Heinz-Walter Hoetter

Geister und Gespenster

Geister und Gespenster haben ein ziemlich trauriges Leben. Sie müssen immerfort spuken und ängstliche Leute erschrecken. Das ist auf die Dauer echt langweilig.

 

Geister und Gespenster haben keine Freizeit. Sie müssen in alten Burgen und Schlössern ihr Unwesen treiben, heulen darin herum, rasseln mit ihren Ketten oder machen komische Geräusche in alten Häusern, so dass jeder glaubt, dass es die Abflussrohre sind.

 

Also wirklich!

 

Geister und Gespenster sind eigentlich arme Gesellen. Sie haben keine Freunde und können sich mit niemanden so richtig unterhalten, da jeder Angst vor ihnen hat, weil sie angeblich so gruselig sind.

 

Darum wagt sich keiner in ihre Nähe.

 

Die Menschen denken fast alle schlecht über sie. Das ist eigentlich jammerschade. So gruselig sind sie nämlich gar nicht..., ich meine die Geister und Gespenster und nicht die Menschen, obwohl die manchmal gruseliger sein können.

 

Geister und Gespenster würden sich bestimmt darüber freuen, wenn man nicht immer vor ihnen davonläuft. Vielleicht machen sie nur deshalb so viel Gepolter und Getöse weil sie so einsam und allein sind und nur jemanden suchen, der mal mit ihnen quatscht.

 

Wenn also jemand von euch irgendwann auf einen Geist oder auf ein Gespenst trifft, dann lauft nicht gleich davon, sondern sprecht oder spielt stattdessen mal mit ihnen ein Weilchen. Das mögen diese transparenten Nachtschwärmer besonders gern.

Versucht es doch mal und seid nicht so ängstlich!

 

Also, ihr lieben Leute, erschreckt nicht gleich, wenn euch mal ein Geist oder ein Gespenst begegnet. Ihr werdet sehen, sie haben Manieren und sind nett.

 

Ehrlich!

 

Huh!

 

©Heinz-Walter Hoetter

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