Heinz-Walter Hoetter

Du sollst nicht lügen

In der sog. "Bibel" der christlichen Monotheisten heißt es in den 10 Geboten unter anderem: "Du sollst nicht lügen!"

Interessanter Hinweis: Ein Gebot ist kein Verbot.

Wenn dem so wäre, dass jede Lüge (also eine Unwahrheit) eine Sünde sein soll, dann hätte der monotheistische Gott wohl keinen Lügen-Engel aussenden dürfen, weil er ja dann selbst laut seiner eigenen Definition gelogen bzw. gesündigt haben würde. Er hat aber jemanden zur Lüge angestiftet und damit gesündigt.

Es ist nämlich in der Tat so, dass Gott einen Lügenengel bzw. einen Lügengeist aussandte, um Feinde zu verwirren oder Israel zu strafen. Der Gott der Monotheisten bedient oder bediente sich also der Lüge, obwohl er sie selbst für den Menschen verboten hat.

Hier mal einige Beispiele:

1.Kön 22,22: 22,22 Er sprach: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Munde aller seiner Propheten. Er sprach: Du sollst ihn überreden, und du wirst es auch vermögen! Gehe aus und tue also!

 

 

1.Kön 22,23: 22,23 Nun siehe, der HERR hat einen Lügengeist gegeben in den Mund aller deiner Propheten; und der HERR hat Unheil gegen dich geredet.

 

2.Chr 18,21: Micha aber sprach: Darum höret des HERRN Wort! Ich sah den HERRN sitzen auf seinem Thron, und das ganze himmlische Heer stand zu seiner Rechten und zu seiner Linken. 19Und der HERR sprach: Wer will Ahab, den König von Israel, betören, daß er hinaufziehe und falle bei Ramot in Gilead? Und als dieser so und jener anders redete, 20trat ein Geist vor und stellte sich vor den HERRN und sprach: Ich will ihn betören. Der HERR aber sprach zu ihm: Womit? 21Er sprach: Ich will ausfahren und ein Lügengeist sein in aller seiner Propheten Mund. Und der Herr sprach: Du wirst ihn betören und wirst es ausrichten; fahre hin und tue das! 22Nun siehe, der HERR hat einen Lügengeist in den Mund dieser deiner Propheten gegeben, und der HERR hat Unheil gegen dich geredet. 2.Chr 18,22: 18,22 Nun siehe, der HERR hat einen Lügengeist in den Mund dieser deiner Propheten gegeben, und der HERR hat Unheil gegen dich geredet. 18,23 Da trat herzu ... u.a.m. .

In der Bibel wird aber eindeutig die Lüge als etwas dargestellt, was vor Gott nicht wohlgefällig ist. Es gibt auch Stellen in der Bibel, wo man wörtlich lesen kann, "Ihr sollt nicht lügen".

Aber es steht nicht eindeutig in den 10 Geboten, denn die 10 Gebote müssten eigentlich 10 Verbote heißen. Dann hieße es nämlich "Du darfst nicht lügen!" Das wäre ein klares Verbot und damit kein schwammiges Gebot.

Du sollst nicht lügen (im praktischen Leben)!

So gesehen müsste ein behandelnder Arzt wohl ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn er seinem an einer unheilbaren Krankheit leidenden Patienten nicht die ganze (ungeschminkte) Wahrheit über seinen tödlichen Gesundheitszustand offenlegen würde, nur um diesem todgeweihten Patienten nicht die letzte Hoffnung zu nehmen.

Du sollst nicht lügen!

Soll jemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er ihm nahestehende Personen, wie Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte usw., nicht an den Feind (Gegenspieler) verrät, um ihn (den Feind also) mittels einer Lüge in die Irre zu leiten, damit er sein Vorhaben nicht ausführen kann?

Du sollst nicht lügen!

Eine Gastgeberin fragt einen Gast freundlich: "Hat das Essen geschmeckt?" Dieser will nicht lügen und antwortet ihr darauf hin wahrheitsgemäß ganz klar mit einem abschätzigen "Nein!" Wäre es nicht taktvoller gewesen, wenn er in diesem Falle gelogen hätte, um seine Gastgeberin nicht zu enttäuschen?

Lügen sind natürlich absichtliche Falschinformationen, die besonders von Staaten, Religionen und Regierungen ganz gezielt verbreitet werden, um eine ahnungslos gebliebene Menschheit zu täuschen. Sie alle bedienen sich der Lüge, des Betruges und der Täuschung. Denn, was sie den Menschen verbieten, dagegen verstoßen sie oft ganz bewusst (aus Machtinteressen) immer wieder selbst. Das beweist die zurückliegende Geschichte nur allzu häufig.

Du sollst nicht töten! Auch eine der größten Lüge in der Welt des Menschen.

