Fritz Lenders

schwarze Burg und rote Rosen ( Teil 10

... Armina zappelte  wie ein Fisch auf dem Trockenen.., während sie von der Hand ihres Vaters immer weiter durchs Gebüsch in den Wald gezogen wurde.

" Du bringst mich wirklich um den Verstand.., du elende Kröte.. "

Und zum dritten mal knalle er seiner Tochter eine Ohrfeige ins Gesicht..,  daß ihr Kopf wie ein Kreisel herumgeschleudert wurde..

" Wag es nie wieder, mich so in Angst zu versetzen.
Wag es nie wieder... solch dumme Alleingänge zu unternehmen... "

Trotz ihres echt wiederlichen Gestankes.., nahm er sie kurz in den Arm und drückte sie fest an sich...

" Du bist mein Ein und Alles..., ich sage es dir ja wirklich nicht oft... und ich werde es auch in Zukunft nicht öfters wiederholen... aber bitte bleib am Leben und halte dich vor solch unabschätzbaren Aktionen fern.. "

Bruno  streichelte nochmals über den Kopf seiner Tochter...  " und bitte zieh dir irgendwelche andere Klamotten an.. sonst kotze ich mich zu Tode.. "

Armina hatte selber genug mit ihrem Brechreitz zu kämpfen...!
Sozusagen hatte sie bis zum Hals in der Scheisse gesteckt.
Echt tolle Leistung.

Aber da sie zwar einerseits eine Kämpferin war...,
liebte sie das Risiko und irgendwie auch den schweissigen Geruch der Gefahr und der Aufregung...

Andrerseits war sie dennoch eine Frau und  wollte gepflegt sein..
und plante deshalb immer ein bischen weiter im Vorraus.

Zum Beispiel was Kleidung zum wechseln betraf.

Sie suchte mit brennender Wange unter den mitgeführten Gegenständen, die sich bei den Gefährten ihres Vaters befanden..
nach ihrem Sack.. in dem sie sich ein paar Sachen finden liesen, die sie eingepackt hatte.
Nur so aus reiner Vorsicht.. und aus weiblicher Intuition.

Na toll..., sie muste also ihre wundervollen Kampfhosen und das leichte Kettenhemdchen.. gegen derbe Feldarbeiterklamotten eintauschen.
wie man heute sagen würde.. maßgeschneiderte Lederjeans... und modisch , metallig glitzerndes Oberteil.
Kaputzenpulli aus feinsten Ringen zu einem Kampfdress gestaltet.
Hinter einem Gebüsch erledigte sie ihre stinkende.. Morgentoilette.. sozusagen.
Schon alleine aus den nassen Lederfüßlingen herauszukommen war eine Qual..
Ganz zu schweigen von der Hose.
Vielleicht sollte sie sich doch mal zu einem Rock entschließen. 
Er könnte ja ebenfalls aus Leder sein.. aber im Falle eines Falles... , zum Beispiel nach einem erfrischenden Morgenbad in der Jauchegrube des Burgbereiches.. würde er sich sicher leichter austauschen lassen. Naja..

Waschen konnte sie sich nicht aber wenigstens mit einem Tuch abreiben.
Armina fror sich fast zu Tode.. als sie nackt hinter dem Busch kauerte.
Jetzt aber.. schnell rein in die Bauernkleider, eine derbe Wollhose und ein zerschlissenes Oberteil..., und zurück zur Truppe.
Sie sah aus wie ein Trampel...!
Wie ein geschmackloser trampel.
Hoffentlich muste sie nicht bei Tageslicht so ins Dorf zurückkehren.
Aber egal.
Momentan stand Wichtigeres auf dem Plan.

Ihre Begleiter hatten sich in den Büschen, seitlich der Burg verborgen und beobachteten, wie die Leute des Bischofs.., fast auf den Knieen liegend...,
etwa 200 Meter von ihnen entfernt aber nur ca. 40 m  vom Burgtor weg...

panisch zurückliefen.. als die Stimme weitere Warnungen in ihre  Richtung riefen.
Oben am Turm wurde das Maschienengewehr auf die Angreifer gerichtet und zeitgleich ging auch das Burgtor auf.

