Heinz-Walter Hoetter

Ist alles nur eine Illusion?

Im Hier und Jetzt, der Gegenwart, erfolgt das Leben mit all den verschiedenen Ereignissen um uns herum, die wir entweder selbst erleben oder fern von uns geschehen.

In der Gegenwart fallen Vergangenheit und Zukunft zusammen, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen oder verstehen können. Die Gegenwart ist immer gegenwärtig und überall.


Während ich z. B. diese Zeilen schreibe, entstehen und vergehen ganze Welten irgendwo da draußen in den unendlichen Weiten des Universums. Das passiert einfach so, und wir bekommen von alledem nichts mit.

Die Geburt und der Tod ganzer Sternensysteme stellen aber nur einen kleinen, unendlich winzigen Teil des Geschehens in der Ewigkeit dar.

Da drängen sich mir einige Fragen auf, wie diese hier: "Wie lange dauert die Ewigkeit schon an? Bedeutet Ewigkeit nicht Zeitlosigkeit?“

Der Augenblick geschieht in der Gegenwart, die immer war und ist, und die keine Zeit kennt.

Ja, und wenn es keine Zeit gibt, dann hat der Augenblick auch keine Dauer, dann ist er nur eine kleine, minimale Bewegung, die wir mit unserem Bewusstsein registrieren. Schließlich ist er, sozusagen im nächsten Augenblick, wieder verschwunden.

Wo ist er hin, der Augenblick?

Aber vielleicht ist alles nur eine Illusion, wie alles möglicherweise nur eine Illusion ist. Das Bewusstsein, der Augenblick, die Gegenwart, das Universum, das Leben und der Tod. Alles taucht auf und verschwindet wieder, gerade so, als wäre es nie da gewesen, ähnlich flüchtiger Schatten, die auftauchen und wieder verschwinden.

Und die Ewigkeit deckt ihren Mantel darüber, die vielleicht auch nur eine Illusion ist.



©Heinz-Walter Hoetter

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