je erlernt.
Später sagte mir der Ausbildungs-Offizier, „dass ich mit besseren Waffen beim nächsten Schiessen ausgerüstet werden würde.“
Am nächsten Tag, der natürlich für die Offiziere und den Kommandanten sehr interessant sein würde, war der Kampf mit und ohne Waffe angesagt.
Sie hatten mir, von ihren besten Elite-Kämpfern ihre Abwehrtechnik mit Messer und Handfeuerwaffe demonstriert, sowie auch ohne Bewaffnung.
Die Kämpfer waren mit Kopfschutz und Brustschutz ausstaffiert. Es war ja Vollkontakt.
Sie fragten mich, „was ich davon halten würde“ und ich antwortete, „dass die Fremdenlegion ähnliche Kampfpraktiken haben.
Meine Feststellung ist, dass ein Kampf schneller und gezielter ausgeführt werden muss, es sind meist mehrere Gegner da und dann dauert es zu lange, um sie auch auszuschalten.
Es muss einfach schneller gehen“, sagte ich noch.
Holen Sie sich Kopfschutz und Brustschutz, ich möchte sie gerne sehen wie sie kämpfen.“
„Ich bin es gewohnt, ohne Schutz zu kämpfen“, sagte ich und die Kämpfer und Vorgesetzten schauten mich erstaunt an.
„Sie kämpfen aber mit einen unserer besten Kämpfer.“
„Wenn ich merke, dass ich keine Chance habe kann ich ja immer noch aufgeben, “ waren meine Worte und ich ging in den Ring.
Der Elite Soldat war ein muskulöser durchtrainiertes Halbschwergewicht, ich nur Mittelgewicht, aber normalerweise kein Problem für mich, dass was ich bisher gesehen hatte, machte mir keine Angst.
Ich hatte mir beim Boxen schon immer selbst gesagt, je mehr Muckis und Gewicht,
desto lauter fallen sie.
Mein Gegner hatte wohl vor, den Kampf schnell zu beenden und Griff mich wild an und versuchte meinen Hals zu umklammern, um mich dann auf den Boden zu werfen.
Ich wich blitzschnell nach links aus, um meine Position zu ändern „einen Side Step nennt man das.“ Für einen Faustkämpfer ist diese Taktik sehr wichtig um nicht getroffen zu werden. Ich hatte den Vorteil, dass ich rechts wie links die gleichen wuchtigen Schläge ausführen konnte. Meine Schlaghand konnte ich also während eines Kampfes ändern.
Daraufhin hat mein Gegner massive Probleme bei seiner Verteidigung.
Ich wurde kurz offensiv und machte im Fallen eine Beinschere, um seine Beine
wegzureißen. Ein vom Kung Fu sehr effektiver Angriff.
Er fiel so, wie ich es haben wollte und ich war dann über ihn.
Es bestand für ihn keine Möglichkeit mehr sich zu Befreien oder sich auch nur zu wehren.
Ich hätte alles Unternehmen können ihn unschädlich zu machen, macht man, aber nur wenn es um alles geht.
Als er wieder stand, sagte ich, „er soll alle Varianten seiner Angriffstechnik mal anwenden und ich würde sie abwehren und ihn dann angreifen.“
Er versuchte es und ich konnte alle seine Angriffe unschädlich machen, danach meine Offensive  starten. Ich beendete meine Angriffe immer sehr schnell.
Monatelang hatten wir an dieser ausgeklügelten Technik gearbeitet. Sie bestand aus den verschiedensten  Kampf Sportarten.
Judo, Karate, Boxen, Ringen und die Kampfkunst, die gerade aus China nach Europa rüber geschwappt kam. Kung Fu, ich hatte mir aus Frankreich verschiedene Filme und Lektüren davon besorgt.
Zum Schluss zeigte ich ihm noch Kicks in Kniekehle, Standbein und Kopf.
Es kamen dann auch noch von mir verschiedene Schlagtechniken, um die Gegner unschädlich zu machen oder auch zum Töten, wenn es sein müsste.