Drei Personen traten in den Torbogen und riefen zu den Soldaten.., es möge sich der Anführer zu ihnen begeben um den Grund des Eintreffens zu erklären.

" Wir sind für ein Gespräch bereit und bitten Sie, ohne Waffen zur Burg heranzutreten. Es wird keinem Menschen ein Leid zugefügt werden.. es geht nur um ein Gespräch " 

Und tatsächlich sah Armina, wie ein Mann zu Pferd , gefolgt von zwei Begleitern, die zu Fuss neben ihm herliefen.. in Richtung Burg kam.
Sehr zögerlich.. fast ängstlich.
Nein.. eher übervorsichtig.
Angst war vermutlich nur wegen der hellen Sonne zu erkennen.
Aber dadurch der Morgen nun voll anbrach, hatte der Strahler schon sehr an Kraft verloren.
Mittlerweile dürfte es gegen 7.00 Uhr morgens sein.

" Ich bin vom Bischof von Augsburg gesand.. um die Steuern zu übernehmen.. und die Zusage zu erhalten.., daß auch fürderhin.. monatlich der Zehnte an Abgaben gewährleistet wird.
Außerdem muß ein Beitrag zum Bau der neuen Stadtmauer geleistet werden. "

Der Berittene hielt sich für ziemlich unangreifbar, weil er auf dem Pferd sitzend doch schon recht imposant aussah.. und außerdem hatten seine Begleiter unter ihren Umhängen, natürlich ihre gezückten Schwerter in der Hand.

Helmreich stand neben Everie  und Helene Berchtold  auf der nun mittlerweile heruntergelassenen Zugbrücke..., etwas mehr wie 5 Meter vor dem Burgtor.

" es tut mir leid, aber ihr müßt eurem Bischoff mitteilen, daß von Seiten der Burg keinerlei Leistung zu erwarten sein  wird.
Weder an Steuern noch als Spende für die Stadtmauer. "

Helmreich trat noch näher an die Dreiergruppe  heran.

" Wir haben fast unser ganzes Vermögen für den Wiederaufbau des Dorfes verwendet, welches vor zwei Jahren von euren Männern ausgeplündert und niedergebrannt wurde."

Everie muste erkennen, daß Helmreich sehr dominant und furchtlos...ohne nachzudenken den Burgherren in sich erkennen ließ.

" geht zu euren Mannen, beratet euch und kehrt zum Bischoff zurück. Glaubt mir.., es ist das Beste für uns Alle. "

Helmreich trat zurück zu Everie und Helene und blickte über seine Schulter in Richtung Burg, wo sich seine Frau.. Adelheid unruhig, und mit einem Umhang über den Schultern gegen die Morgenkälte schützend.. um ihren Mann sorgte.

" Tut mir leid."  antwortete der Berittene  , " Wir sind angewiesen, nicht ohne Steuern zurückzukommen. "

Mit einer weiten Armbewegung in Richtung seiner Männer wollte er vermutlich darstellen, daß sie in der überlegenen Überzahl waren.

" Ich kann eurer Antwort nur entnehmen, daß es auf einen Kampf hinauslaufen wird. "

mit diesen Worten zog er sein Pferd an der Kandarre zurück in Richtung Wald.

" Wir geben euch die Möglichkeit, die Burg zu verlassen, keinem ihrer Bewohner wird ein Leid geschehen. Jedoch müssen wir das Pfandrecht unseres Bischoffs ausführen. "

Fast schon den Wald erreichend, rief er über die Schulter zurück zu Helmreich.

" Seid kein Narr..., euer Leben sollte doch mehr wert sein, als die Steuerabgaben.. "

Als er bei seinen Soldaten angekommen war, konnte Armina beobachten, wie der Anführer seine Leute anherrschte, endlich wieder zu sich zu kommen und nicht wie ängstliche Weiber zu zittern.

Helmreich rief noch zu den Soldaten rüber, sie sollen sich nicht zu Dumheiten überreden lassen und lieber zu Frau und Kind nach Hause kehren.
Doch dies hätte er sich eigentlich sparen können. 
Natürlich hatten die Soldaten nur selten Frauen und Kinder.
Sie waren eher  mit Rauben und Plündern beschäftigt.. als mit Familienplanung.

