Siglinde Bickl

Kindheitserinnerungen

 

 

Als ich vier Jahre alt war wurde ich zum Kaufmann geschickt.

Bringe ein halbes Pfund Butter mit. Kannst du das behalten?“ –

Ja Mama.“ Es war nicht weit bis dahin und ich sagte mir immer vor:

ein halbes Pfund Butter, ein halbes Pfund Butter, ein halbes Pfund Butter“

Einmal sollte ich auch wieder dort einkaufen und brachte keinen Geldbeutel mehr mit nach hause. Mama fragte wo er sei. Ich antwortete,

komm ich zeig ihn dir.“ Unterwegs hatte ich ihn in der Erde am Rande des Weges vergraben.

Guck Mama, dass in niemand stiehlt.“

Thomas drei, war im Krankenhaus. Gleich war Essenszeit. Die Schwester band ihm ein Lätzchen vor. Als sie sich rumdrehte zog er es wieder ab. Das passierte drei Mal.

Thomas, das musst du anbehalten, gleich gibt es Essen.“ -

Aber ich essen heute nicht bei dir, bei meiner Oma gibt’s Rouladen und Rotkohl, heute esse ich dort. Er hatte Recht. Immer donnerstags gab es das Gericht.

Charlotte wurde gefragt, ob sie eine Oma habe und wie alt sie sei. Darauf das Kind.

Ja, genau weiß ich es nicht, aber bestimmt schon uralt.“

 

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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