Fritz Lenders

schwarze Burg und rote Rosen Teil 11 ( Röntgen )

während Bruno vor dem Tor an dem Soldaten rumzerrte und nicht verstehen wollte, daß seiner Tochter nichts geschah, sondern Hilfe zuteil wurde..., fragte  Helene Berchtold ,Armina, ob sie den Arm heben könne .

" nein, es geht nicht so gut..."   antwortete Armina, während ihr vor Schmerz eine Träne über die Wange lief.
Mist,
Tränen waren ein Zugeständnis, weich zu sein.

Sie zog Luft in ihre Lungen... und vergaß dabei , daß ein Zahn , welcher vor Tagen bei einem Rumgeplänkel mit den jungen Kriegern des Dorfes, ein bischen abgebrochen war.

Zum Glück keiner der vorderen Zähne sondern der Eckzahn, den man nicht so gut sah.
Armina war diesbezüglich ziemlich eitel..., denn schöne Zähne hatten damals die wenigsten Menchen,
aber sie hingegen hatte ein echt schönes Gebiss.

Und dafür tat sie auch Einiges.

Im Gegensatz zu den anderen Dorfbewohnern, hatte sie so einen Vorgänger einer Zahnbürste.
Armina hatte als Kind oft beobachtet,wie sich ihr Vater und ebenso auch ihre Mutter, nach dem Esssen und oft auch zwischendurch, mit einem Holzspan Essensreste zwischen den Zähnen herauspulten.
Also dachte sie sich mit kindlicher Logik..., warum man nicht generell die Zähne nach dem Essen reinigte.
Sie nahm einfach einen größeren Holzspan und klopfte ihn vorne weich bis die Spitze strähnig und fasrig wurde.
Irgendwie wie ein Pinsel aussehend, nur eben etwas härter, polierte er die Zähne des Mädchens fast auf Hochglanz.
Und mit ein bischen Wasser gespült sowie anschließend auf Minzblättern gekaut.., brachte es die Mundhygiene und auch den Atem auf  Vordermann.
Und seit Neuestem zerrieb Armina die minzblätter und sammelte den Brei in einem kleinen Gefäß auf.
somit hatte sie jederzeit einen Zahnreiniger zur Hand, wenn sie morgends und auch nach dem Essen ihre Zähne pflegen wollte.

Aber eben ein kleiner Zusammenstoß mit dem Knauf eines Schwertes brachte ihrem Zahn eine beträchtliche Blessur ein.
Und daher zuckte sie nochmals zusammen, als die kalte, eingesaugte Luft die Bruchstelle des Zahnes passierte und dem Schmerznerf einen kleinen Begrüßungskuss verabreichte.

Toll.

Und im Hintergrund hörte sie das Toben ihres Vaters.

 " Bitte können sie meinem Vater nicht ganz kurz zeigen, daß mir kein Unrecht wiederfahren wird. Er wird sich auf keinem Fall beruhigen lassen, bevor er sich vergewissert hat. Bitte... "

Armina wollte den Kopf heben, aber durch den Blutverlust war sie einfach nicht mehr in der Lage.
Und wieder atmete sie zu schnell ein..
... und wieder tobte der Zahn und wieder zuckte sie zusammen.

"Lassen sie den Mann ganz kurz rein zu seiner Tochter "
Helene nickte dem Soldaten beruhigend zu...
" es wird nichts passieren..., das sind keine Soldaten oder Kämpfer "

Wäre Armina nicht so elendig auf der Liege mit der Ohmacht am kämpfen gewesen.. sie wäre aufgesprungen wie eine Furie..
Aber so fühlte sie sich einfach schwach und irgendwie auch zerbrechlich... und sie wollte ihrem Vater zeigen, daß Alles gut war,

Der Soldat ließ Bruno durch das Tor und wollte ihn zur Liege bringen, auf der Armina für die Erstversorgung lag..., doch Bruno stürmte vor wie ein rasender Büffel.
Bevor ihn der Soldat etwas mäßigen konnte, sank er schon vor der Liege auf die Knie.
Mit tränenden Augen bemerkte er, daß seine Tochter ziemlich geschwächt auf der Liege kauerte und noch beunruhigender wirkte es auf ihn, daß arminas derbes Oberteil auf der linken Seite kommplett aufgeschnitten war und die Wunde mit einem sterilen Fließ  zwar abgedeckt war.. aber das Blut dennoch alles unter ihr durchnässt hatte.
Es sah natürlich schlimm aus. Damals war jede Verletzung schlimm.
wundstarrkrampf und Wundbrand waren eine der häufigsten Todesursachen im frühen 11. Jahrhundert.