Diese Blitzschnellen Japs die aus der Hüfte ohne Ansatz waren, hatten meinem Gegner beeindruckt.
Sie waren nach diesen Darbietungen begeistert und alle sprachen mich an, ich sollte doch das mit ihnen Trainieren.
Ja, was habe ich da getan. Von nun an stand ich fünfmal die Woche auf ihren Trainingsplan, aber alles wollte ich ihnen nicht zeigen. Spezielle Sachen waren nur für mich. Ich hatte mir sehr viele Freunde gemacht, sogar mit dem Kommandeur war ich sehr oft zusammen. Mit meinem Gegner, der ein guter Freund mir wurde, hatte ich in der Freizeit noch sehr viel trainiert und er brachte mir den Sternwurf bei.
Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Er sagte mir, „das sein Opa Elite Soldat im
ersten Weltkrieg war und das gehörte zu seiner Kampfausstattung.
Das Ursprungsland wäre Japan und nennt sich dort Shuriken.“ (Ninja Stern)
Diese Sterne wurden aber in Israel hergestellt und hatten sehr scharfe Klingen.
Er hatte mir dafür eine spezielle Ledertasche geschenkt, die an einem Gürtel befestigt wurde. Mit dem Bowie Messer und den Sternen hatte er mir gezeigt, wie man zielsicher wirft. Dieser Camp Aufenthalt war sehr Aufschlussreich für mich.
Ich lernte auch andere Waffen kennen und wurde sehr gut ausgebildet.
Die gemeinsame Freizeit, die aber sehr bemessen war, genossen wir sehr.
Er zeigte mir das Disko leben in Tel Aviv und ich war begeistert von den hübschen Mädchen hier.
Die Zeit hier ging sehr schnell vorbei und ich bemerkte, dass irgendetwas sich anbahnte.
Ich fragte meinen Freund, was da vor sich geht, aber er druckste immer herum, bis er mir dann erzählte, dass die Kompanie bald einen Einsatz hätte.
Es ginge um die PLO-Drahtzieher schwarzer September des Olympia-Attentats von München. Mehr dürfte er mir nicht sagen.
Einen Tag später sagte mir der Kommandant, dass ich wieder nach Deutschland
zurückkehren müsste.
Er hätte meine Rückkehr mit meinem Vorgesetzten abgesprochen und es würde ja noch eine Menge Arbeit bei uns vorliegen.
Ich verabschiedete mich von der Kompanie und vom Kommandeur, der sich bedankte für die ausgefeilte Kampftechnik und seine Soldaten würden alles so übernehmen.
Mein Freund kam auch noch zu mir und ich sagte ihm, „pass auf dich auf.“
Beim Einsteigen im Jeep, sagte er noch, „wir werden uns bestimmt irgendwann wieder sehen.“ (wie Recht er wohl hatte)

In Deutschland wieder angekommen musste ich zum neuen Dienstsitz der GSG9 nach Sankt Augustin-Hangelar bei Bonn.
Die mich kannten, freuten sich, mich wieder zu sehen und ich musste ihnen von meinem Aufenthalt von deren Anti-Terror Einheit aus Israel berichten.
Dem Oberstleutnant berichte ich auch noch von meinem Aufenthalt und er stellte mir sehr viele Fragen, die ich alle beantworten konnte.
Ja, es gibt hier noch viel zu tun, sagte Wegener, wir haben jetzt zwei Einsatzeinheiten von je 60 Mann. Über die Hälfte müssten noch verschiedene Lehrgänge bestehen und die Kriterien erfüllen. In den nächsten Wochen will ich eine Kampfstarke GSG9 haben, mit diesen zwei Einheiten. Ich sagte noch meinem Nebenmann, vielleicht mit 20 anstatt 60 Soldaten. Er grinste und sagte Warten wir es ab.
Wir waren drei Ausbilder für die Basisausbildung, Nahkampf mit und ohne Waffe, Sport-Kondition und Feuerwaffen.
Die internen schriftlichen Schulungen würden später stattfinden.
