Heinz-Walter Hoetter

Leise erklingen unsere wehmütigen Lieder

Mit jeder Sekunde, die hinter uns liegt, versinkt die Gegenwart unabänderlich in die hinter uns liegende Vergangenheit.

Ja, die Gegenwart ist die Bühne des Lebens. Auch wir spielen mit, allerdings für eine sehr kurze Zeit, die nur einen winzig kleinen Augenblick gedauert hat im Angesicht der Ewigkeit.

Der Augenblick vergeht ebenso, wie alles Leben in dieser Welt. Diese Erkenntnis stellt eine tiefe Wahrheit dar.

Warum aber sehnen wir uns so sehr nach der Vergangenheit, was einmal war im Angesicht von Leben und Sterben?

Weil wir jung waren und (naiv) an die Zukunft glaubten? Oder weil wir noch in voller Blüte standen und all den Widrigkeiten des eigenen Seins aus Unerfahrenheit trotzten?

Die Zukunft, die wir uns erträumten, sie liegt irgendwo tief verborgen und schlafend in uns, denn im Menschen verbergen sich alle Geheimnisses des Universums, so auch unsere eigenen Träume, auch wenn sie nie wahr geworden sind in dieser Realität von Raum und Zeit, die vielleicht gar keine ist, sondern nur eine Illusion.

Nur leise mögen dann erklingen aus dem Reich der Ewigkeit unsere traurigen Lieder, die von Wehmut und Trauer künden über das, was einst für uns gewesen ist und wir erleben durften im Zeitfenster unseres eigenen Bewusstseins.


 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heinz-Walter Hoetter).
Der Beitrag wurde von Heinz-Walter Hoetter auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Wunder der Weihnacht von Werner Gschwandtner



Eine schwere Lungenkrankheit, als Atypische Pneunomie diagnostiziert eröffnete für die Familie Winters einen schweren und vor allem Kostspieligen Leidensweg. Über ein Jahr lang kämpfte ihr acht Jähriges Mädchen nun schon gegen diesen zähen Erreger, doch in der kommenden Weihnachtszeit drohte alles "Aus" zu sein - nur ein Engel in Amy Samanthas Träumen konnte dem kleinen Mädchen nun noch neuen Mut und Hoffnung geben.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Besinnliches" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Heinz-Walter Hoetter

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Was versteht man eigentlich und „Gender“? von Heinz-Walter Hoetter (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Gedanken zum Briefeschreiben von Irene Beddies (Besinnliches)
Ganymed 1 von Paul Rudolf Uhl (Science-Fiction)