Im Namen des Christentums wurden bis heute ca. 100 Millionen Menschen zu Tode gebracht. Dazu zählten die Katharer, Waldenser, Hugenotten, Albigenser, Hussiten, Protestanten oder jene Menschen, die durch die Inquisition und bei der Kolonisierung und Missionierung der Indianer, Afrikaner und anderer Völker brutal ermordet wurden.

Auch die Islam kennt so etwas wie die 10 Gebote, was ihn aber nicht davon abhielt, bis heute ca. 270 Millionen Menschen auf grausamste Art und Weise zu ermorden. Alleine bei der Eroberung Indiens sollen laut Prof. K. S, Lal bis zu 80 Millionen Hindus abgeschlachtet worden sein (Kishori Saran Lal - geb. 1920 und gest. 2002 war ein indischer Historiker. Er spezialisierte sich auf dem Gebiet der Geschichte des mittelalterlichen Indiens, und hat auf diesem Gebiet wichtige Standardwerke veröffentlicht).

 

Auch im monotheistischen Islam ruft Allah zur Lüge und zur Täuschung auf. Er ist also ein Lügengott.

 

In Sure 3, 54 heißt es, Allah ist der "beste Listenschmied" oder Ränkeschmied, Täuscher. Wenn Allah will, dann kann und wird er jeden Menschen überlisten.

 

"Listig sein" meint, gut täuschen und sich verstellen können, jemandem falsche Tatsachen vorspiegeln, Irrtum erzeugen. So definiert § 263 des deutschen Strafgesetzbuches den Betrug.

 

Wenn es also opportun ist, dann kann und wird Allah in listiger, verstellter unaufrichtiger Weise reden und handeln, um Menschen zu ihrem Nachteil, zu ihrem Verderben, in einen Irrtum zu locken. Was für ein perverser Gott, der offenbar an einer schlimmen Geisteskrankheit leidet.

 

Nun, wer von der Religion des Friedens, also dem Islam, reden will, der sollte auch hierüber schon Bescheid wissen.

 

Die Eroberung Indiens durch arabische Muslime mündete im größten Genozid der Weltgeschichte. Der Mohammedanische Raubzug Indiens ist die vermutlich blutigste Episode in der Menschheitsgeschichte.

 

Mit unfassbaren 80 Millionen Opfern wird der Anzahl der durch Muslime getöteten Hindus/ Sikhs zwischen 1000 und 1500 n.Chr. beziffert (Prof. K.S. Lal – Growth of Muslim population in India), womit die Geschichte der Eroberung Indiens durch muselmannische Heere der größte Genozid der Menschheitsgeschichte ist. So viele Tote bringen nicht einmal die Vernichtungsfeldzüge der Mongolen, Stalins, Maos und Hitlers zusammen.

 

Wer diese dunkelste Periode der indischen Geschichte nicht kennt, ist blind für die gegenwärtigen Spannungen zwischen dem muslimischen und nicht-muslimischen Teil des riesigen Subkontinents.

 

Und wer sich nicht der Tatsache bewusst ist, dass Bangladesh, Pakistan und weite Teile Afghanistans dereinst UR-INDISCHES Staatsgebiet und rein hinduistisch und buddhistisch geprägt waren, dem kann nicht klar sein, wie gründlich es dem Islam gelungen ist, dieses Kapitel aus dem Bewusstsein der geschichtlichen Überlieferung zu tilgen.

 

Seit den Tagen Mohammeds führen Muslime erbarmungslose Vernichtungsfeldzüge gegen die „Ungläubigen".

 

Muslimen wird seit 1400 Jahren in nahezu allen islamischen Geschichtsbüchern die Mär von der angeblich friedlichen Ausbreitung des Islam erzählt. Und so ergibt sich für fast jeden, der versucht, mit Muslimen über deren blutige Vergangenheit und Gegenwart zu sprechen, die anachronistische Situation, dass man auch von ihnen als „Lügner", „Rassist" oder „Faschist" beschimpft wird.

 

Denn kaum etwas können viele Muslime weniger ertragen als die Wahrheit über ihre eigene Religion.

 

Wir aufgeklärte Menschen sind wachsam und werden nie aufhören, die Wahrheit über diese schrecklichen, mittelalterlichen Weltanschauungsideologien aus dem Nahen Osten zu verbreiten, ob es diesen religiösen Massenmördern passt oder nicht.

Nachtrag:

Ein *Gebot stellt eigentlich eine "Empfehlung" dar (also zum Beispiel wie die 10 Gebote der Christen). Normalerweise wird es mit "sollen" (ein Modalverb) formuliert und nicht mit "dürfen". "Nicht dürfen" impliziert ein Verbot, wie z. B.: Du darfst nicht schneller als 50 Km/h innerorts fahren! Ein Verbotsverstoß zieht in der Regel eine Strafe nach sich. Wenn es keinerlei Strafen (Sanktionen) auf eine Verletzung von Regeln gibt, dann stellt es eben ein "Gebot" dar.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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