In drei Tagen wird mein Freund von der Bundeswehrsportschule zu uns stoßen und er wird uns bei der Basisausbildung unterstützen.
Manche hatten Probleme mit den Handfeuerwaffen, aber bei den meisten gab es in dem Bereich „Sport“, die fehlende Flexibilität und natürlich die katastrophalen Konditionsschwächen. Bei den Kilometermärschen mit 60 Kilogramm Gepäck versagten sehr viele. Die Anwärter die dann die erste Hürde überstanden hatten, waren dann schon brauchbar. Bei den Trainingseinheiten, die ich dann wieder angewandt hatte, musste ich die Spreu vom Weizen trennen.
Die zwei  Einheiten schrumpften leider wieder und mein Chef sagte zu mir, „wenn ich so weitermachen würde hätten wir bald  gar keine  Soldaten mehr.“
Ich gab als Antwort: „nicht die Masse, sondern die Klasse sollte die GSG9 besitzen.
Was nützt uns denn die Masse, wenn wir unsere eigenen Leute beschützen müssen, weil sie unfähig sind die komplette Ausbildung zu bestehen.
Von den 120 Leuten will ich mindesten 25 % Top Leute haben, die auch für die schwierigsten Einsätze selbständig handeln müssen und können.
Wir sollten in Kategorien sortieren. Einmal die Top Leute, die auch Führungsqualitäten haben müssen mit jeweils 4-6 Soldaten für spezielle Kleineinsätze.
Die zweite Kategorie muss aber auch weiter bei den Schwachstellen von ihnen, geschult werden, weil es ja auch um deren Sicherheit geht.
Die israelische Anti-Terroreinheit hatte am Anfang auch viele Fehler gemacht und hat dann kleinere Einheiten für ganz spezielle Einsätze ausgebildet. So berichtete mir ihr Kommandant als ich vor Ort war.“
Wegener nickte nur und sagte, „OK, so werden wir es machen. Es liegt sehr viel Arbeit vor uns. Nächste Woche muss ich nach Bonn, Bericht erstatten. Sie wollen auf den neuesten Stand sein.“
Eines Tages gab mir mein Kommandeur den Auftrag nochmals nach Israel zu fliegen.
Sie bräuchten meine Unterstützung. Ich fragte wofür, aber er gab mir keine Antwort.

Vor gar nicht langer Zeit war ich zuletzt in Tel Aviv. Wie die Zeit schnell vergeht, dachte ich mir. Der Kommandeur hat mich persönlich abgeholt und mich als guten Freund genannt. Er sagte, „dass er viel mit mir zu bereden hätte, aber erst einen Tag später denn es war schon Abend.“ Er setzte mich in einem Hotel ab, das er für mich schon gebucht hatte. Ich war natürlich neugierig und wollte wissen, was so dringend war, dass ich             hierherkommen musste. Er sagte nur, „Morgen zum Frühstück ist er wieder da und dann würden wir über alles reden.“ Ich hatte vielleicht eine Nacht hinter mir. War nur am Grübeln, was er denn wohl wollte von mir. Die Nacht war kurz und beim Frühstück stand er auf einmal hinter mir.
Mit ernstem Gesicht setzte er sich und fragte mich, „wie es mit der GSG9 so vorangeht.“ Ich erzählte ihm, „vom neuen Dienstsitz und der Rekrutierung der neuen Soldaten. Aber wegen diesen Fragen hätte ich aber nicht unbedingt nach Tel Aviv kommen müssen, also was ist los!“
Dann erzählte er mir von „Operation Frühling der Jugend“.
„Das ist ja mal gerade fünf Tage her. Was für ein Einsatz war das denn.“
„Ich war der Einsatzleiter dieser Operation mit meiner Kompanie.
Es war ein geheimer Auftrag gegen die PLO Anführer schwarzer September von München, die vom Mossad für uns ausgekundschaftet wurden.
