Horst Fleitmann

Kein Problem mit Gendering?

Liebe Freunde, 

der Terminus Gendering steht (eingedeutscht) als  Wort für einen geschlechterbewussten Sprachgebrauch im Interesse der Gleichstellung der Geschlechter. Bei uns Zuhause ist das eigentlich kein Thema mehr. Ich möchte Euch ein Beispiel geben:

Da bin ich heute Morgen aufgestanden, habe mir einen schönen Tasser Käffin gekocht, habe mir die Zeitung,  ääh... den  Zeitunger zur Händin  genommen  und lese, gleich auf dem zweiten Seiter,  eine Beiträgin  zum Thema Gendering.

Ich war überrascht,  denn wie ich eingangs erwähnte, wird bei uns darüber nicht mehr diskutiert... wir praktizieren den sprachlichen Gleichstellunger seit langem problemlos.

Mir kam daher gleich der Ideeer, dass hier wohl so eine Art Sommerloch im Winter, also ein Sommerlocher in der Winterin,  gestopft werden soll.  Wir, also mein Frauer und ich, halten uns in allen Lebensbereichen und Bereichinnen an den korrekten Ausspracher.

Wir haben damit sogar unseren Nachbarn, nebst Nachbarin und Kindern  angesteckt, beide pferdepflegerisch tätig, betreuen also jede Menge Rösser.

Ob das jetzt genderisch richtig ist, sie als Röslein, ihn als Rössler und die beiden Kinder als Rosinchen zu bezeichnen, weiß ich nicht.

Sicher, seit kurzem werden wir schon ein wenig seltsam angeschaut wenn mein Frauer und ich durch den Straßer gehen und uns unterhalten. Daran muss man sich gewöhnen, wenn man etwas konsequent durchziehen möchte. Als ich im letzten Wocher in einer Bussin einer Herrin meine Sitzplätzin anbot, bedankte sie sich mit der Hinweisin, sie müsse ohnehin am nächsten Haltesteller aussteigen.

Dass bereits im Anspracher darauf geachtet werden sollte nichts verkehrt zu machen zeigen die folgenden Beispielerinnen:

A ) habe ich die Eindrückin, dass  Damen die in männlich Form als als Herrin oder Damer angesprochen wurden nicht wirklich herrlicher weden.

B ) hört sich im Gegensatz dazu die weibliche Anrede FRAUER bei den Herren  aber doch dämlich an. Könnte man hier nicht bereits wieder einen Ungleichbehandlunger der Geschlechter vermuten? 

Hier irrt höchstwahrscheinlich die Verfasserin oder war es ein Verfasser.. des Artikels bzw. der Artikelin.

Nach dem Frühstück haben wir beschlossen dass es besser wäre, weder Tanter noch Onkelin zur Jahreswechselin einzuladen, statt dessen mit vollen Armen bzw. Ärminnen den Armen und Ärminnen etwas zu spenden. Das würde der Sinnin des Festes doch eher genügen.

Ich wünsche weiterhin eine schöne Tagin      

© Horst Fleitmann, 2018 nach einer Idee von Paul Uhl

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