" Bitte sagen sie mir, daß Alles wieder gut wird. Bitte sagen sie mir, daß sie Armina retten können "
Bruno flehte die Ärztin förmlich an.
Armina lag im Bogen des Burgtores innerhalb der Anlage auf einer .. für Bruno ebenso unbekannten Form einer Liege.
Für ihren vater sah es aus wie ein Sterbebett.
Schockierend.
Es hätten nur noch links und rechts von der Liege ein kleines Seelenfeuerchen brennen müssen... 
und der Tod könnte eintreten um Arminas Seele abzuholen.

Was für die Ärztin nicht so schlimm wirkte, konnte vor 1000 Jahren  sehr wohl zum schnellen Tod führen

" Ja, es ist nur eine stark blutende Verletzung aber vermutlich sind keine Sehnen  oder Muskelnverletzt oder gar ein Bruch entstanden. "
Helene nickte dem Soldaten zu..., damit er Bruno wieder nach draußen begleiten möge..!
" Ich muß jetzt aber wirklich meine Arbeit verrichten. Eine kleine naht wird natürlich nicht vermeidbar sein
und ebenso eine kleine Narbe als Andenken "
" Wir machen vorsichtshalber noch eine Röntgenaufnahme.. aber es wird Alles gut "

Bruno sah sie an wie eine Kuh.
Mit großen Augen und voller Verständnislosigkeit.
Was redete die frau nur für ein Kauderwelsch ??

" Wie lange wird es dauern ? Ich warte vor dem Tor... "
Er streichelte Armina nochmals über die Haare.
" bleib stark meine Kämpferin.. und komm zu mir zurück.. "
Mit Tränen in den Augen ...
" wenn es sein muß, werde ich auch vor dem Burgtor übernachten.. ich gehe nicht ohne meine Tochter weg. Auf gar keinen Fall.. "

Und schwups, schon schob ihn der Soldat wieder auf die Zugbrücke..
Bruno hörte noch wie die Ärztin ihm zurief, es könne vielleicht 2-3 Stunden dauern..

Und  Armina sackte dazwischen irgendwie weg.
Als es schwarz wurde.. sog sie nochmals die Luft ein.. am altbekannten Zahn vorbei und zuckte nochmals zusammen.. so in der Finsterniss der Ohnmacht schwebend..

" na Mädchen.., jetzt bringen wir dich wieder auf Vordermann. "
Doch die Worte von Helene hörte sie nur wie durch einen Wattepolster hindurch.

Helene lief voraus zum provisorisch eingerichteten Operationssaal.
Zum Glück hatte sie gestern Abend noch das Nötigste ausgepackt und in einen einigermaßen sauberen Raum verfrachtet.. der als Artzpraxis dienen konnte.
In den Akkus war noch genügend Strom um die Lampen anzuschließen und die kleine Röntgenvorrichtung mit Energie zu versorgen.

Und kurz darauf lag Armina auf einer weichen, weißen OP Liege und wurde an der Schulter versorgt.
Helene setzte nur vier Nähte um den Mittelteil des Risses zu fixieren die weniger schlimmen Aussenseiten des Risses brachte sie mit Klettpflaster wieder in die richtige Position.

Alles nicht so schlimm.

Was jedoch weitaus schlimmer war, konnte sie eigentlich nur als Frau fühlen.
Sie roch an Armina einen wirklich üblen  Geruch und beim Anblick der Bekleidung des Mädchens brach ihr fast das Herz.

Helene nutzte die Ohnmacht von Armina aus, um sie von den Lumpen zu befreien, mit denen das Mädchen bekleidet war.
Mit einem schätzenden Blick glaubte sie zu erkennen, daß Armina so ziemlich die gleiche Statur hatte, wie sie selber.

Schnell lief sie ins Nebenzimmer und griff sich eine Armeehose von ihren Vorräten, ein paar Unterwäscheteile, Strümpfe, einen Sport-BH ( Bustier ) und ein weißes Trägershirt.
Halt... es fehlten noch Schuhe.
Mit diesen Lederfetzen konnte sie das Mädchen nicht in den Wald entlassen.
Und eine leichte Tarnjacke aus ihrem Armeebestand konnte sie auch noch entbehren.
Alles fertig ?
 Ach ja.., einen Gürtel brauchte sie noch.