Im Westen von Beirut befanden sich die verantwortlichen Zielpersonen die wir ausschalten  und liquidieren sollten. In der Nähe war eine Polizeistation, deshalb hatten wir nur wenig Zeit, damit uns keine Verstärkung ihrerseits in die Quere kommen könnte.
Wir konnten alle Zielpersonen liquidieren und wurden dann von Ortskundigen Mossad Agenten wieder auf dem gleichen Weg zur Küste gebracht. Eine Elite Einheit der Marine empfing uns und mit Schlauchbooten fuhren sie uns wieder zu den Raketen Schnellbooten, die uns schnell zurückbrachten. Die Operation auf die Zielpersonen dauerte wirklich nur zwanzig Minuten, aber leider hatten wir auch zwei Todes Opfer zu beklagen, die wir aber noch mitnehmen konnten.
Ein Elite Soldat von mir wurde vermisst. Es war mein Sohn Levi, den Sie sehr gut kennen.
Im Camp waren sie sehr viel mit ihm zusammen.“
„Ich wusste ja gar nicht, dass das ihr Sohn war. Was ist denn mit ihm passiert.“
„Geheim Agenten des Mossad haben ihn wahrscheinlich ausgemacht und er wird gefangen gehalten im Süden vom Libanon nicht weit von unserer Grenze. Ganz genau wissen wir es noch nicht, aber ich bin guter Hoffnung, dass sie es bald herausbekommen werden.“
„Das tut mir alles sehr Leid für Levi, aber was soll ich denn jetzt hier.“
„Er muss so schnell wie möglich befreit werden, so lange er noch Lebt.“
„Gut, was soll ich machen!“
Sie sind Deutscher, der in den Libanon einreisen darf.
Eine Agentin vom Mossad, mit deutschen Ausweispapieren wird als Begleiterin mit Ihnen in den Libanon reisen, um gemeinsam verdeckt Urlaub mit Ihnen zu machen.
Mein Sohn hat so viel von ihnen erzählt und ich glaube, dass Sie der einzige sind, der ihn befreien könnte. Bei der Ausbildung haben Sie uns gezeigt was einen wahren Einzelkämpfer ausmacht“.
Auf einmal sprach er mich mit du an und sagte, „dass er mich wie sein eigener Sohn sieht.
Keine Angst kennst du, bei Gefahr wirst du immer ruhiger und behältst dabei noch einen kühlen Kopf.
Über Deinen Kampfeinsatz brauchen wir uns ja nicht zu unterhalten, der ist perfekt.
Du musst auf eigene Faust handeln, denn offiziell darf niemand davon erfahren.
Ich hatte auch kein grünes Licht von den Politikern von ganz oben bekommen.
Die Politik im Libanon ist zurzeit sehr kompliziert deshalb können wir mit Soldaten nicht eingreifen und eine Befreiung vornehmen“.
Er sprach noch von der Mossad Agentin, die sich Freiwillig für den Einsatz bei Ihm gemeldet hätte.
Ihre Familien wären befreundet gewesen und als sie hörte, dass Levi im Libanon wäre, kam sie sofort zu mir.
„Das bedeutet für uns, wenn man uns gefangen nehmen würde, wäre keiner dafür verantwortlich für diesen Einsatz und wir hätten dann nur aus persönlichen Gründen so gehandelt.
Na das sind ja Aussichten, bleibt uns also nichts anderes übrig als Levi unbeschadet mal eben aus den Libanon zu holen.
Weis mein Kommandeur von diesem Einsatz,“ fragte ich ihn.
„Er denkt, Du trainierst mit meinen Leuten spezielle Nahkampf Techniken.“
„Ich habe aber überhaupt keine praktische Kampferfahrung und weiß nicht, ob ich dieses auch so umsetzen kann.
Wenn ich nicht mehr wiederkomme, wird ihm, dann erzählt, dass ich ertrunken wäre oder so was Ähnliches. Denn meine Leiche wäre sicherlich nicht Auffindbar.“
„Es gibt aber keine andere Möglichkeit“, meinte er.
