Siebenstein

Lanzen-Stich

Ein aeusserst schwer verletzter Delinquent wurde angeblich scheintod in ein dunkles Grab gelegt, erholte sich am 3. Tag, haette sich im Dunkeln von selbst seiner Leichen-Wickeltuecher entledigt und der Graboeffnung gewaltigen Verschluss-Stein zur Seite bewegt.
Eine Obrigkeit beschuldigte Prediger des Leichendiebstahls. Doch man verfolgte die Beschuldigten nicht. Sie verhoerten die Juenger vor dem grossen Rat. Trotz auferlegten Verbots erfuellten diese unbehelligt ihre Predigtpflicht.
Denn eines Grabes Amtsversieglung war zerbrochen, alle Soldaten der Grabwachen-Centurie unverletzt ueberwaeltigt. Der Oberbefehlhaber nahm ihnen der Luege Sorge, zu sagen, geschlafen zu haben trotz Kriegsrecht.
Zuvor erging zur Kontrolle mit einer Lanze ein Herzbeutelanstich. Es quoll aus verstorbener Menschen-Seele geronnenes Blut und Wasser hervor. Ueber ihr prangte am Hinrichtungspfahl in 3 Sprachen die hoechst richterliche Anklageschrift, als ein zusehendes Volk den Bund seines Gottes Jehova verlor.
Mit der Toetung beging es grosses Unrecht. Die Leiche des ihnen durch die Bibel verheissenen Messias´ wurde verborgen hinter maechtigem Stein. Am 3. Tage sollte er wieder kommen ans Tageslicht. Es geschah, wie prophezeit.
Seine Binden fand man im Grab sorgsam zusammengerollt. Keine Eile war mit seiner Auferstehung verbunden. Ein noch immer Schwerverletzter haette solches nie erstellt. Doch eine Centurie wurde ganz leicht von 2 Engeln ueberwunden.
Ueber 500 Menschen sahen hernach Jesu Himmelfahrt, bezeugten diese Richtigkeit vor aller Welten Heer. Und so verkuendet in unserer heutigen Zeit Jehovas neues Namensvolk Jesu baldige Wiederkehr.
Vor diesem Hintergrund wird nun sehr klar : Die von Daemonen gelenkte Obrigkeit wollte durch Verwirrung die Begebenheit vor dem Volk verbergen. Doch selbst Skeptikern laesst er keine andere logische Wahl, als Jesu Auferstehung von den Toten anzuerkennen.

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