Heinz-Walter Hoetter

Leise erklingen unsere wehmütigen Lieder

Die Gegenwart ist die Bühne des Lebens. Auch wir spielen mit, aber nur für eine beschränkte Zeit.

Mit jeder Sekunde, die hinter uns liegt, verlieren wir jedes Mal ein kleines Stück mehr von unserem eigenen Dasein unwiederbringlich an die Vergangenheit.

Der Augenblick vergeht ebenso, wie alles Leben in dieser Welt. In dieser Erkenntnis liegt eine tiefe Wahrheit.

Warum aber sehnen wir uns nach dem, was einmal war und so weit in der Zeit zurück liegt? Unsere Erinnerungen sind wohl das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Liegt es vielleicht daran?

Je älter wir werden, um so mehr denken wir auch gerne an die Zeit unserer Jugend zurück, als wir noch in voller Blüte standen und voller Zuversicht an die Zukunft glaubten.

Die Zukunft, die wir uns erträumten? Was wurde davon wahr und was nicht? Darauf kann sich jeder nur selbst eine Antwort geben.

Ja, alles endet einmal. Nichts bleibt für immer.

Nur leise mögen dann erklingen aus dem Reich der Ewigkeit unsere einsamen Lieder, die von Glück, Wehmut oder vielleicht sogar von Trauer künden über das, was einst war, aber für immer verloren gegangen ist.


 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.03.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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