„Du wirst meinen Sohn aus den Fängen der Terroristen befreien, wer denn sonst.“
„OK,“ sagte ich. „Das ist mein bester Freund und ich werde alles dafür tun ihn wieder nach Hause zu bringen.“
Wir besprachen alles und über die Kontaktleute, die im Libanon wären und wie ich sie erreichen würde.
Ich musste wieder nach Deutschland und von dort aus in den Libanon fliegen, um alles offiziell zu machen, für die Behörden dort.

Zu Hause packte ich für meinen sogenannten Urlaub einen kleinen Koffer.
Freunden und Familie erzählte ich dann von einem Nato Manöver.
Ich musste ihnen irgendetwas sagen, denn sie waren schon sehr misstrauisch.
Das ich bei der GSG9 war, das wusste keiner von ihnen.
Am Flughafen Düsseldorf in einem Kaffee Bistro sollte ich meine Reisebegleitung treffen und wir würden dann in den Libanon reisen.
Beirut sollte das Ziel sein. Die Tickets für den Flug wären schon geordert und bräuchten nur noch abgeholt werden.
So weit, so schön aber meine unbekannte Begleitung kannte ich ja gar nicht und sie mich auch nicht. Wie sollten wir uns Erkennen.
Als ich mit dem Taxi ankam, ging ich in den Flughafen Bistro um erst mal einen Kaffee zu trinken. Ich hatte noch drei Stunden Zeit, bis der Flieger abheben sollte.
Eine Frauenstimme sprach mich plötzlich an, ob ich auf jemanden warten würde.
Ich dachte mir, es wäre eine Prostituierte, die schnelles Geld machen wollte. Ich drehte mich um und sah eine wunderschöne junge Frau mit langen Haar und einer tollen Figur.
Sie setzte sich neben mich. Wir schauten uns an und ich konnte im ersten Augenblick nichts mehr sagen. Soviel Schönheit auf einmal, sagte ich nach einer Weile dann.
Womit hab ich das Verdient.
Ich bestellte noch mal zwei Kaffee für uns, den brauchte ich jetzt.
Sie klärte mich dann auf, dass sie mit mir fliegen würde.
„Ach, sie sind meine Reisebegleitung für den Urlaub nach Beirut, aber wie haben sie mich denn erkannt.“
„Ich hatte ein Foto von Ihnen gesehen und der Rest war einfach.
Hier sitzen ja überwiegend Taxi Fahrer herum und so sehen sie ja mal nicht aus.“
Ich erzählte ihr, wer ich war und nach einer kurzen Zeit sagte sie mir, dass sie mich schon kennen würde, schließlich wäre sie eine Mossad Agentin.
„Hat der Mossad nur solch schöne Agentinnen“, fragte ich sie.
Keine Antwort kam von ihr.
Sie erzählte mir dann von sich, dass sie eine deutsche Jüdin sei und vom Mossad rekrutiert worden sei.
Seit zwei Jahren wäre sie offiziell dabei, 22 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Geschwister und keine Eltern mehr. „Sie sind vor gar nicht langer Zeit, mit einem Flugzeug abgestürzt“. „Das ist aber alles sehr traurig, dann sind sie ja ganz allein.
Übrigens, meine Oma hatte einen Jüdischen Vater und somit habe ich auch jüdische Wurzeln. Aber jetzt bin ich ja da und ich werde auf meine süße Jüdin aufpassen und mit ihr in Urlaub fahren“, scherzte ich.
Sie lachte und ich gab ihr einen Kuss auf die Wange, „schließlich bist du ja jetzt meine Reisebegleitung.“
Ich nannte ihr meinen Namen, den sie aber natürlich auch schon kannte.
„Sarah ist meiner, „flüsterte sie mir zu, denn wir wurden beobachtet von einem Taxi Fahrer. Ich bezahlte und wir gingen dann zu dem Gate - Flug nach Beirut.
Unterwegs holte sie noch ihren Koffer aus einem Schließfach.
Im Flieger erzählte sie mir noch allerhand von sich und was ich so alles wissen wollte.
