Heinz-Walter Hoetter

Leben wir in einer Matrix?

Bisweilen stelle ich mir Fragen wie diese hier: "Leben wir in einer Matrix? Ist alles, was wir mit unseren irdisch angepassten Sinnen wahrnehmen, nur eine Projektion? Ist es vielleicht so, dass wir nur in einer künstlich geschaffenen Realität bzw. virtuellen Welt leben? Sind unsere 3D-Wahrnehmungen nur eine Illusion, sodass wir tatsächlich, aber ohne es zu wissen, in einer fantasierten Matrix-Realität existieren?"


 

...


 

Die Matrix-Trilogie war ein großer finanzieller Erfolg, das ist richtig. Aber sie hat auch eine Botschaft gebracht und die Aufmerksamkeit von etablierten Intellektuellen auf sich gezogen. Nun ist die Matrix-Philosophie, dass wir Menschen einer metaphysischen Täuschung ausgesetzt sind, nicht neu. Schon im 17. Jahrhundert wurde dieses Denken ins Herz der westlichen Philosophie geimpft, nämlich durch Rene Descartes, der als der moderne Vater der "Vielleicht"-Schule gilt, deren zentraler Inhalt ist, dass jede Art von Fantasie-Szenario möglich ist, einzig deshalb WEIL es eben VORSTELLBAR ist. Auch der deutsche Filmemacher Rainer Werner Fassbinder (gestorben 1982) hatte eine ähnliche Idee, die er in seinem Film "Welt am Draht" verarbeitete. In Prinzip wird in allen Filmen das Primat der Realität verworfen und das Bewusstsein als primär angesehen.

Diesen Weg verfolge ich als Autor von Kurzgeschichten (und Gedichte) ebenfalls. Ich denke da an die Quantenphysik, in der es offenbar völlig andere Gesetzmäßigkeiten gibt, als in unserer ach so realen Welt, die ausschließlich mit unseren fünf Sinnen erfahrbar ist (die uns zudem noch überaus gut täuschen können).

Alles ist möglich, wenn wir die Ketten mit unserem Intellekt und der Fantasie sprengen, die uns in dieser Welt von Raum und Zeit gefangen halten.


(c)Heinz-Walter Hoetter

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heinz-Walter Hoetter).
Der Beitrag wurde von Heinz-Walter Hoetter auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.02.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Klares Bild: Gedankengänge eines Fernfahrers in Versform von Wilhelm Braisch



"Fünf bis sechs mal die Woche bis zu zehn Stunden auf der Autobahn, da hat man sehr viel Zeit den eigenen Gedanken nachzugehen ..." Der Autor war viele Jahre "on the Road" - und hat einige seiner Gedanken in Versform festgehalten.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Einfach so zum Lesen und Nachdenken" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Heinz-Walter Hoetter

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Wir alle sind nur auf der Durchreise von Heinz-Walter Hoetter (Lebensgeschichten & Schicksale)
Menschen im Hotel VIII von Margit Farwig (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Der intelligente Karli von Margit Kvarda (Humor)