Und schnellstens eine halbgründliche Wäsche.
Ein Schwamm und lauwarmes Wasser in einer Schüssel vertrieben den ärgsten Schmutz und Geruch.
Helene muste Armina immer wieder drehen und wenden um auch an den Rücken zu kommen.
Gar nicht so leicht auszuführen bei einem ohnmächtigen Mädchen.
Naja, es war nur noch ein leichter Tiefschlaf, ausgelöst durch die Infusion.
Das Mädchen lag nacht wie Gott sie schuf auf der Liege und der Ärztin wurde es so richtig warm um Herz.
Am liebsten hätte sie Armina in eine flauschige Decke eingewickelt und hier auf der Burg behalten.
Warum ?
Was war da für eine merkwürdige Magie zwischen den Beiden ?

Helene wusch jedenfalls Armina so gut es ging und hatte auch ein Shampoo dabei, mit dem sie die filzigen Zotteln von Armina wieder in Haare verwandeln wollte.

Irgendwie begriff sie nur nicht, wieso ein so zerlumptes Mädchen.. solch einen wirklich durchtrainierten Körper haben konnte.
So sahen normalerweise in der ursprünglichen Zeit von Helene, wirkliche Kämpferinnen aus.
Na gut. Jedenfalls drängte nun die Zeit.

Mit Müh und Not streifte sie dem Mädchen die Unterwäsche über und zerrte sie in die Armeehose.
Schick.
Helle beige Farbe, unterbrochen von grün/ gelben Mustern und den praktischen Taschen an den Schenkelaussenseiten.
Mit dem Tarnmuster  könnte sie echt zu einer Modeschau gelangen.
Der Sort Bustier war fast ein bischen zu eng. Aber doch.., es ging schon.
Noch das Shirt drüber.
Und fertig.
Die Schuhe würden sie später gemeinsam anziehen.

Und während nun Helene schnell noch die Haare trocken föhnte, regte sich Armina und wachte zögernd auf.
Als sie  das Brummen des Föhns hörte und das bedrohliche Blasen der Luft..., wollte sie panisch aufspringen.

Jedoch unter dem Aufrichten  auf der Liege.. erblickte sie die Hose an sich.. und mit einer schnellen Bewegung der gesunden rechten Hand.. tastete sie ihren Oberkörper ab und fühle die frische Bekleidung an sich.
Und da Helene auch genau in diesem Augenblick den Föhn abstellte..,
konnte Armina mit der Hand in ihren Haaren wühlen.
Und mit der Nase den Geruch ihrer Haare einatmen.., !

Shampoo war damals nicht gerade im Angebot.

Helene streichelte ihr über den Kopf.
Ich habe deine Haare gewaschen, weil sonst der Konakt auf deiner Wunde an der Schulter... zu einer wirklich schlimmen Infektion führen könnte.
Und sie zupfte das Shirt auf Arminas Bauch etwas nach unten.

" ich habe dir ein paar von meinen Klamotten angezogen, weil deine Hose und auch dein Oberteil voller Blut waren."

Es wirkte auf Armina wie im Traum...

Sie konnte es nicht zurückhalten und begann zu weinen.
Irgendwie wie ein Schulmädchen.
Und nun begann auch noch die Nase zu laufen..

Schlimmer gings scheinbar immer..

 Und während ihr Helene ein Taschentuch reichte.. und sich Armina schniefend die Nase putzte.. sog sie wieder Luft ein.. und der verräterische Zahn brachte sie wieder zum zucken.

" Aha.. da haben wir also noch ein kleines Problem`chen "

Helene bat Armina den Mund zu öffnen und sah die Blessur zwischen den ansonsten makellosen Zähnen.

" Na das werden wir noch schnell richten.. und dann darf ich dich zu deinem Vater bringen. "

Aber vorher wollte sie Armina noch helfen die Schuhe anzuziehen.
Helene war natürlich klar, daß in der damaligen Zeit Armeestiefel einer kleinen Einweisung bedurften.
Die Stiefel stammten aus den Versorgungseinheiten, welche in Afrika kämpften und waren somit von ziemlich leichter , atmusgsaktiver Ausführung.
Jedoch war, wie in allen Kampfstiefeln, ein Zehenschutz aus wiederstandsfähigem Kunststoff eingearbeitet und die Sohlen wie auch das Fußbett warem aus bestem Material hergestellt. 
Weich und dennoch trittfest, leicht aber zu 100% schützend.

