Heinz-Walter Hoetter

Ein Jahrhundert der Kriege - Und das Morden hört nicht auf

Das 20. Jahrhundert wurde nicht zuletzt wegen der Völkermorde zum blutigsten der Geschichte.

Völkermord wird definiert als systematische und geplante Vernichtung einer gesamten nationalen, rassischen, politischen oder ethnischen Gruppe.

Im 20. Jahrhundert sollen dabei über 41 Millionen Menschen niedergemetzelt worden sein.

Zum Beispiel wurden 1994 in Ruanda ungefähr 800 000 Menschen getötet — die meisten davon Zivilisten, die durch Hasspropaganda aufgestachelt worden waren. In einem Zeitraum von 100 Tagen sollen jeden Tag durchschnittlich 8 000 Menschen getötet worden sein.

Das war ein fünfmal schnelleres Morden als in den Gaskammern der Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg.

Die Weltgeschichte ist mörderisch.

Staaten sind reißende Bestien.

Nach neuesten Schätzungen war der Zweite Weltkrieg in der Tat das tödlichste und mörderischste Ereignis der Menschheitsgeschichte. An die 66 Millionen Menschen kamen dabei um, darunter 46 Millionen Zivilisten. Einbezogen wurde hierbei der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg, der bereits 1937 begann und erst durch den Angriff Japans auf Pearl Harbor im Dezember 1941 Teil des 2. Weltkrieges wurde.

Weiterhin zählen dazu die stalinistischen Säuberungen, der Holocaust und die bengalische Hungersnot von 1934 bis 1944, die darauf zurück geführt wird, dass die britische Kolonialregierung die Versorgung der damaligen Zivilbevölkerung zu Gunsten der Armee drastisch reduzierte.

Aber es gab noch andere Massenmorde in der Geschichte der Menschheit.

Hier ist unter anderem Dschingis Khan zu nennen, der den gewaltsamen Tod von ca. 40 Millionen Menschen, etwa ein Zehntel der damaligen Weltbevölkerung, zu verantworten hat.

Noch schlimmer war ein gewisser General An Lushan, dessen Revolution in den Jahren 755 bis 763 an die 36 Millionen Menschen das Leben kostete. Das waren etwa dreiviertel der damaligen chinesischen Bevölkerung.

Auch die monotheistischen Religionen aus dem Nahen Osten haben unzählige Menschen auf dem Gewissen.

Beispielweise wurden ca. 15 Millionen Menschen Todesopfer der sog. Conquista Amerikas. Einerseits aus Gier nach Reichtümer, andererseits durch den Bekehrungseifer der katholischen Kräfte.

Aber auch der Islam steht dem Morden unschuldiger Menschen in nichts nach.

In den letzten 1400 Jahren wurden ca. 270 Millionen Menschen durch diese Religion des Friedens getötet. Darunter zählen die 80 Millionen Opfer der durch die Muslime getöteten Hindus zwischen 1000 und 1500 n. Chr. Auch 35 Millionen Buddhisten wurden von den Heeren Allahs abgeschlachtet.

So geht das brutale Morden überall weiter – auch in unserer heutigen Zeit.

Es wird meiner Meinung nach kein Ende nehmen, sondern alles deutet darauf hin, dass der Menschheit ein neues Massenmorden durch bestehende Mächte und deren Kriege bevorsteht.

Einen Grund dafür finden sie immer – denn: Staaten und Mächte sind reißende Bestien.



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