Die Drei , also Helmreich, Everie und Helene gingen zurück in den Schutz der Burg.
Und gleichzeitig  formierten sich am Waldrand die Angreifer in 5 Gruppen zu jeweils 20 Mann in verschiedenen Positionen. 

Am zweiten Turm, seitlich, also schon näher bei Arminas Leuten , am Abgrund in der Nähe des Tümpels wurde das zweite Maschienengewehr in Position gebracht.

Man konnte das Klicken und das metallische Ratschen hören, jedoch nicht verstehen, was es bedeutete.
Damals waren Maschienengewehre nicht sehr bekannt.
 Aber sehr wohl waren Katapulte bekannt.
Und genau so ein Unikum wurde aus dem Wald geschoben und in Front auf das Burgtor justiert.

Die fünf  Gruppen zu jeweils 20 Mann verteilten sich in ihre Angriffszonen und  spannten im Schutz ihrer Schilder.. ihre Bögen.
Eine weitere, kleinere Gruppe hatte einen überdimensionalen, fest am Boden zu verankernden Bogen aufgestellt ,welcher mit Pfeilen zu bestücken war, die länger wie 2 Meter waren und extrem scharfe Klingen als Federsersatz eingearbeitet hatten.
Eine äußerst grausame Waffe, welche in eine Soldatenmege gefeuert... auf einen Schlag mehrere Männer ausschalten konnte.

" Wir geben euch letztmalig die Möglichkeit.. die Burg zu verlassen.., die Anlage freiwillig zu übergeben. "

 die Stimme des Anführers schallte in Richtung Helmreich und seine Leute.

"Wie ich mir vorstellen kann, werden nicht mehr als vielleicht 20 Männer auf der Burg sein. Wie wollt ihr euch also verteidigen ? "

" Im Falle eines kriegerischen Aktes des Angriffes..., werden wir euch mit allen uns zur Möglichkeit stehenden Mitteln auslöschen.. "

Die Stimme aus dem Lautsprecher war schon durch ihre unheimliche Lautstärke erschreckend genug.
Zumindest für Menschen aus dem 11. Jahrhundert.

Armina sah aus dem Verborgenen.., wie der  große Bogen gespannt wurde. 
3 Männer zogen die Sehne zurück und ein Vierter legte den Pfeil ein.

In dem Augenblick , als der Riesenpfeil lossurrte in Richtug Turm..
fegte eine Salve von Maschiengewehrfeuer eine Spur der Verwüstung vor die Füße der Angreifer.

Der Lärm war höllisch und die Wirkung sollte eigentlich als Warnung für die Agressoren diehnen.
Steine spritzten in hohem Bogen auf, wo die Projektile einschlugen.
Eine breite Furche tat sich vor den Männern auf.
Staub, Grasbüschel und Steinsplitter vermischten sich in eine Masse an erschreckendem Gemisch welches den Leuten ins Gesicht spritzte.
Die Soldaten des Kirchenfürstes ließen sich nach hinten in den Staub fallen.
Jedoch...wie sie bemerkten, war keiner von ihnen verletzt.
Merkwürdig.

Die Soldaten wiederum  auf der Burg wollten eigentlich keinen verletzen, solange es möglich war.. ohne Blutvergießen aus der Sache zu kommen.

Doch leider hatten sie die Gewalt des Pfeiles nicht berechnet.
Der Pfeil sauste  zwischen den Zinnen der Burg  direkt in den Innenhof und brachte im Burghof zwei Männer zu Fall, die gerade  vom Hintergebäude zu denTürmen laufen wollten.
 Beide wurden von den Metallfedern des Pfeiles regelrecht filetiert.
Blut spritzte aus schrecklichen Wunden und die Männer gingen stöhnend zu Boden.

Und schon eine Sekunde später hörte man von drüben, von Wald die Stimme des Anführers.

" seht ihr.. Männer.., die Waffen der Burg machen nur Lärm und können dennoch keinen Schaden anrichten "

Ein zynisches Lachen war zu hören...

