Wilhelm Westerkamp

Der Fußball und einige Tüten Chips

Der Profifußball steht so hoch im Kurs wie noch nie - und das europaweit. Er breitet sich aus wie glühende Lava – also eher langsam jedoch stetig, so dass es dem Publikum kaum auffällt. Da verwundert es nicht, das Fußball die Nummer eins unter den Sportarten in Deutschland ist und dies vermutlich auf längere Sicht auch so bleiben wird. Die Fans dieser Sportart können natürlich nicht genug davon bekommen und so mancher von denen, bestellt dann noch den Bezahlkanal “Sky”, damit diese eine “Rundumversorgung” mit Fußball haben und ihnen in der “Champions League” nur ja kein Spiel durch die Lappen geht. Und als Zugabe sendet “Sky” bisweilen den schon höher aufgelösten HD-Standard 4k, um die Spiele in der “Champions League “ dem Abonnenten nun “messerscharf” auf den Bildschirm zaubern zu können.
Meistens jedoch, wenn solche Fußballfans Zuhause vor dem HD-Fernseher dort im Sessel sitzend, der Fußballübertragung auf “Sky” entgegen fiebern, werden dann plötzlich einige Tüten Chips in Glasschüsseln serviert, damit auch der kulinarische Aspekt bei so einer Fußballübertragung abgedeckt ist. Denn so ein Fußballspiel kann ja manchmal jedenfalls äußerst spannend für den Fußballfan werden, so dass ein wenig von dieser “Nervennahrung” nicht unbedingt schaden kann, aber gesund ist das Vertilgen dieser Chips sicher auch nicht.
Da drängt sich mir in diesem Zusammenhang aber noch diese pikante Frage auf: Ist denn nicht der Spitzensport ebenso ungesund wie das Konsumieren vieler Fußballfans solch kalorienhaltiger Chips? Wer sich mit Doping im Spitzensport ein wenig auskennt, wird diese Frage schnell beantworten können. Denn diese Chips werden sicher um ein vielfaches „gesünder“ sein, als diverse Dopingpräparate zum Muskelaufbau, wie z.B. Anabolika oder Wachstumshormone (HGH), die schwere Nebenwirkungen haben können und vermutlich auch  bei den Fußballprofis eingesetzt werden sollen. So darf man diesen schrägen Vergleich hierzu doch einmal ziehen, denn ist dieser wohl nicht so ganz von der Hand zu weisen, auch wenn er nicht ganz Ernst zu nehmen ist.

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