Georges Ettlin

Das silberne Glöcklein der Liebe


Nun gut, es scheint  hie und da recht kompliziert zu sein, seine Bedürfnisse beim anderen Geschlecht
kund zu tun, ohne sich zu plamieren oder sogar im Gefängis zu landen. Der Grund dafür ist
nicht einfach Bosheit, sondern ganz einfach die Unkenntnis des Mannes bezüglich der weiblichen Psyche und den
 Funktionen der weiblichen Körperlichkeit, ausgehend vom immer-suchenden Mann , der seinen eigenen Geschlechtstrieb
mit dem Geschlechtstrieb der Frau gleichsetzt : Von sich selber auf andere zu schliessen ist immer ein Fehler,
denn die Anderen sind tatsächlich oft anders.Einfacher ist es zum Beispiel beim Rotwild, welches sich im Herbst nach
geruchlichen Signalen des Weibchens richtet: Wo es keinen erotischen Geruch gibt, da wird verzichtet, es gibt bei den
Hirschen deshalb auch keine Vergwaltigungen.
Die menschlichen weiblichen Signale sind dagegen recht vielseitig,manchmal sogar vorgetäuscht durch Kleidung und Benehmen,
es sind Frauen, die sozusagen immer mit dem sibernen Glöcklein der Liebe bimmeln, jedoch irgendwie etwas ganz Anderes wollen.

In der Annahme der Frauen die glauben dass Männer immer das Gleiche wollen, besteht das Risiko von Irrtümern,
die den guten Ruf des Mannes schädigen können. Es empfiehlt sich deshalb für den Mann zum Anfang der Annäherung
sozusagen selber auf geistreichem, verbalem Wege mit eleganter Unterstüztung von Körpersprache mit dem eingenen Glöcklein der
Liebe zu klingeln, ohne dass die Nachbarn etwas davon mitbekommen: Frauen lieben Intelligenz, Diskretion und Humor.
Berührungen ohne Grund , die aber erotisch motiviert sind, sind zu vermeiden, weil das die Frauen erschreckt.Das Sensorium des Mannes
muss so gut entwickelt sein, dass er merkt, wenn ein Liebesenglein durch den Raum schwebt und mit dem silbernen Glöcklein klingelt.
Dann muss er die Geduld aufbringen, nicht einfach aufs Ganze zu gehen, er sollte auf die Spielart und Fantasie der
Frau eingehen, sie erkennen und der Frau schlussendlich die Regie überlassen. Wenn diese Hürden, die dem Manne oft lästig sind,
überwunden sind,dann darf er endlich ungestüm und draufgängerisch werden, wenn seine sexuelle Kraft bis dannhin noch nicht
verpufft und erloschen ist.

***
c/G.E.

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