Peter Biastoch

Was für eine Anklage!

Bevor Ihr diesen Text lest, schaut Euch bitte erst einmal das Foto, ganz unten, an. Dies er Text auf einem Grabstein und viele Eurer Kurzgeschichten, Gedichte und daraufhin geschriebene Kommentare, sind der Grund, weshalb ich jetzt diesen Artikel schreiben will.

Die Grabinschrift bringt ein großes Problem auf den Punkt: „Für uns zu früh, doch Gottes Wille“. Andere sagen: „Wenn es einen lieben Gott gibt, dann müsste er doch etwas tun – dann müsste er doch endlich einmal eingreifen!“

Ich habe schon viele Leute erlebt, die mir dies als Frage stellten, gleichzeitig aber ihre Tür schlossen. Irgendwann habe ich dann begriffen, dass mich diese Leute nur los werden wollten. Eine Antwort erwarten sich nicht. Wer von Euch aber wirklich wissen will, was die Antwort auf diese Frage ist, der kann jetzt weiter lesen. Denn, wie so oft im Leben, gibt es Dinge, die sich nicht in ein, zwei Worten erklären lassen. So möchte ich auch bei meiner Antwort ein wenig ausholen und Gott selbst, anhand seines inspirierten Wortes, eine grundlegende Frage beantworten. Wer möchte, kann die nur angeführten Bibelstellen in seiner eigenen Bibel nachlesen.

Also, die Frage Eins lautet: Wie kam eigentlich das Böse in die Welt?

Alles fing damit an, dass der Teufel die erste Lüge äußerte. Er war ursprünglich ein guter Engel, doch „er stand in der Wahrheit nicht fest“ (Johannes Kapitel 8: Vers 44). Er ließ den Wunsch aufkommen, angebetet zu werden, was jedoch nur Gott zusteht. Der Teufel belog die erste Frau, Eva, und brachte sie dazu, ihm zu gehorchen und nicht Gott. Adam wurde Gott ebenfalls ungehorsam. Dadurch kamen Leid und Tod in die Welt. (Nachzulesen in 1. Mose 3: Verse 1- 6, und 19)

Als Satan Eva zum Ungehorsam verleitete, zettelte er einen Aufstand gegen Gott, den höchsten Herrscher, an. Die meisten Menschen haben sich dem Teufel angeschlossen und Gottes Herrschaft abgelehnt. So wurde Satan der „Herrscher der Welt“. (Lies es selbst in Johannes 14:30 und 1. Johannes 5:19)

Helle Köpfe fragen nun: Hat Gott bei der Schöpfung einen Fehler gemacht?

Nein, denn alle Werke Gottes sind vollkommen. Die Menschen und die Engel, die er erschuf, waren absolut in der Lage, seine Gebote zu halten (5. Mose 32:4, 5). Gott hat den Engeln und uns allerdings Willensfreiheit gegeben. Wir können zwischen Gut und Böse wählen und so beweisen, dass wir ihn lieben. (Lasst mich Jakobus 1:13-15 und 1. Johannes 5:3 einmal ausschreiben: „13 Keiner sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht.“ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgendjemand. 14 Sondern jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. 15 Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollbracht ist, bringt Tod hervor.“ Und 1. Johannes: „Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“)

Kommen wir nun zu der scheinbar schweren Frage: Warum hat Gott das Leid bis heute zugelassen?

Jehova, wie sich Gott selbst nennt, duldet die Auflehnung gegen seine Herrschaft für eine begrenzte Zeit. Warum? Damit deutlich wird, dass es nichts Gutes bringt, wenn Menschen selbst regieren (Prediger 7:29; 8:9). Tausende Jahre Menschheitsgeschichte beweisen: Keine Regierung auf der Erde konnte Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. (Jeremia 10:23)

Gottes Herrschaft dagegen ist nur gut für uns (Jesaja 48:17, 18). Jehova wird bald dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden. Auf der Erde werden dann nur noch Menschen leben, die sich für Gottes Herrschaft entschieden haben (Jesaja 11:9). (Nachzulesen in Daniel 2:44)

Abschließend noch eine Frage: Was ist durch Gottes Geduld möglich?

Lesen wir zur Beantwortung dieser Frage Hiob Kapitel 1: 8 bis 12: „8 Und Jehova sprach weiter zu Satan: „Hast du dein Herz auf meinen Knecht Hiob gerichtet, dass es seinesgleichen keinen gibt auf der Erde, einen Mann, untadelig und rechtschaffen, gottesfürchtig und von Schlechtem weichend?“ 9 Darauf antwortete Satan Jehova und sagte: „Ist es etwa umsonst, dass Hiob Gott gefürchtet hat? 10 Hast nicht du selbst um ihn und um sein Haus und um alles, was er hat, ringsum eine Hecke aufgerichtet? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Viehbestand, er hat sich ausgebreitet auf der Erde. 11 Aber zur Abwechslung strecke bitte deine Hand aus, und taste alles an, was er hat, [und sieh,] ob er dir nicht direkt ins Angesicht fluchen wird.“ 12 Daher sprach Jehova zu Satan: „Siehe! Alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn selbst strecke deine Hand nicht aus!“ Da ging Satan hinaus, von der Person Jehovas hinweg.

Der Teufel hat demzufolge behauptet, kein Mensch würde Gott aus selbstloser Liebe dienen. Möchten wir nicht diese Lüge widerlegen? Wir können es. Da Gott geduldig ist, können wir alle zeigen, ob wir lieber von ihm oder von Menschen regiert werden wollen. An unserer Lebensweise ist unsere Entscheidung zu erkennen. (Lies Sprüche 27:11)

 

Dies ist in großen Passagen aus der Broschüre „Eine gute Botschaft von Gott“ (Kap. 8: Warum lässt Gott Leid und Böses zu? Herausgegeben von Jehovas Zeugen) zitiert. Ihr könnt diese Broschüre auch gern selbst lesen. Sie steht unter dem Link https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/gute-botschaft-von-gott/ zum kostenlosen und unverbindlichen (keine Anmeldung notwendig!) Download bereit.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.11.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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