Und wie geahnt.., gestaltete es sich auch wirklich etwas schwierig, Armina in die Stiefel zu bringen. 
Gott sei Dank hatten sie Schnellverschlüsse, denn das Schuhbandbinden würde sie nicht so schnell verstehen.

Ebenso wie sie auch den Sport-BH nicht so ohne weiteres begriff.
Natürlich fühlte sich Armina als erstes ziemlich eingeengt...,
...noch dazu wo sie durch ihre verletzte Schulter auch noch in der Bewegung Probleme hatte.
Aber irgendwie fühlte es sich auch toll an, daß ihr Busen nicht mehr so hin und her wabbelte, sondern sicher eingebettet im Bustier und im Shirt aufgehoben war.

Aber als Helene dann endlich das Kunststück  gelang, Armina den Gürtel in die Schlaufen der Hose zu ziehen und alles fest saß.. ging es noch schnell zum Zahnarztbereich.

Armina konnte gar nicht darüber lachen, als ihr Hele eine Injektion verpasste.. aber als das Summen und Brummen des Bohrers in ihrem Mund die Plombe vorbereitete.. verkrampfte sie sich tapfer in die Lehnen des Stuhles.. und war kein bischen anderst als die Menschen in unserer Zeit.

Ängstlich und ausgeliefert ließ sie Alles über sich ergehen. 
Und als Helene die Keramikplombe plaziert  hatte.. und Armina aufstehen durfte....

...stampfte sie wie ein Zombie neben der Arztin in Richtung Ausgang des Raumes.

Helene half dem tapferen Mädchen in die leichte Jacke und bewunderte die Härte, wie Armina sich den Schmerz verbiss, als sie den Arm abwinkeln muste um in die Kampfjacke zu gleiten.
Helene spürte wie ihr Herz schneller schlug, als Armina so vor ihr stand.
Welche Schönheit hatte sich aus dem verdreckten Waldmädchen entwickelt.
Innerhalb von 2 Stunden.

Zittrig von dem Blutverlust und noch zittriger von den ungewohnten Schuhen ging sie neben Helene an einem großen Spiegel vorbei.
Armina blickte nur kurz rein und grüßte anständig.

Die Frau im Spiegel jedoch glotzte nur merkwürdig zurück.

Auch so eine Kriegerin , dachte sich Armina..
Und Helene, neben dem Mädchen gehend,  brach vor Lachen fast zusammen..

" Armina, bleib mal stehen und schau dich an.., denn das bist du.
Hast du denn noch nie in einen Spiegel gesehen ? "

Und Armina wäre beinahe wieder ohnmächtig geworden.
Wurden denn Träume und Wünsche immer wahr?
Muste man es sich denn nur ganz fest wünschen ?

Und zum drittenmal begann sie zu weinen.
Welch ein Tag...

Und als sie zum Tor stapfte..
und ihr Helene versicherte, daß sich das neue Schuhgefühl bald einstellen werde...
erkannte Bruno seine Tochter nicht sondern lief zu ihnen, zu Helene und Armina um sie zu fragen, wie es um Armina stand ..

Ja.. wie stand es um sie?

Mit der leichten Jacke eingehüllt... fühlte sie sich wie eine Königin.

" Armina, hier sind eine Ampulle mit Pillen. Du must jeden Morgen und wirklich auch jeden Abend eine Tablette nehmen. Sie schmecken wirklich scheußlich.. werden dich aber schnellstens gesund machen. "

Helene umarmte Armina...
Nun weinten Beide..

Toll.

 Und dann ging Armina zu ihrem Vater , zog in an der Hand und sagte :  " na komm.. gehen wir zu unseren Leuten "

Und während Bruno nun seinerseits beihnahe ohnmächtig wurde.. rief Helene noch hinter ihnen her... in einer Woche müßen wir die Fäden ziehen. Komm unbedingt wieder her .. "

 Und schnell die Tränen wegwischend...

" und paß auf dich auf "



 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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