In Beirut angekommen mussten wir natürlich durch den Zoll und Ausweiskontrolle.
Ich musste meinen Koffer öffnen und meinen Pass haben sie sehr Gründlich kontrolliert. Nach einiger Zeit hatten sie dann von mir gelassen, weil ein Tourist wohl Sachen in seinem Koffer hatte, die er nicht einführen durfte.
Somit begaben wir uns dann zu einer Autovermietung, denn wir brauchten ja ein Auto.
Einen schönen Renault 16 bekamen wir und so konnten wir unsere Fahrt beginnen.
Unser Ziel war Thyros eine kleine Stadt im Süden vom Libanon.
Die Stadt war auf einer Halbinsel direkt am Mittelmeer, also nicht weit weg von der Grenze zu Israel.
Libanon ist halb so groß wie das Bundesland Hessen, aber die Straße nach Tyros war eine Katastrophe. So haben wir doch eine ganze Weile gebraucht, bis wir da waren.
Wir fanden ein kleines Hotel und checkten ein. Mit dem Beleg vom Hotel, so sagte man uns, müssten wir zur örtlichen Polizei, die nicht so weit entfernt war.
Die Diensthabenden sprachen Französisch, was für uns kein Problem war, denn wir beide beherrschten diese Sprache. Sarah besser als ich.
Man wollte von uns den Check- in vom Hotel und die Ausweispapiere sowie die Flugtickets.
„Aufenthaltsdauer zwei Wochen, was wollen sie hier“!
„Wir besuchen ihr schönes Land und wollen hier unseren Urlaub verbringen.“
„Die Ausweispapiere und die Tickets bleiben bei uns in Verwahrung, wenn sie wieder Ausreisen, können sie die Unterlagen bei uns wieder abholen“, sagten sie uns.
Sie gaben uns je ein Schriftstück für den Aufenthalt im Libanon, unsere kompletten Personalien hatten sie darin aufgeschrieben und wir sollten es immer mit uns führen, zwecks Kontrollen. Ihre Polizei Dienststelle und deren Telefonnummer waren auch notiert.
Für Rück Fragen würde die Dienststelle Auskunft geben.
Sarah sagte mir noch, das ist hier so üblich, damit die Touristen unter einer besseren Kontrolle ständen und die Lage im Libanon wäre sehr angespannt.
Wir fuhren danach zum Hotel und besprachen, wie wir nun weiter vorgehen sollten.
Ich sagte zu ihr noch, „dass die Pässe mit anderen Identitäten von uns wirklich wichtig sind, so wissen sie jedenfalls nicht, wer wir wirklich waren.
Wer weiß, was noch passieren wird und wie wir aus dem Land kommen sollen.“
„Jedenfalls nicht legal“, sagte Sarah.
„Wir treffen uns Morgen mit einem verdeckten Ermittler und er wird uns sagen, wie es weiter geht.“ Wir packten unsere Koffer aus und ich sah mich in dem Zimmer einmal um und sagte zu ihr, „du kannst ja in dem großen Bett schlafen und ich werde versuchen auf der Couch zu ruhen.“ „Wir werden nun mal ein verliebtes Pärchen spielen und das sollte echt aussehen, für Außen stehende und in dem großen Bett werden wir bestimmt genügend Platz für uns beide haben“ kam von ihren Lippen und lächelte mich dabei an.
„Da wir ja noch Zeit haben, können wir noch schwimmen gehen und danach in einem Restaurant etwas essen gehen“.
Wir zogen unsere Schwimmsachen an und mein Blick viel auf Sarah und ich sagte zu ihr,
„da hat aber der liebe Herrgott bei dir wirklich alles richtig gemacht.
Du bist aber wirklich eine schöne Frau“. Sie lächelte nur.
„Das ist auch gut für dich, dann kannst du dich abkühlen und kommst auf andere Gedanken“.
„Dann musst du aber mit einem Mantel bekleidet Baden gehen, denn dein Bikini ist ja noch aufreizender. Na, ja ich werde es schon irgendwie überstehen und kein Herzinfarkt bekommen“.
