Horst Reiner Menzel

Die Pechvögel der Evolution; der Bart ist an allem Schuld.

Wozu benötigt das Männchen einen Kinn- und Backenbart?

Damit es furchterregender aussieht?

Damit man es von den Weibchen unterscheiden kann?

Damit das Gesicht in den nördlichen Ländern gegen Kälte geschützt ist?

Damit jagdbares Wild die Männchen nicht so leicht erkennen können?

Wegen der geringeren Verletzungsgefahr beim Überlebens-Kampf?

Imponiergehabe bei den Weibchen?

 

Wenn wir den Bart wachsen ließen, wäre er eventuell schon längst verschwunden,

weil er gemäß den Evolutionsbedingungen nicht mehr benötigt wird. Stattdessen rasieren wir ihn immer wieder ab, also meint „die Evolution“, er wird stärker beansprucht und lässt ihn immer schneller und dicker sprießen.

 

Übrigens: Bei den „Nordmännern“ ist der Bart viel stärker ausgeprägt als bei anderen Menschen, vermutlich weil es dort kälter ist.

 

Wie hätten unsere urzeitlichen Vorfahren ausgesehen, wenn der Bart immer länger gewachsen wäre, ohne eine Möglichkeit ihn abzuschneiden. Sie wären vermutlich verhungert, weil sie bei der Jagd im Gebüsch hängen geblieben wären.

Heutzutage gibt es ja Männer, deren Bart so lang ist, dass sie sich drauftreten können, also muss er schon einmal kürzer gewesen sein.

 

Und wie steht es mit der Gehirngröße im Verhältnis zur Bartlänge? Die wird dazu führen, dass der Mensch dank seiner Intelligenz den Planeten vollends ausplündert und dann trotz seines Bartes, wegen Überbevölkerung ausstirbt.

 

 

Autor: Horst Reiner Menzel

 

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