Heinz-Walter Hoetter

Gedanken zum Sein und Geschehen in dieser Welt

Der Urknall


 

Das Dumme an der ganzen Geschichte vom Urknall ist, dass der Homo sapiens nicht dabei war. So kommt es oft zum "Durchknall" bei vielen Zeitgenossen. Sie spekulieren darüber, wie sich der Urknall wohl abgespielt haben könnte. Genaueres allerdings weiß man nicht, aber man spricht trotzdem vom sog. „Urknall“.

 

Spekulationen erzeugen aber zwangsläufig Theorien (die dann noch zu beweisen wären, was sich leider oftmals als sehr schwierig herausstellt).

Wie soll es dann auch anders sein, wenn der Homo sapiens, eine sterbliche Erscheinung in den Dimensionen von Raum und Zeit, deren Existenz (also die des Individuums) im Verhältnis zur Ewigkeit (der sog. Zeitlosigkeit) so unscheinbar gering ist, dass noch nicht einmal eine nennenswerte Messbarkeit seiner Existenz erfasst werden kann?

Die Rätsel der Schöpfung werden dem Homo sapiens auf Ewigkeit verborgen bleiben. Sie erscheinen uns dennoch erklärbar zu sein, ja..., wir wollen sie uns erklärbar machen und bemühen unseren menschlichen Geist (der ja auch wiederum abhängig ist von den irdisch angepassten Sinnen), um eben jene Geheimnisse von der Entstehung des Kosmos zu entschlüsseln.


Auf der Suche nach der Weltformel

 

Die Suche nach der sog. "Weltformel" wird sich als lächerlicher Irrweg erweisen.

Wir glauben fest daran (fast) alles zu wissen oder erforschen zu können.

Zwar hatten wir noch nie bessere Gelegenheit, das Universum in solchen Einzelheiten zu bestaunen, aber schlüssig enträtseln wird es der selbst ernannte Homo sapiens nie.

Warum das so und nicht anders ist, das kann man z. B. mit einem anschaulichen Vergleich darstellen: Unser Sonnensystem ist nur ein winziger, unscheinbarer Bruchteil des Universums. Dieser Bruchteil entspricht noch nicht einmal einem Sandkorn in der Sahara.

Alles, was sich der Homo sapiens an Theorien und Erklärungen in Bezug auf den Kosmos einfallen lässt, hängt letztendlich von der Aufnahmefähigkeit seiner (irdisch angepassten) Sinne ab.

Jeder einzelne Mensch hier auf der Erde könnte sich im Grunde genommen sein eigenes Bild (also seine eigene Vorstellung) von der Schöpfung machen. Dabei ist es völlig egal, wie dieses subjektive Bild bzw. diese, seine eigene Vorstellung von der Welt, aussieht.

Es sind eben die spezifischen Eindrücke, die jeder von uns hat und die unser Bild von der Schöpfung prägen (ganz individuell). Ganz wesentlich hängt das eben von der Aufnahmefähigkeit unser Sinnesorgane ab, die jedoch schnell an die Grenzen ihrer Erfahrbarkeit kommen und uns nicht selten sogar täuschen bzw. in die Irre führen.

Und da geht das Problem ja schon los.

Das eigentliche Wesen der Schöpfung – also vom Bau der Atome bis hin zur Beschaffenheit des Universums - kann mit unseren einfachen, zudem noch irdisch angepassten Sinnen (wie oben schon erwähnt), in seinen Dimensionen nicht wirklich und vollumfänglich begriffen werden. Wir können nur einen ganz, ganz winzigen Bereich der Erstreckung des Raumes und der Zeit erfassen. Damit kann das Bild vom Wesen der Schöpfung nur in Bruchstücken wahrgenommen werden.

Und bevor wir überhaupt oder möglicherweise mal etwas als „richtig“ (ob es nun logisch ist oder nicht) verstanden haben, dann wird es wohl schon viel zu spät sein für uns alle, bzw. für die Menschheit als solche.

 

Denn viel Zeit haben wir in der Tat nicht mehr. Unsere geschichtliche Uhr läuft ab. So lange jedenfalls, wie z. B. die Dinosaurier, wird die Menschheit nicht auf dem Planeten Erde überleben.


 

Die Zeit läuft ab


 

Wir verschwenden außerdem viel zu viel Zeit mit Dingen, die oft genug mehr als nur unwichtig sind, wie z. B. der sinnlose Verbrauch unserer begrenzt vorhandenen Ressourcen oder die wie vom Wahnsinn getriebenen Vernichtungskriege, die auf mich den Eindruck machen, als lebten wir Menschen in einem Schlachthaus (voller geisteskranker Individuen)


 

Aber wer denkt schon gerne über diese Dinge nach und auch darüber, dass wir auf Kosten der kommenden Generationen am entsetzlichen Raubbau an der Natur und an der Plünderung des Planeten Erde bedenkenlos teilnehmen, nur des Profits wegen, der auf Dauer wie leicht entzündbares Gas verpufft?


 

ENDE


©Heinz-Walter Hoetter

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