Heinz-Walter Hoetter

Kriege, Mord und Folter im Namen des monotheistischen Gottes

Unter den Menschen sind schon zu allen Zeiten ihrer geschichtlichen Entwicklung fürchterliche Glaubenskriege geführt worden. Atheisten sprechen daher längst vom Krieg, der Folter und des Mordens im Namen des monotheistischen Gottes / Allahs, dem schon Millionen und Abermillionen unschuldiger Menschen zum Opfer gefallen sind. Noch heute kommen tagtäglich neue hinzu, und die religiösen Wahnaffen machen kriegerisch und mörderisch lustig weiter, als wäre es das Normalste auf der Welt, andere aus religiösen Gründen umzubringen (siehe den islamischen Glaubensterror gegen alle Nichtmuslime, besonders gegen Juden und Christen).

Es stimmt: Die größten Verbrecher, wenn man sich einmal rückblickend die Geschichte ansieht, haben die drei monotheistischen Religionen hervorgebracht, obwohl es in der Bibel heißt, dass man seine Feinde lieben solle, wie sich selbst (oder seine Freunde).

Wichtige Fragen jedoch bleiben nichtsdestotrotz unbeantwortet. Eine dieser Fragen ist, warum Gott in der Welt so viel Leid und Schmerz zulässt. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass Gott, wenn es ihn denn gäbe, Mittel und Wege hätte, Morde, Kriege, Elend und Leid zu verhindern. Dies ist der hauptauslösende Faktor für den Zweifel an der Existenz von Gott oder Allah.

Andererseits wird im Römer 3,16 und 17 ganz eindeutig darauf hingewiesen, dass Gott zwar die Welt erschaffen hat, man ihn jedoch nicht dafür verantwortlich machen kann, was wir aus diesem Geschenk machen. Ob auf der Welt Freud oder Leid herrscht, liegt alleine in der Hand der Menschen (schön war's ja). Hier zieht sich meiner Meinung nach dieser seltsame Monogott elegant aus der Affäre. Er kommt mir vor wie ein übler Rabenvater, der sich einfach aus dem Staub gemacht hat (...vielleicht versteckt er sich ja nur hinter den Naturgesetzen...). Was nach seinem Verschwinden aus den zurückgelassenen Kindern wird, schien ihm offenbar dabei wohl ziemlich egal gewesen zu sein.


Märchen oder Glaube?

Nach seiner Kreuzigung wurde Jesus begraben. Am dritten Tag nach seiner Kreuzigung fand man sein Grab allerdings leer auf, obwohl es von Römern streng bewacht worden war. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, ist für viele Menschen unglaublich, wie auch die Behauptung, dass er übers Wasser gegangen sein soll. Da könnte man ebenso an Grimms Märchen glauben und sie für absolut wahr halten.

Glaubenskriege

Nicht nur im Mittelalter wurden schlimme Glaubenskriege geführt, sondern auch noch heute im modernen, aufgeklärten 21. Jahrhundert. Glaubenskriege zählen zu den grausamsten Kriegen überhaupt. Die unterschiedlichen Religionen (die aus meiner Sicht der Dinge reiner Schwachsinn sind) wollten (und wollen) andere Menschen ihre Glaubensdogmen aufzwingen. Schafften (oder schaffen) sie es durch Überzeugung nicht, versuchten (oder versuchen) sie es mit Gewalt und Unterdrückung. Das Ganze artete dabei immer wieder in aller Regelmäßigkeit in blutige Kriege, Mord, Totschlag und entsetzlicher Folter aus. Millionen und Abermillionen unschuldig getöteter Menschen waren die unfassbare Folge dieser religiösen Intoleranz.

Auch in jüngster Zeit müssen und mussten wir zusehen, wie immer wieder viele unschuldige Menschen z. B. Opfer von islamischen Terroranschlägen weltweit wurden.

Aber auch die sog. "christliche Kirche" riss im Mittelalter (und auch noch danach) ganz Europa in dunkle Zeiten der Unmenschlichkeit. Nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in vielen anderen Teilen der Welt wurden völlig ahnungslose Menschen durch die Monoreligionen verfolgt, gefoltert und getötet, was in der Tat nicht selten planmäßig geschah. Über Jahrhunderte hinweg wurden Frauen, Männer und sogar Kinder im Namen der monotheistischen Religionen und ihres zweifelhaften Gottes (vor allen Dingen Islam und Christentum) verfolgt, auf schrecklichste Art und Weise zu Tode gefoltert, geschändet und letztendlich grausam hingerichtet. So wurde z. B. im Namen der christlichen Lehre sog. Teufelsaustreibungen durchgeführt, um die Menschen wieder in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Männer und Frauen, ja sogar Kinder, landeten auf Scheiterhaufen und wurden bei lebendigem Leib verbrannt. Die schreckliche Inquisition quälte und folterte die Menschen bis in den Tod hinein, der wahrlich nach diesen Torturen eine Erlösung für sie war. Die schrecklichen Todesschreie der bedauernswerten Opfer hallen heute noch zu uns herüber, wenn man sich dieses widerlichen Kapitels der Kirche annimmt, das heute gerne totgeschwiegen wird. Lieber greift man zu allen möglichen Ausreden, wie z. B. dieser, dass die Menschen seinerzeit dem Aberglauben verfallen waren. Damit rechtfertigen die religiösen Affen ihr mörderisches Tun von damals noch bis heute.

