Wilhelm Westerkamp

Die Schönheit des Lebens?

Die Schönheit des Lebens träumt ihren eigenen Traum. An ihr hängen die Menschen wie die Trauben und zudem mit gieriger Attitüde und wollen garnicht davon lassen, so attraktiv gestaltet sich die vermeintliche Schönheit des Lebens für sie und die Menschen würden wohl alles dafür hergeben um mit dabei sein zu können, so ein glückliches Leben zu leben, wie sie es sich bisher nur in ihren kühnsten Träumen gewagt haben vorzustellen.
So ist das Leben eben auch ein einziger Traum, der jedoch auch schnell ausgeträumt ist, denn Träume platzen rasch bis sich jedoch eine Neuer auftut. Doch der Mensch muss auch etwas dafür tun, das solch wunderbare Träume auch in Erfüllung gehen können und nicht wie ein Windzug im Nu wieder verschwunden sind.
Liegt aber nun Jemand im Hochsommer im Gras entspannt auf dem Rücken und starrt dabei unablässig in die grelle Sonne, die jetzt hoch am Himmel steht und ihr meisterhaftes Handwerk so versteht, das sie die Träume in die Köpfe der Menschen hineinproduziert, die davon in Entzückung geraten und sich das vermehrte “Glück”, sich in deren Gehirnwindungen zu bohren scheint und sie süchtig davon werden, wie beispielsweise von Kokain. Aber der anschließende Entzug, den viele Menschen verfluchen werden wie den Tod, so wird dieser so wehtun, als würde man sich mit einer Axt versehentlich die Finger abhacken und nach den schönen Träumen kommen jetzt irrsinnige Schmerzen hinzu, diese dringen nun blitzschartig in die Gehirnwindungen der Menschen ein, wie es zuvor noch das ausufernde Glück war, das aber unlängst verschwunden ist.
So werden die Schmerzen bald wieder weniger werden und langsam nachlassen, doch wenigstens ein Funken eines Glücksgefühls ist in jedem Einzelnem von uns spürbar, so dass sich der Einzelne allmählich wieder an der heißen Sonne orientiert, die das “Glück” ja sozusagen durch ihre Strahlen transportiert und dem Menschen, als würde sie ihm diesbezüglich fröhlich zuwinken und hiermit einladen, der “Glückseligkeit” doch Folge leisten zu wollen.
So sind aber Schmerzen (das krasse Gegenteil vom Glück) für den Menschen jedoch dauerhaft kaum zu ertragen. So muss das “Glück” an dieser Stelle, als Korrektiv dienen, damit der Mensch nicht um seinen Verstand gebracht wird.
Denn gerade der Verstand, kann messerscharf zwischen Glück und Unglück differenzieren, den das Individuum solange es lebt, gebrauchen muss, um nicht wie es in Kirchenkreisen immer spöttisch heißt “ In der Hölle  zu schmoren ".

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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