Marlene Remen

HALLO, ICH BIN MARCEL 17

Ja, so ging die Zeit immer weiter, oft war ich todmüde, wenn ich von der
Arbeit nach Hause kam. Etwas essen, Besorgungen für Mama machen,
kleine Reparaturen im Haus oder auch schon mal Größere machen.
An meinem alten VW - Käfer herumschrauben, um ihn irgendwann mal
fertig zu kriegen. Die Original - Ersatzteile waren so schwer zu bekommen,
er war ja Baujahr 1963. Auch schon mal Freunden bei irgendwelchen Problemen
an ihren Autos helfen. Es gab immer was zu tun, aber, es hat mir Spaß gemacht
und ich hatte ja immer meinen Rückzugsort, der Garten und die Laube.

Wenn mich einer brauchte, wußte Jeder, wo ich zu finden war. Ich hatte mich dort
richtig häuslich eingerichtet. Es gab eine gemütliche Couch, einen Sessel und Tisch,
sogar der alte Küchenschrank von meiner Oma war darin. Fernseher und Musik -
Anlage ebenfalls. Für den Winter hatte ich mir einen Gasofen besorgt, es war richtig
gemütlich darin. Einen Anbau habe ich auch an die Laube gemacht, da kam dann der
Rasenmäher und die Gartengeräte rein. Außerdem eine Werkbank für das Werkzeug,
es gab ja immer was zu Schrauben. Meine alte Chiau, mein Mofa aus der Schulzeit,
einen Roller hatte ich mir auch zugelegt, ja, alles war darin, Platz genug dafür.

Dann fing die BIG-BROTHER. ZEIT an und ich war ein richtiger Fan dieser Sendung.
Habe mir alle Staffeln angekuckt, am Besten fand ich die 5. Staffel, die über ein Jahr
ging, die war toll. Aber, je mehr Staffeln kamen, umso mehr wurde das Konzept verändert.
Warum mußte die Produktion so viele sogenannte Promis da rein lassen ? Das hat mehr
geschadet, als genutzt, es wurde immer unglaubwürdiger und der Erfolg ließ merklich nach.
Warum blieben die nicht bei den Normalos, das war viel besser und spannender !


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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