Heinz-Walter Hoetter

Die Ballade vom bösen König und seiner lesbischen Tochter

Es war einmal ein böser König, in einem fernen Land.
Der hatte eine Tochter, sie war nur eine einzige Schand.


Sie wollte keinen Prinzenmann, der liebend bat um ihre zarte Hand.
Ja, sie war dafür echt lesbisch, auf junge Mädchen sie nur stand.


Der König stark verzweifelt nur, er keinen Thronfolger so fand.
Da nahm er seine Tochter still, mit ihr heimlich dann verschwand.


Er hat sie angezündet. Schon bald war sie ganz schlimm verbrannt.
Sie wollte nur ihr Leben retten und ist in Panik noch davon gerannt.


Ihr zornig Vater, der war aber schneller mit dem Feuer in der Hand.
Die schrecklich böse Tat des Königs, sie blieb für andere unerkannt.


Eines Tages aber seine Tochter als verkohlte Leiche vor ihm stand.
Sie stieß den ihn voller Hass nun vom allerhöchsten Turmesrand.


Sie nahm ihn bös mit in die tiefe Hölle, wo sie beide jetzt verbannt.
Ja, hier endet die kleine Geschichte, die nun jedem jetzt bekannt.


 

Des Königs Reich in der Geschichte aber schon bald verschwand.
Leute, lasst euch sagen, stellt mir zu der G'schichte keine Fragen.


Sie gehört schon Hunderte von Jahren zu den unheimlichen Sagen.


©Heinz-Walter Hoetter

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