Heinz-Walter Hoetter

Was ist der Mensch?

Leider kann diese Frage nur vom Menschen selbst aufgeworfen und deshalb nur zum Teil auch von ihm selbst beantwortet werden. Das liegt daran, dass der Mensch in seinem tiefsten Wesen ein Sucher ist, aber auf seiner Suchen stets auf Grenzen der Erkenntnis und des Wissens stößt.

 

Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

 

Was ist der Sinn unseres Daseins, dem Werden und Vergehen?

Auch die Frage nach dem Ursprung allen Seins bzw. allen Existenten liegt in diesen drei Fragen verborgen.

 

Ich persönlich habe mir selbst darauf eine Antwort gegeben. Ich erhebe keinen Anspruch auf absolute Wahrheit, sondern gebe hier nur meine Gedanken zum Sein und Geschehen in dieser Welt wieder.

 

Die Schöpfung an sich ist niemals vollkommen. Sie entwickelt sich dagegen vielmehr immer weiter.

 

Das Leben eines jeden Menschen kann mit einer langen Reise durch Raum und Zeit, ein ständiges Pendeln zwischen den Welten (Diesseits oder Jenseits) verstanden werden. Das Jenseits ist immer die andere, dem Diesseits gegenüber gestellte Welt und umgekehrt.

 

Die Aufgabe jedes Menschen ist es, sein Bewusstsein auszubilden, was wir durch eigenes Suchen, durch ständiges Forschen und Lernen erreichen, damit wir auf jene Erkenntnisse stoßen, die uns die großen Lebensfragen erklären und beantworten können.

 

Es geht also immer darum, dass jeder einzelne Mensch aus eigener Kraft und eigenem Bemühen heraus Wissen und Weisheit bilden sollte, um sein Leben und das Leben an sich verstehen zu können. Wir müssen also damit anfangen, selbst zu denken und selbst zu forschen. Das dürfen wir auf gar keinen Fall oberflächlich tun, sondern müssen über unsere eigene Existenz in unserem Universum tiefgehend nachdenken und meditieren.

 

Nur auf diese Art und Weise können wir die großen Wahrheiten des Lebens und des Sterbens, des Todes und den der Gesetzmäßigkeiten in unserem Dasein erkennen und verstehen.

 

Es gibt in der Tat kein endgültiges Verschwinden. Es gibt nur ein Sich-Verwandeln bzw. ein Sich-Umwandeln. Hier, auf diesem Planeten, den wir Menschen Erde nennen, machen wir alle nur eine Zwischenstation im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.

 

Das Leben ist immer ein Werden, ein Vergehen und Wieder-Werden und Wieder-Vergehen, egal wo und in welcher Galaxie oder in welchem Universum auch immer das gerade geschieht.

 

Wir sind jetzt hier. Unsere Existenz ermöglicht der Geist in unserem tiefsten Innern, der aus feinstofflicher Energie besteht und mit dem Bewussten im Teilchenmeer (die Gesamtheit aller Erscheinungsformen in den Universen bzw. aller Formen von Materie) verbunden ist.

 

Was wir Gott nennen ist in Wirklichkeit der König der Weisheit. Dieser König der Weisheit ist aber keine Person, sondern die höchst entwickelte Energieform im gesamten Universum überhaupt. Sie ist absolut neutral, ungeschlechtlich und eine hoch intelligente Energieform, die alle Geistformen allen uns bekannten Lebens (und darüber hinaus) kreiert und niemals damit aufhört. Wir Menschen bezeichnen diesen ewigen Prozess als Schöpfung, die jedoch keinerlei Ähnlichkeiten mit den von den Religionen postulierten Menschengott hat, der eine Erfindung des Menschen selbst ist.

(c)Heinz-Walter Hoetter

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