" Sie können nur Krach machen wie  Weibsvolk.. aber verletzen können sie uns nicht "

Und als Begleitung der Worte, konnte man das Geräusch hören, welches die Zahnräder am Katapult machten, als es gespannt wurde.
Mehrere große Felsbrocken lagen im Korb und würden in Kürze die Burg in Bedrängnis bringen.

Die Verteidiger der Burg hatten das Gewehrfeuer absichtlich so vor die Füße der Männer gelegt, daß erstmal niemand verletzt wurde.
Leider wurde dies als Schwäche ausgelegt und keiner der Angreifer begriff, welch verherende Wirkung eine Kugel aus einem Maschienengewehr bei einem Menschen anrichten konnte.

Jedoch waren alle zusammen.. sowohl die Angreifer, als auch Armina mit ihrenm Vater und dessen Leuten, als auch Helmreich und die Burgbewohner voller Panik ob des höllischen Lärmes, welches die Waffe angerichtet hatte.

Nie zuvor hatten sie solche Laute gehört und die Feuerblitze aus den Rohren des Gewehres machte die Sache nicht gerade vertrauendserweckender.

Armina lief in ihrem Versteck voller Panik noch weiter zurück in den Wald und riss sich an einem abgebrochenem Ast, der von einem Baum abstand, die Schulter von vorne bis hinten auf.
Der Ast bohrte sich rechelrecht in die Schulter.
Erst bemerkte sie nur ein stechendes Ziehen, doch als sie voller Panik weiterlaufen wollte, riss die Wunde auf.
Aber so richtig.
Der Fetzen von Oberteil war innerhalb ein paar Sekunden Blut durchtränkt.
Und nun kamen die Schmerzen voller Freude über die Schulter krabbelnd... direkt in ihr Hirn.
Armina wurde es schwarz vor Augen.

Soviel Kämpfe ohne Verletzungen.. und dann so ein blöder Zufall.
Blutend sank sie zu Boden und presste sich die Finger auf die Wunde.
Mittlerweile war es so hell geworden, daß man leicht erkennen konnte, daß die Wunde wirklich schlimm war.

Und ihr Vater war voller Panik.
Er riss sich Stoffetzen aus seinem  Hemd und presste sie auf die Wunde.
Wenn seiner Tochter etwas passieren würde.. er konnte den Gedanken nicht zu Ende denken. 
zu schlimm.. zu  zerstörend die ganze Situation.

Und die Soldaten jagten eine zweite Feuersalve vom Turm.
Direkt auf das Katapult zu.

Die Männer darum herum wurden wie Marionetten hinweggefegt und das Spannseil leider Gottes durchtrennt. 

Was wiederum zur Folge hatte.. daß sich der Löffel mit den Felsbrocken loslöste und seine Ladung  gegen die Burg schleuderte.
Alle Felsbrocken schlugen an der Burgmauer ein.
Eigentlich mit weniger Schaden als erwartet.
Jedoch ein  kleineres Felsstück sauste mitt mörderischer Gewalt auf den Burgturm und riss das Maschienengewehr aus der Verankerung.
Samt den zwei Männern Besatzung  wurde das Gewehr in den Burginnenhof gerissen.

Die Männer landeten im Burghof und blieben verletzt liegen, das Gewehr würde wohl nicht mehr zu reparieren sein.

Toller Verlust in der ersten Minute.

Vom zweiten Burgturm, der weiter weg stand dröhnten  Salven und Granateneinschlag zwischen Die Männer der Bischofstruppe.
Ein paar Soldaten wurden von der druckwelle wie marionetten  hinweg geschleudert und der eine Unglückliche, welcher die Gewehrsalve mit seinem Laib einfangen durfte... wurde fast halbiert.
Schmerzen spürte er keine ..., denn er war tot bevor er zu Boden sank.
Was man von den anderen Soldaten nicht gerade behaupten konnte.
Sie lagen mit zerfetzten trommelfellen und mit Granatsplitterm gespickt.. im Gebüsch und glaubten ab jetzt... 
wirklich und leibhaftig..
an den Teufel.


Und dann war alles still.
 Blut und zerbrochene Knochen waren das Szenario der gegnerischen Parteien.
Die Mannen des Bischofs stürmten zurück in den Wald.
Rüber auf den breiten Weg und in Sicherheit laufend.. würden sie sich erst mal in sehr, sehr weite Entfernung begeben um sich zu verarzten und zu beraten.

