Andreas Rüdig

Wifesharing

WIfesharing ist eine sexuelle Spielart. Der Mann teil dabei die Ehefrau / Lebensabschnittsgefährtin / gute Freundin mit einem anderen Mann, um mit ihr Sex zu haben.

Das Teilen von dem Weib
fördert meinen Leib
ich kenne viele Frauen,
die es sich nicht trauen,
fremdzugehen
doch ihre Männer flehen:
Ich möchte was entdecken
doch der Ehebruch
ist nicht ihr Gesuch
Wifesharing bringt so neue Lust
in den Alltagsfrust
 
Ich teile meine Frau Egberta mit meinem Freund Theobald Willibert. Sie sei ganz heftig in ihn verliebt, behauptet Egberta, möchte mich, Christhard Sigismund, aber auch nicht verlieren. Also geht sie zu vorher festgelegten Zeiten aus dem Haus und nimmt bei ihm quasi Unterricht. Wie verführt man einen Mann? Welch Sexualpraktik gibt es zu entdecken? Was gibt es bei erotischen Hilfsmitteln (wie Kosmetik, Dessous etc.) an Neuigkeiten? Egberta kommt jedesmal begeistert von Theobald Willibert heim.

Und ich bin immer wieder neidisch, was sie dazugelernt hat. Egberta ist mir bald ebenbürdig, wenn nicht gar überlegen. Was kann ich dagegen tun? Genau: Husbandsharing. Ich gehe zu Egbertas Schwester Wilhelmine Gerhardine. Sie berät mich dann in Bereichn wie Bekleidung, Duft, Frauenverführung u. a. Doch leider ist Wilhelmine eine gemeine Petze. Sie hat mich bei Egberta verpfiffen - anders kann ich es nicht nennen. "Du Lüstling!" kreischte daraufhin meine mir Angetraute. "Du willst doch nur mit meiner Schwester ins Bett!" - "Aber Egberta, ich liebe doch nur die eine - nämlich dich!" Geglaubt hat sie mir zwar nicht - erst ein Gespräch mit Wilhelmine konnte sie von meiner Unschuld und Keuschheit überzeugen -, dafür habe ich mich von dem Gedanken des Husbandsharing getrennt: Ich lese jetz Herrenmagazine. Das ist zwar teurer, dafür aber unverfänglicher.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.01.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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