Heinz-Walter Hoetter

Der Freidenker und seine Vorstellungen von einem freien Geist

Menschen, die versuchen ihr Denken von den meist verzerrenden, oft negativen Einflüssen ihrer Umwelt, ihres eigenen Kulturkreises und den der anderen, zu befreien, bezeichnen sich selbst als Freigeister oder Freidenker. Sie sind auf der Suche nach einer tieferen Wahrheit, weil sie der allgemeinen Wahrheitsverfälschung durch die Kulturen, besonders aber durch die heute in vielen Bereichen manipulativ arbeitenden monotheistischen Religionen und ihrer Brüder, den Staaten, gewahr werden. Der Freidenker versucht daher, sein eigenes Denken und Fühlen davon zu befreien. Er möchte zu einem freien Geist, einem freien und unbelasteten Denker werden. – Eben ein Freigeist oder Freidenker.


 

Der Blick außerhalb durch das eigene kulturelle Schlüsselloch, und durch das der anderen Kulturen, führt nämlich zu außergewöhnlichen Erkenntnissen, die seit jeher von den klassischen Religionen und ihren Gottesvorstellungen wegführen. Daher bekämpfen diese Religionen mit Vehemenz seit alters her diese Versuche und Vorstellungen von einem freien und eigenständig geistig arbeitenden Menschen, weil er ihre dubiosen Machenschaften, ihre (subtil wirkende) Gewalt erkannt hat und daher konsequent infrage stellt, was sie dogmatisch postulieren. Somit zuwiderläuft er ihren zweifelhaften Machtansprüchen.


 

Der Freidenker oder Freigeist ist eine Gefahr für die etablierten Mächte und ihrer oft mörderischen Ideologien, denn auch die Staaten und ihre Regierungen sind im Prinzip „reißende Bestien“, die um die Verletzlichkeit des Menschen wissen. Eben gerade daran machen sie ihre Macht fest, denn zur Macht gehört ganz klar die Angst. Und dieser Angst bedienen sie sich, sowohl die Religionen, als auch alle staatlichen Gebilde dieser Welt.

Marx sagte: „Die Religion ist das Opium des Volkes.“

Ich bin zwar kein Marxist, aber dieses Zitat stimmt, wie auch folgende Aussage der Wahrheit entspricht, die allerdings nicht von Marx stammt:

Aus ökonomischer Sicht handelt es sich beim Staat um eine parasitäre Verbrecherbande. Das Vermögen wird auf Kosten der „Ausgebeuteten“ in Richtung der „Ausbeuter“ umverteilt.“

So betrachte ist der Staat also nicht einfach ein Teil der Gesellschaft, sondern steht außerhalb von ihr als eine kriminelle Verbrecherbande.

Genauso verhält es sich mit den (vor allen Dingen) monotheistischen Religionen (eigentlich müsste man Sekten sagen), die unter den Menschen schon viel Unheil angerichtet haben. Seit ihrer Entstehung bis heute haben sie an die 370 Millionen Menschen ermordet, davon der Islam alleine etwa 270 Millionen durch den politischen Dschihad.


 

Wie aber kann man die Ketten der Religionen ablegen? Fast jede Religion erzeugt nämlich Angst, sie arbeitet sogar damit (siehe Fegefeuer, Hölle, Sünde usw.), anstatt die Angst zu bekämpfen.


 

Ich sage ganz klar: „Ohne Religionen wäre die Welt des Menschen auf jeden Fall besser dran.“


 

Warum ich das sage? Nun, Religion ist kein Grundbedürfnis, wie auch das Leben in einer Diktatur kein Grundbedürfnis ist. Man darf Religion nicht mit Glaube verwechseln, denn in der Tat ist der Glaube, z. B. an eine höhere Macht oder an das Gute im Menschen, sicherlich ein Grundbedürfnis fast aller Menschen.


 

©Heinz-Walter Hoetter

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