Sabine Brauer

Unverschämte Nachbarschaft

Denny, ein kleiner Bolonka-Zwetna-Rüde klagt über die unverschämte Nachbarschaft.

Die Zweibeiner in der Nachbarschaft sind ganz nett, nur ihre Köter! Da kann ich nur die Augen verdrehen. Also der Tommy und ich, wir haben uns noch immer nicht erholt von dem Gekläffe an unserem Zaun gestern. Die beiden Rüpel Janosch und Skippy schnauzen uns immer an, egal, ob wir spazieren gehen oder an ihrem Garten vorbei kommen. Kein, Hallo, wie geht´s euch, oder, schön euch zu sehen. Da können wir natürlich auch nicht still bleiben. Unsere Menschen halten sich dann erschrocken die Ohren zu, weil ihnen die Phonstärke zu laut ist. Sie lachen uns Streithähne einfach aus. Die Bobby von nebenan ist da ganz anders. Manchmal steckt sie ihre lange Nase durch die Zaunlatten und dann beschnuppern wir uns und lecken uns auch mal über die Schnauze. Wenn ich daran denke, wird mir ganz schwummerig vor Glück. Dann machen wir Wettrennen entlang dem Zaun, immer hin und zurück und unterhalten uns dabei auch oft recht laut. Wenn es zu hoch her geht, zeigt mir Herrchen die Wasserpistole, dann weiß ich: Denny, Maul halten, sonst gibt es einen Segen von oben.

Bis denne, euer Denny.

 

© Sabine Brauer

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.10.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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