Marlene Remen

HALLO, ICH BIN MARCEL 21

Es waren nur noch ein paar Meter bis zu meiner Arbeitsstelle und ich
geriet in eine Verkehrskontrolle. Wurde sofort auf einen eventuellen
Drogenkonsum angesprochen, den ich auch wahrheitsgemäß zugab.
Ausser mir wurden noch mehrere Fahrer angehalten, bei denen auch die
Tests gemacht wurden. Dann mußte ich mein Auto stehen lassen, wurde
zur Blutprobe mitgenommen, mein Führerschein wurde mir entzogen usw.
Allerdings haben mich die Beamten aber noch zur Firma gebracht.

Mein Chef war natürlich nicht begeistert, hat es aber doch sehr locker
aufgenommen. Unser Nachbar hat mich dann Nachmittags abgeholt. Im ganzen
halben Jahr danach hat er mich morgens zur Arbeit gebracht und auch wieder
abgeholt. Auch fuhr er an den Wochenenden mit mir einkaufen. Hätte ich mich
nicht so auf ihn verlassen können, ich wäre ganz schön aufgeschmissen gewesen,
er ist ein wirklich guter Freund. (Dieser liebe Freund ist im Frühjahr diesen
Jahres verstorben, an Leukemie) .

Ich mußte zur  M P U, habe mir alles im Internet dazu herunter geladen, was
wissenswert und zu beachten war. Führerschein neu beantragt, jede Menge Geld
bezahlen müssen, was das gekostet hat. Am Tag der M P U  -  Prüfung war ich
nur noch ein Nervenbündel, Mama sagte : " Du bist weiß, wie die Wand, mach dich
nicht verrückt, du schaffst das !" Mit dem Zug bin ich nach Köln gefahren, habe Nichts
dem Zufall überlassen, mir vorher sogar eine neue Jeans und eine neue Winterjacke
gekauft, war beim Friseur gewesen, sah aus, wie Neu. Nur innen drin sah es ganz
anders aus bei mir. Pünktlich kam ich dort an und hatte ganz schönes Beinschlottern,
was würde mich erwarten ?



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