Ingeborg Henrichs

Die Fernbedienung

Neben mir im anderen Rentnersessel, sitzt er, mein Schatz. Gut gelaunt und in Vorfreude auf seine
Lieblingssendung im Fernsehen, genauer wäre hier auf eine von den vielen, wartend.
Programmvielfalt, heutzutage sich dem Grenzbereich Unüberschaubarkeit nähernd, sei Dank.
Nun, um Fernsehen komfortabel genießen zu können, was brauchen wir dazu, abgesehen von bestimmten Getränken und kleinen Leckereien, in jedem Fall? Die Fernbedienung. Angemerkt sei hier, daß unsere Generation noch das Ein- Um- und Ausschalten  per Hand nach vorherigem Aufstehen aus dem gemütlichen Sitzmöbel kannte, natürlich auch das schwarz-weiß Fernsehgerät, incl. einem Programmende, Sendeschluß genannt.
Also, besagte Fernbedienung, einstmals als unsere deklariert, verlor dieses Merkmal, denn er sicherte oder erschlich? sich nach und nach die Verfügungshoheit, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Ein Gewohnheitsrecht, daß sich, vielleicht auch mangels Einspruch meinerseits, diskret etablierte. Mir geht es, insgesamt betrachtet, nicht schlecht an der Seite von meinem Schatz, auch nach  vielen gemeinsamen Jahrzehnten nicht. Er ist ein Treuer, ein Gewohnheitsmensch und ich meine, das mit uns beiden könnte einfach so bleiben, auch ewig...Doch was hält schon so lang?

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