Zum Strand konnte man hinlaufen, es war nicht so weit.
Wir sind schwimmen gewesen und hatten uns eine Zeit lang in die Sonne gelegt.
Sie erzählte mir, dass sie mit 17 Jahren Abitur gemacht hätte.
Vier Sprachen beherrschte sie und im Judo hätte sie den braunen Gürtel gehabt.
Der Mossad ist dann irgendwann auf sie Aufmerksam geworden und habe sie dann rekrutiert.
Drei Jahre war sie dann in einem Ausbildungscamp und danach hat sie verdeckte Ermittlungen, bei verschiedenen Einsätzen in Europa gehabt.
„Der Kommandeur kannte deine Eltern ganz gut, hatte er mir erzählt.“
„Levi kenne ich noch aus der Schulzeit und wir waren Freunde, leider habe ich ihn aus den Augen verloren.“
„Deshalb machst du also diesen Einsatz. Da kann ich ja Gott danken, sonst hätte dich ja nie kennen gelernt“.
„Aber nun zu dir, die Elite Einheit vom Sajeret Matkal und der Mossad sind ganz begeistert von dir. Ich hatte mir auch diesen Film von dir angesehen, erstaunlich wie du kämpfst.
Die Realität sieht aber ganz anders aus und bisher hast du nur Trainingskämpfe ausgeführt.
Wenn es aber auf Leben und Tod geht, beherrschst du das dann auch“.
„Ich war noch nie in so einer Situation, aber dafür lebe ich auch zu gerne und ich werde alles daran setzten, dass es auch so bleibt“. 
„Um mich brauchst du dir keine Sorgen machen, auch ich hatte eine gute Ausbildung und im Übrigen bist du ja bei mir und beschützt mich“.
Wir machten uns dann zum Hotel zum Duschen und uns frische Sachen anzuziehen.
Ich war so von ihrer Schönheit fasziniert und sagte mir selbst, Mann hast du ein Glück so eine Frau kennen gelernt zu haben und jetzt ist sie bei dir. Wir zogen uns an und gingen dann in ein kleines Restaurant. Hier war alles klein.
Es war eine arabische Küche und es schmeckte uns beiden sehr gut.
Mit guten Wein beendeten wir den Aufenthalt und gingen dann zum Hotel zurück.
Es war schon Abend und sehr Dunkel, viel mit Beleuchtung, davon hielten sie hier wohl nicht allzu viel. Aber wir sind wieder gut zurückgekommen.
An der Rezeption holte ich noch eine Flasche Wein, um den Abend langsam ausklingen zu lassen. Als wir im Bett lagen, war ich ganz schön Nervös, denn ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Eine Weile redeten wir noch, auf einmal Umarmte sie mich und gab mir einen langen Kuss. Ich konnte und wollte mich dann auch nicht mehr zurückhalten.
Wir liebten uns bald die ganze Nacht. Wahnsinn, so was hatte ich noch nie erlebt.
Schönheit, Anmut und versteckte Schüchternheit, das alles war Sarah.
Ich hatte mich Verliebt bis über beide Ohren und das sagte ich ihr auch.
Sie lachte und sagte: „so einen verrückten Mann habe ich auch noch nie kennen gelernt“.
„Positiv oder negativ“, fragte ich. „Na, das weist du wohl ganz genau“.
Die Nacht war kurz und wir mussten uns beeilen mit dem Frühstück.
Die Verabredung war am Strand und Sarah kannte den Agenten.
Wir sind dann dort entlang gelaufen und unterhielten uns über die Neuigkeiten, die er uns überbracht hatte. Er sagte, „Levi ist noch am Leben und ungefähr 15 Kilometer von uns gefangen gehalten wird. Bei der Stadt Mansouri südlich außerhalb ist ein verstecktes Camp mit acht Wachleuten, schwer bewaffnet. Du kannst mit dem Auto bis dorthin fahren und dann bist du alleine auf dich eingestellt.  Es wird sicherlich sehr schwer, Levi heil da heraus zu bekommen, denn du bist allein. Man sagte mir, dass du der beste dafür wärst“.
Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als ich das über Levi hörte.
„Hast du mir die Wurfsterne und das Messer mitgebracht, die ich geordert hatte“.
Es war alles da und er übergab es mir.
Eine Landkarte mit allen wichtigen Standorten gab er mir auch noch dazu.
Sarah sah mich verdutzt an und fragte mich, „was sind denn das für Sterne“? „Was machst du denn damit“? „Hast du denn keine Pistole“?
Ich sagte nur, „das sind meine lautlosen Waffen, die ich für meinen Einsatz brauche.
Sehr Laut darf ich nicht werden, wer weiß wen ich da sonst aufschrecke.
Ich bin alleine auf mich gestellt und werde versuchen geräuschlos die Terroristen auszuschalten“.
Sarah verstand die Welt nicht mehr und sagte zu mir, „du bist ein verrückter Kerl“.
Wir gingen wieder zum Hotel und der Agent wünschte uns noch viel Glück und verschwand. Tags über verbrachten wir in unserem Zimmer, um möglichst nicht aufzufallen. Als es langsam Abend wurde, zogen wir uns dunkle Kleidung an, damit man uns nicht so leicht erkennen konnte in der Dunkelheit.
Ich verstaute meine Sterne und das Messer in die Tasche, die Levi mir geschenkt hatte.
Sarah war auch fertig und so fuhren wir dann nach Mansouri. Ich hatte mit ihr abgesprochen, dass ich alleine in dem Camp gehen würde und sie sollte im Auto auf mich warten.
„Wenn es mir gelingt mit Levi zurückzukommen, werden wir sofort zum Naqoura Strand fahren müssen.
Ein Fischer Boot erwartet uns dort und wird uns zurück nach Israel bringen.
Sollte ich nicht bis 9 Uhr zurück sein musst du alleine dorthin fahren und dann zurück nach Israel. Du kannst mir dann nicht mehr helfen, damit muss ich dann alleine fertig werden“.
„Ich werde nicht alleine fahren und die Ungewissheit haben, ob du noch lebst“, sagte sie.
Wir diskutierten noch darüber, aber ob sie wirklich gefahren wäre das wusste nur sie.
Der Mossad Agent sagte mir noch, dass vier von den acht Terroristen immer gegen 8 Uhr abends in die Moschee gehen würden um zu Beten.
Das hätten sie auch nötig, bemerkte ich nur.
Es war eine halbe Stunde vor acht und ich sagte Sarah, dass ich mich erst umschauen wollte, um die Lage zu überblicken. Ich würde aber noch mal zurückkommen.
So ging ich in die Dunkelheit und verschwand aus Saras blicken.
Nach einer kurzen Weile sah ich von weiten das Camp.
Hinter einem großen Strauch lag ich dann in Deckung und beobachte es.
Vor der Tür saß einer mit umgehängter Kalaschnikow und las Zeitung.
Plötzlich ging die Türe auf und vier Mann kamen heraus. Sie unterhielten sich eine Weile auf Arabisch und gingen dann in Richtung Stadt.
Ich verfolgte sie mit Abstand und wollte sehen, wohin sie gingen.
Wie unser Agent schon gesagt hatte, liefen sie schnurstracks in die Moschee.
Ich eilte schnell zu Sarah und berichtete ihr, was ich gesehen hätte.
„Pass auf dich auf und beobachte die Umgebung hier, ich weiß nicht welchen Weg die Terroristen zurückkommen werden“.
Ich gab ihr noch einen Kuss und sie flüsterte mir noch was zu, was ich aber nicht mehr verstand. Ich musste mich beeilen, denn es waren nur noch 4 Terroristen in ihrem Camp und spätestens um 10 Uhr sollten wir am Strand sein.
Es ging mir so viel durch den Kopf. Der erste wirkliche Einsatz für mich auf Leben und Tod.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.09.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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