Marlene Remen

HALLO, ICH BIN MARCEL 23

Ja, das Leben ging weiter, mal mehr, mal weniger interessant.
Arbeiten in der Firma, nach Hause fahren, etwas essen und vielleicht
noch Besorgungen machen und dann ab in den Garten und in die Laube.
Tagein, Tagaus das Gleiche, freuen aufs Wochenende und relaxen, wie immer.
Aber im Garten und auch im Haus, es gab immer etwas zu tun. Machte aber
auch Freude und Mama war mir dankbar, wenn ich ihr Einiges abnahm.
Sonntags war Badetag für meinen Vater und das war immer ein Fiasko,
wieso ? Mal war das Wasser zu heiß, dann wieder zu kalt, oder ich hätte ihn
zu fest angepackt, war seit dem Schlaganfall sehr empfindlich geworden.
Ab und zu waren auch die Fußnägel fällig, sein Geknatschte brachte mir
Schweißausbrüche, aber wenn ich einmal dran war, konnte er sich noch so
sehr sträuben, half ihm Nichts.

Am Anfang der Adventszeit stellte ich unseren, wenn auch künstlichen
Weihnachtsbaum auf, so wie in jedem Jahr. Dafür ließ ich mir viel Zeit,
sollte doch alles schön aussehen und Freude machen. Die Lichterkette
kam zuerst dran, ganz akurat, wie es sich gehört, mit gutem Zugang zur
Steckdose, wichtig . Wir haben so viele Kugeln hier bei uns, da konnte jedes
Jahr etwas anderes dekoriert werden. Lametta auch schön ordentlich über
die Zweige gehängt und erst, wenn ich damit zufrieden war, durfte Mama
kucken kommen. Sie stand dann vor dem Baum und hat nur noch gestrahlt
und gesagt :  "Das ist der schönste Weihnachtsbaum, den ich jemals gesehen
habe, Niemand kann das so schön wie du."  Dann hat sie mich geknuddelt
und ich hab mich gefreut, ihr diese Freude gemacht zu haben.

Kurz vor Weihnachten 2012 hatte ich mir eine ziemlich schlimme Erkältung
eingefangen, die ich auch bis übers neue Jahr nicht los geworden bin.
Zum Arzt bin ich nicht gewesen, habe mir wieder mal selber Medikamente
geholt, Aspirin und so weiter, die Erkältung war ziemlich hartnäckig.
Arbeiten ging ich trotzdem und Mama war sehr besorgt um mich, sollte
doch lieber zum Arzt gehen und mich krankschreiben lassen. Ging nicht,
wurde in der Firma doch sehr gebraucht. Am letzten Januarwochenende kam
mein Freund Volker zu uns, den ich schon seit Kindergarten-Zeiten kenne
und wir haben ziemlich was getrunken an diesem Freitagabend.........



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