Heinz-Walter Hoetter

Die Ballade von der Schuhverkäuferin Brigitte

Ein wunderschönes Mädchen, es kam von weit her nach FFB.
Sie war recht klein, so zierlich aber schlau, sah aus wie eine Fee.
Schon bald fand sie eine gute Stellung in einem Schuhgeschäft,
jedoch ihre Chefin war recht böse und auch gar nicht zu ihr nett.


 

Und eines Tages kam diese Dame, die schon ein wenig älter,
mit einem Schuhpaket für einen Herrn, ein höherer Angestellter.
"Nimm das Paket, mein liebes Kind und geh' damit in dieses Amt.
Und bist du da, so leg' es unserem Kunden höflich in die Hand.


 

Bald hätte ich's fast vergessen, denn das schöne Mädchen hieß Brigitte.
Wie ich schon sagte, war sie wunderschön, zudem mit großem Brustgetitte.
Dann ging sie los und war schon bald bei diesem Herrn, ein fettes Individuum.
Er hatte Lust, war auch sehr geil. „Wenn sie nicht will, leg' ich sie trotzdem um.“


 

Das schöne Mädchen, völlig unerfahren, gab sich gleich diesem Fettsack hin.
Im Amt bekam es keiner mit. Die beiden trieben es recht toll im sexuellen Sinn.
Und etwas später, nach heftigem Lustgespiele, der korpulente Herr gestand,
er wolle mehr von ihr, was Brigitte, die wunderschöne, nur begreiflich fand.


 

Als Brigitte wieder von ihm ging, da konnte sie es gar nicht so richtig fassen.
Sie hatte sich soeben von einem höheren Angestellten im Amte vögeln lassen.
Das nächste Mal, so dachte sie, da bin ich sicherlich nicht mehr so dumm.
Am nächsten Tage aber schlief sie schon wieder mit ihrem fetten Individuum.


 

Es kam der Tag in FFB, da nahm der dicke Herr Brigitte dann zu seiner Frau.
Die Hochzeit war ein Großereignis, in Stadt und Land war sie die Superschau.
Schon lang ist es her, doch die schöne Brigitte ist eine reiche Witwe geworden.
Ihr Mann, er starb sehr früh an einem Herzinfarkt, Brigitte hatte keine Sorgen.


 

Ihr lieben Leute, lasst euch sagen, das war die Ballade von Brigitte gewesen.
Ihr verstorbener Ehemann, der liegt jetzt auf dem Friedhof und ist am Verwesen.
Natürlich ist sie schon viel älter geworden, doch sieht aber immer noch gut aus.
Sie ist reich, ja richtig vermögend und hat draußen vor der Stadt ein großes Haus.


 

Was will man mehr als ehemalige Schuhverkäuferin, bitte sehr?


 


 

ENDE


 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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