Jamin Livingston

Schulwechsel

Als ich in die Sekundarschule kam war ich sehr glücklich und wie wahrscheinlich jeder sehr nervös wegen dem ersten Schultag.

Dort ging ich in die 1Ec in Oberwil und es war am Anfang alles sehr gut und recht einfach aber in der Mitte des ersten Quartals sanken meine Noten sehr tief weil ich mich nicht mehr auf die Schulekonzentriert habe.

Deshalb musste ich im zweitem Jahr das Niveau wechseln aber in Oberwil gab es leider kein platz mehr deshalb musste ich auch gerade noch die Schule wechseln.

Als ich das mitbekommen habe war ich am Boden zerstört.

Und da war dieses Gefühl wieder.

Diese Nervosität wieder wegen dem erst Schultag.

Als ich in die neue Schule in einem für mich noch unbekannten Dorf kam war ich sehr aufgeregt und irgendwie freute ich mich auf einen Neuanfang.

Am Anfang war alles sehr toll die Noten waren super und ich war Klassenbester.

Als ich dachte in dieser Schule wäre es auch super wie in Oberwil mit den Mitschülern kamen die ersten Probleme.

In dieser Schule spielte Suizid eine sehr grosse Rolle und auf einmal verletzten sich sehr gute Freunde von mir sich selbst.

Und das war für mich am Anfang ein riesen Schock aber ich konnte mir das nicht einfach so auf mir liegen lassen.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen den Menschen zu helfen die unter Psychischenproblemen standen.

Ich sprach jeden Tag mit ihnen probierte sie wieder aufzubauen, wieder fitt machen zu können oder ich schrieb Nächte lang mit den Betroffenen um ihnen zu helfen.

Aber ich frass das ganz in mich hinein und sah schreckliche Sachen.

Deshalb musste ich mich auch wieder einwenig auf mich konzentrieren.

Mit meinen 15Jahren habe ich schon 3Personen das Leben gerettet und hab etwa 10Personen wieder psychisch soweit aufgebaut damit sie sich selbst nichts mehr antun oder sie sich sogar selbst Hilfe geholt haben.

Mit meinen Noten war es aber immernoch noch sehr gut und deshalb durfte ich wieder das Niveau wechseln.

Aber als ich den Brief bekommen habe in welche Schule ich gehen musste war ich am Boden zerstört und wollte zuerst nicht mehr das Niveau wechseln und in dieser Klasse bleiben.

Meine Mutter hat mich aber dabei immer Unterstützt und damit bin ich ihr sehr dankbar.

Wir haben einen Brief an den Hauptsitz der Sekundarschule Baselland gesendet in dem wir protestierten und dagegen sprachen.

Aber dies nützte uns leider nichts deshalb musste ich trotzdem in die Sekundarschule in Binningen gehen.

Als ich dort antraff, war mir schon von Anfang an nicht wohl in dieser Klasse.

Als ich die ersten paar Wochen dort war traff ich das erste mal auf die „Gang“ der Schule und sie hatten von Anfang an ein Problem mit mir.

Sie suchten jede Kleinigkeit um mich runterzumachen und bedrohten mich auch mit einem Messer aber ausserhalb des Schulgeländes.

Als ich einmal Nachhause laufen wollte am Abend kamen auch 3 maskierte junge Erwachsene die aber älter als ich waren und schlugen mich zuboden.

Sie sagten mir ich solle mich nicht mehr so oft mit den Mädchen aufhalten weil das ihr Gebiet wäre.

Ab diesem Zeitpunkt war ich immer sehr vorsichtig in der Pause aber als ich einmal beim Jugendhaus Oberwil war kam ein Jugendlicher zu mir und schlug mir eine Ohrfeige zuerst war ich sehr überrascht aber dan habe ich ihm eine zurück geschlagen.

Am nächsten Tag kam er in der Schule zu mir und Entschuldigte sich bei mir.

Er sagte: „Ich war bekifft und hatte mich nicht mehr unter Kontrolle“.

Dan habe ich seine Entschuldigung angenommen aber hab ihn gesagt das ich keinen weiteren Kontakt mit ihm haben möchte weil er auch in dieser „Gang“ ist.

Ab dahin provierte ich mich wieder auf die Schule zu konzentrieren aber es ging sehr schwer.

In der Pause kam immwieder die „Gang“ zu mir und bedrohten mich immerwieder mit Fäusten wenn ich zum Beispiel etwas sage.

Ich habe dieses ganze jeden einzelnen Tag in mich hineingefressen.

Ich fühlte mich hilflos und wusste nicht was ich machen sollte.

Aber zum Glück kamen dann die Winterferien.

In den Winterferien habe ich jeden Kontakt mit ihnen probiert zu vermeiden damit ich keine Unnötigenprobleme bekomme.

Am Ende der Winterferien sprach ich das erste mal mit meiner Mutter über das ganze was passierte und wie es mir momentan geht.

Aber am Montag, an dem Tag an dem die Schule wieder beginnt, bekam ich einen Nervenzusammenbruch und hatte pure Angst in die Schule zu gehen und ich wollte weiterhin keinen Kontakt mit diesen Menschen haben.

Ich wollte mich sogar Einliefern lassen weil es mir so schlecht ging(geht).

Als meine Mutter dort angerufen hat haben sie gesagt das es 4-6 Wochen gehen wird bis wir einen Termin bekommen würden weil ich in der Dringlichkeitsstuffe tief eingeschätzt wurde weil ich keine Suizidgedanken hatte.

Ich wollte mir unbedingt Hilfe holen damit mir geholfen wird.

Deshalb haben wir uns am Michael Morrissey gewendet und er hilft uns in dieser schweren Situation.

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.01.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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