Heinz-Walter Hoetter

Was versteht man eigentlich unter „Leben“

Merkmale eines Lebewesens

Lebewesen als solche verfügen über ganz bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten.

Lebewesen sind mit Sinne ausgestattet, mit denen sie Informationen aus der Umwelt aufnehmen bzw. wahrnehmen können. Sie reagieren demnach auf Reize aus der Außen- und Innenwelt. Sinne sind jeweils artspezifische Sensoren, die von Lebewesen zu Lebewesen unterschiedlich ausgeprägt sein können (je nach Art).

Lebewesen besitzen einen sog. (eigenen) Stoffwechsel. Die Funktionen des Stoffwechsels erhalten den gesamten Körper und alle biologischen Abläufe am Leben.

Lebewesen können sich vermehren. Sie verfügen über sog. Fortpflanzungsorgane.

Lebewesen werden meist (eigenständig) „lebensfähig“ geboren. Sie wachsen und entwickeln sich gleich nach der Zeugung und später nach der Geburt kontinuierlich weiter, bis zur vollständigen Reife (lebensfähige Eigenständigkeit)

Lebewesen können sich in der Regel selbst bewegen. Auch innerlich halten die biologischen Funktionen den Körper ständig in Bewegung (z. B. die der Zellen).

Lebewesen können sterben. Sie verlieren durch Alterung ihre lebenserhaltenden Funktionen und sterben ab.

Jedes Lebewesen besteht aus einzelnen Zellen, die in ihrer Gesamtheit (und je nach Funktion) den Körper und die inneren Organe bilden. Auch auf der Ebene der Zelle lassen sich die hier erwähnten Eigenschaften eines Lebewesens nachweisen.

Die Frage, ob ein Virus an sich schon als Lebewesen zu betrachten ist, kann nach traditioneller Darstellung verneint werden. Die Viren zeigen z. B. kein eigenes Wachstum noch verfügen oder besitzen sie einen eigenen Stoffwechsel.



©Heinz-Walter Hoetter

 

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