Im Islam sah und sieht es nicht besser aus. Der sog. Prophet Mohammed war ein schlimmer Mörder und Sexist. Er war ein Kriegsherr und Massenmörder, der alle sog. Ungläubige töten ließ, wenn sie denn nicht (nach einer Bedenkzeit) zum Islam übertraten. So verleihen die Gläubigen den Religionen immer wieder ihre wirkende Kraft des Bösen.

Doch für immer mehr Menschen ist das, was die Religionen verbrochen haben und immer noch an Verbrechen begehen, Grund genug dafür, ihre obskure Gotteslehre genauer zu hinterfragen, ja sogar mutig in Zweifel zu ziehen. Sie distanzieren sich vor allen Dingen von den monotheistischen Religionen des Nahen Ostens, die alle von sich behaupten, den "rechten Glauben" zu haben (unbedingter Wahrheitsanspruch).

In diesem Zusammenhang etwas über den Buddhismus.

Der Buddhismus unterscheidet sich vom Christentum, Islam und Judentum im wesentlichen in seiner Haltung gegenüber einer höher stehenden Macht. Im Buddhismus gibt es nämlich keinen persönlichen Gott. So versteht sich diese Religion mehr als eine Lebensart. Deshalb musste der Buddhismus lange darum streiten, als Religion vollständig anerkannt zu werden.

 

Der Zweifel

Nicht nur die Ungläubigen, sondern auch die Gläubigen selbst zweifeln im Laufe ihres Lebens hin und wieder an ihrem Glauben (oder Unglauben). Das liegt daran, dass es bis heute keine eindeutigen Beweise gibt, welche die Existenz von Gott oder Allah bestätigen könnten.

Viele Fragen bleiben daher in den drei monotheistischen Religionen unbeantwortet, die ganz bewusst mit allen möglichen und unmöglichen Erklärungen (Ausreden, wie ich meine) umgangen werden. Eine dieser Fragen ist, warum Gott in der Welt so viel Leid und Schmerz zulässt. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass Gott, wenn es ihn denn gäbe, Mittel und Wege hätte, Morde und Kriege zu verhindern. Dies ist der hauptauslösende Faktor für den Zweifel an der Existenz von Gott / Allah.

Es gibt aber noch andere Glaubenszweifel.

Nach seiner Kreuzigung wurde Jesus begraben. Am dritten Tag nach seiner Kreuzigung fand man sein Grab allerdings leer auf, obwohl es von Römern streng bewacht worden war. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, ist für viele Menschen unglaublich. Ein Toter kann nicht "auferstehen". Würde ein Mensch nach seinem Tode plötzlich wieder zum Leben erweckt, wäre er ein Zombie.

Nun ja. Und was der Verstand nicht begreifen kann, lehnt er in der Regel ab. Immer mehr Menschen gehen mittlerweile davon aus, dass Jesus und alles was in der Bibel steht nur erfunden wurde, damit wir Menschen in unserem Leben einen Sinn sehen und uns relativ angemessen verhalten, da uns so nach unserem Tod das Auffahren in den Himmel zugesichert wird (so quasi als Belohnung). Aber ein Leben (also ein ewiges Leben) ohne Tod wäre mehr als grausam.

Glaube und Zweifel

Für die Wissenschaft ist der Zweifel etwas ganz normales, ja sogar eine alltägliche Erscheinung. Die Wissenschaftler brauchen den Zweifel, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, welche beweisbar sind. Doch Gott / Allah lässt sich nicht beweisen. Es bleibt daher jedem von uns selbst überlassen, ob man die Thora, die Bibel oder den Koran (oder andere sog. "Heilige Bücher") als wahrhaft oder falsch anerkennt. Das hängt von jedem selbst ab. Es ist seine ganz persönliche Sache.

Doch jeder sollte sich der (mahnenden) Tatsache bewusst sein: Glaube heißt nicht wissen, und wer behauptet, er kenne Gott, der kann auch gleich behaupten, dass er das Wesen der Unendlichkeit kenne und was nach dem Tod kommt. DAS aber, verdammt noch mal, kann kein Mensch. Wer es allerdings dennoch tut, der ist ein Scharlatan (Betrüger und Lügner).

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.10.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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