Georges Ettlin

Wie bekämpfe ich die Angst ?

Sicherlich,manchmal hilft schon ein halbes Glas Bier. Die Menschen sehen dann für mich schon freundlicher aus.
Als mutiger Mann, für den mich meine wenigen Freunde halten,darf ich darauf hinweisen, dass Angst auch
für mich kein unbekanntes Gefühl ist !
Die Angst beschleicht mich, sie kann unvermittelt und unbegründet erscheinen wie ein Gespenst: Die Angst wirkt lähmend.
Zweifel an meiner Macht, Kraft und Intelligenz tauchen auf: Vielleicht halte ich mich selber zu Unrecht für klug?
Die Atmung verändert sich, Gedächtnis und Merkfähigkeit wird eingeschränkt, mein Englisch wird schlecht und
Kopfrechnen macht mir plötzlich Mühe.... Das macht nur die Angst!
Angst kann aber auch nützlich sein, wenn sie zur Vorsicht mahnt. Um Weihnachten herum kann ein Blick
auf das Bankkonto Angst machen, Angst kann mir auch ein Text machen, den ich vielleicht besser gar nicht veröffenlticht hätte:
"Was werden wohl die Menschen von mir denken "?
Die Angst vor der Angst wäre dann eine Möglichkeit, doch ich schreibe totzdem, um mit meinen Texten und Gedanken
meine Angst zu erschiessen. Dann verliert die Angst ihre Persönlichkeit und wird zur Angst, die nicht die meine ist.
Die Angst steht ja dann im Internet und lebt nicht mehr in meinem Kopf, Herzen und Bauch....
Das Rezept: Ich mache genau das, wovor ich Angst habe: Liebe zu gestehen, Leute ansprechen, Plamagen ertragen,
zum Zahnarzt gehen, unangenehme Besprechungen durchleiden, zugeben, dass auch ich nur ein Mensch bin.!

Der Gebrauch der Fantasie, um das Angstgespenst zu vertreiben:

Ich stopfe die Angst in meine Fussballstiefel und kicke einen Ball in meinem Garten herum
Ich schliesse die Angst gedanklich in den Kleiderschrank meines Nachbarn und gehe ein Bier trinken.
Dann zerknittere ich die Angst wie Papier und werfe sie in den Müll
Oder ich gehe zur Freundin und bitte sie, mir etwas Liebes zu sagen :
Die Freundin ist dann derart erstaunt, dass sie mir tatsächlich etwas Liebes sagt....
und gleich ist meine Angst tot !

***
c/G.E..

Die Erzählung ist nicht autobiographisch,
dient aber dazu die ganz normalen Ängste
sich zuzugestehen und ZEIGT, wie man mit Ängsten umgehen könnte.
Georges Ettlin, Anmerkung zur Geschichte

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Mein Buch beschäftigt sich mit Romantik, Erotik, gedanklichen und metrischen Experimenten, Lebenskunst, Vergänglichkeit und versteckter Satire .

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