Arminas Vater hielt seine Tochter im Arm und betete zu Gott, daß er Hilfe kommen lassen möge.
Egal zu welchem Preis.
Das Blut lief und lief.
Armina war im Begriff, das Bewustsein zu verlieren.
Wenn er seine Seele dafür dem Teufel verkaufen müsse..., na gut. 
Dann solle es eben so sein.

Und in diesem Augenblick dröhnte die Stimme aus dem Lautsprecher wieder in Richtung WALD:

" wir bedauern, daß es Tote und Verletzte gegeben hat. Wenn es möglich ist, würden wir eine Feuerpause vorschlagen. "

Leider konnten die Angreifer die Worte nicht verstehen, weil sie voller Panik durch den Wald rannten.

" Wir bieten ihnen an, daß sie ihre Verletzten Leute zum Burgtor bringen, damit wir ärztliche Versorgung anbieten können."

Das Burgtor öffnete sich und die Zugbrücke wurde herabgelassen.

" Keinem Menschen wird etwas geschehen. Wir wollen nur helfen und die Wunden versorgen "

Jedoch keiner der Soldaten machte sich zurück zur ärztlichen Versorgung.
Keiner.
Und Armina blutete Liter um Liter aus ihrem Körper heraus.
Auf die Hände.. auf die Brust von Bruno...

Und wieder diese Stimme...   " Nehmen sie unser Angebot  an und lassen sich Versorgen "

Und jetzt war es Bruno egal.. was immer danach sein möge.
Er riss  Armina hoch, nahm sie in seine Arme und lief in Richtung Burgtor.
Er lief wie um sein Leben.
Er lief sich die Seele aus dem Laib.
Er lief um das Leben von seinem Mädchen...

Bruno war ein harter Mann.
Stark wie ein Bär und hart wie ein Felsen..
und dennoch liefen ihm die Tränen über die Wangen..
> bitte lieber Gott.., sei auf meiner Seite und hilf meinem Mädchen >  dachte er voll Panik.

Und da war er auch schon an der Burgmauer.. noch ein paar Meter zum Tor..
Leute.., fremde Menschen.. eine blonde Frau in Uniform..
Bruno ließ sich auf die Knie sinken..mit Armina im Arm.

" Bitte helfen sie. Wir sind nicht von den Angreifern sondern nur Leute vom Dorf. Mein Mädchen hatte einen Unfall.."

Und schon liefen zwei Männer mit einer Trage heran, legten Arnina darauf und liefen mit ihr in die Burg.
Bruno wollte hinterher.., doch ein Armeemann hielt ihn zurück.

" Stop. Keiner betritt die Burg. Wir helfen zu gut wir können, doch Besucher sind im Moment nicht so sehr Willkommen.. wie sie wohl verstehen können "

Bruno verkrallte sich in die Uniform des Soldaten...
Und im Burginnersten erhielt Armina die erste Spritze ihres Lebens.
Nur ein Piks auf der Haut.
 nIcht schlimm...
Aber Nadel und medizinischer Faden wirkten doch schon etwas bedrohlicher.
Auch die Infusion wollte Armina nicht so recht vertrauen fassen lassen.

" so , mein Mädchen.. jetzt wirds etwas pickesn  doch dann haben wir den Riss repariert. Sieht immer Alles schlimmer aus wie es ist.. "

Und Armina sah voller Verwunderung, wie die blonde Frau ihre Bluse auszog. Und während sie sich eine Weisse Schürze anzog, konnte Armina sehen, daß die Ärztin ein  Bild auf ihrem Arm hatte.
Nein, mehrere Bilder...
verteilt auf dem ganzen Arm.
Von der Schulter bis zu den Händen.

Und sie hatte ein wunderschönes Leibchen an.
Ohne arme.
Naja, wir würden in der heutigen Zeit einfach  Träger-Shirt  sagen ...

Aber damals war es eben nicht bekannt.
Und für Armina sah es toll aus.
Sie wollte auch so ein Hemdchen..
und solche Bilder auf der Haut.
Tätowierungen kamen scheinbar immer schon gut an...


 





 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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